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Und zur Abwechslung mal….

April 14, 2013

TEMPEL!
Waer haette das gedacht, ich gucke mir schon wieder Tempel an, dabei sollte man meine nich habe in den letzten sieben Monaten nichts anderes gemacht als das.
Aber Angkor Wat, mein persoenliches, grosses Asienfinale! Der groesste religioese Komplex welteit! sagenhaft! Ich bin so gluecklich!
Also, ich habe fuer stolze 40$ den drei tage pass erworben mit einem huebschen Foto und einem guten Gefuehl. Mit meinem Tuk TukFahrer, den ich immer nur an seinem Hemd merken kann, dessen Farben leider taeglich Wechseln, also auf durch die Tempel und… Touris ansehen… 😦 So viel Touristen, oh man.
Aber ich draengle mich erfogreich vorbei, warte jetzt nicht mehr geduldig, bis alle 100 Touris ihre Fotoxs geschossen haben und ich nicht mehr durch die Sucher laufe und staune.
Man kann sich mit ein wenig Fantasie die Touristen wegdenken oder versuchen sich auszumahlen wie die traditionellen Gewaender aussahen und sie sich als Teil der alten Kultur vorstellen, durch deren Bauwerke man hier wandelt. Man hat sofort das Gefuehl diese hunderte von Jahren zu ueberwinden und mittendrin zu sein in einem Volk, das viel Wissen und eine tiefe Verbundenheit zu ihrem Gott fuehlt. Mit offenem Mund laufe ich durch die Tempelanlagen, die alle unterschiedlich sind und von denen viele sao wenig abgesperrt und vorbegebene Wege aufgezeigt werden, wie das in Deutschland in einem Weltkulturerbe niemals moegklich waere…
Ich fuehle mich wie Indiana Jones als ich durch den Tempel laufe, in dem Tomb Raider gedreht wurde. Tempel, die von Baeumen nahezu gefressen werden.
Tag zwei. Mein TukTuk fahrer, heute in schwarz weissen Streifen, verschlaeft und wir rasen dem Sonnenaufgang entgegen. Es war trotzdem schoen anzusehen. wie dich die sonne ueber diese majestaaetischen Bauten erhebt und alles in einen Glanz versetzt den man nie mit der kamer wird festhalten koennen.
Anschliessen sind wir so frueh an den Tempeln, dass ich viele ganz allein durchstreifen kann. Ohne Witz, das ist mir dann doch ein wenig zu vil Indiana Jones und ich laufe aengstlich durch die dunklen Tempelgaenge. wahnsinn, trotzdem.
Der dritte Tag ging sehr schnell. Nur drei Tempel und nach 2h war ich durch. Ich dneke es waren dann doch genug Tempel und ich wollte die ewigen Stufen einfach nicht mehr laufen. Stufen… Ich lobe das balinesische Stufenmass, bei dem jede Stufe zwar individuell, dafuer aber immerhin fuer die kleinen Balinesen ordentlich zu nehmen sind. Die Stufen hier sind eher so, dass ich ordentylich klettern muss und immer darauf achten die schmalen, von vielen Touristenschuhen geschiliffen Stufen nicht runterzurutschen. Hui, und es ist so warm, aber besser als frieren.
\Na dann, frohes Khmer Neu Jahr! Heute und die naechsten drei tage wird gefeiert, dabei bin ich doch echt kein Neujahrfan… Aber unterschied macht es eigentlich nicht… offen ist trotzdem alles und gross feuerwerk oder so war auch nicht!
ich werde weiterbeobachten

Noch 9 tage bis ich wieder in berlin lande.

Die Internet Connection

Dezember 15, 2012

Das mit dem Internet ist so eine Sache. Anfang der Woche hatten wir keines, weil ich aus Versehen den dummen Hund in meinem Zimmer eingesperrt habe. Was läuft der da auch hinein? Wenigstens hat er sonst nichts angestellt… nur halt ein wenig an der Wand gekratzt und dabei das Internetkabel beschädigt. Als das Problem dann behoben war, gab es Mittwochnacht ein furchtbares Unwetter. Das sollte noch in den Tagen darauf für viel Gesprächsstoff sorgen. Es hat so laut gedonnert, dass ich kerzengerade im Bett saß und schon aus dem Haus laufen wollte, weil ich dachte es sei vielleicht ein Erdbeben… Jedenfalls ist ein Blitz irgendwo in die Leitungen und hat den Router zerschossen. Aber jetzt geht das Netz wieder und wir Abhängigen sind gerettet 🙂

Die Woche war so anstrengend, dass ich heute einen ganz ruhigen Tag hatte. Viel auf der Terrasse sitzen, schnacken und noch einen kleinen Ausflug zum wunderschönen Balanganbeach. Der Weg dahin ist so unbeschrieblich schön durch so viel grün und das gleich nebenan. Herrlich. Unter der Woche haben wir übrigens unter anderem hieran gearbeitet: http://www.baliwise.org/2012/upcoming-events/wise-christmas/
Damit ihr mal wisst, was wir so auf die Beine stellen. Außerdem habe ich viel die Kinder und die Nightclass unterrichtet und bei den Beach Cleaners war ich auch. Aber dazu vielleicht ein anderes mal. Morgen wir ein langer Tag, wir machen den Osten unsicher und schauen uns einige Tempel an.

„Hast du das Badezimmer gesehen!?“ ein Exkursionsbericht

Dezember 6, 2012

Gestern waren wir im Marriott Hotel. Das ist das beeindruckende, in dessen Lobby zwei Leute sitzen und Musik spielen, man durch die Sicherheitskontrolle muss und dann erst der Pool, der seine eigene kleine Insel hat.

Man kann erahnen, wie groß die Augen der Mädels wurden. Allein bei der Sicherheitkontrolle, die für unsereins ja schon zu einer Routineaktion geworden ist, waren die Mädels überfordert und verängstigt, was sich in Kicheranfällen auslebte. Die Angestellten wirkten teils amüsiert, teils verständnislos angesichts der acht Mädels mit der Weißen. Wir warteten dann in der Lobby auf die Leute vom Marketing, mit denen ich die Exkursion geplant und organisiert hab. Die Zeit nutzte ich kurz, um erste Eindrücke zu hören und zu erlkären, was sie jetzt erwartete. Ich bestärkte die Mädels darin Fragen zu stellen, da das eine einmalige Gelegenheit für sie sei.

Es war ganz putzig zu beobachten, wie die Mädchen alle brav in einer Reihe nebeneinander saßen und aufmerksam nickend der HR-Chefin zuhörten. Danach gingen sie mit großen Augen durch die Hotelzimmer, die das Marketingpersonal für uns aufschloss. Ich versuchte mich im Small Talk zu üben und freute mich, dass meine Villamitbewohnerin, die dort ihr Praktikum absolviert, uns begleitete.

Nach den ausladenden Zimmern, dem Restaurant und Poolbereich und dem Lift, den die meisten daas erste Mal benutzten(!) ging es in die weniger beeindruckenden Bereiche hinter denKulissen. Das war eine sehr wertvolle Erfahrung für die Mädchen, denke ich, da sie beobachten konnten, dass hinter dem ganzen drumherum ganz normale Arbeitsabläufe von ganz normalen Menschen ausgeführt werden. Interessiert schauten sie sich alles an, staunten dann auch noch besonders über die Veranstaltungsräume mit den ausladenden Kronleuchtern.

Einige trauten sich sogar Fragen zu stellen und anschließend bedankten sich alle für den Einblick, den sie erhalten haben.

Giggelnd gingen wir wieder zum Bus. Als wir endlich wieder in dem vertrauten Bus saßen, dessen hintere Tür nur mit viel Geschick aufzubekommen ist, der nur im ersten Gang fährt und lustige Geräusche macht und wir uns zurück Richtung Campus bewegten, fing das Getuschel an. „Hast du das Badezimmer gesehen!?“ War wohl die am häufigsten gestellte Frage. Und ehrlich, die Badezimmer waren der Wahnsinn! Und allein das Bad war wahrscheinich größer als die Zimmer, die sich viele der Mädchen zu dritt teilen.

Kaum durch die Sicherheitsschranke wieder raus ändert sich das Bild und es wird mir einmal mehr bewusst, wie dicht die Unterschiede hier auf Bali zusammenliegen.

Aber für die Mädchen war es ein guter Start, mal zu sehen, wie so ein Hotel aussieht, um sich innerlich auf die kommenden drei Monate Vocationaltraining im Ayanavorzubereiten.

Jakarta Tag 4 – eine kleine große Welt!

Dezember 3, 2012

Ausschlafen! Yay! Naja, zumindest bis 9Uhr. Dann sind wir wieder zu dritt los. Zum Taman Mini. Das ist ein riiiiiesiges Gelände, auf dem man die unterschiedlichen Kulturen Indonesiens entdecken kann. Die traditionellen Häuser der unterschiedlichenProvinzen sind ebenso zu bestauenen, wie die unterschiedlichen Gebetshäuser der Religionen, ein Vogelpark, ein Reptiliengelände, und Museen über Briefmarken, Kommunikation oder Gas und Öl. Ich bin aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen und durfte auch hier wieder viele Fotos (mit)machen. Es hat mich sehr neugierig gemacht auf die anderen Inseln und ich freu mich schon auf meine Touren, die ich in den ausstehenden vier Monaten noch machen will. Am aufregendsten war für mich die Sulawesi region, weil ich da unbedingt hinwill, aber die anderen Häuser waren auch so spannend…

Erkenntnis 6: Einheimische haben einfach die meiste Ahnung.

Ohne die Erklärungen von Abi und Chandra wäre der Besuch sicherlich ebenso aufregend, aber weniger wissensbelastet gewesen. Nass sind wir natürlich auch geworden… aber der Tag war einfach unvergesslich! Mit der Seilbahn konnte man über den Park fahren und hat auf einen See geblickt, auf dem eine Miniabbildung von Indonesien angepflanzt war. Die Gondeln waren ungewohnt alt… sodass sich bei dem starken Regen dann doch ein wenig mulmige Stimmung breitmachte 🙂

Aber so richtig ins schwärmen gerate ich, wenn ich von dem Restaurant berichten will, in dem wir anschließend zu Mittag aßen. Der Fisch war einfach nur gut, das Tofu mit der Sauce unglaublich! Radja Kejil, everybody!

Als wir dann alle am Flughafen saßen und noch diesen süße Windbeutel gegessen haben, war ich echt ein wenig traurig, schon gehen zu müssen. Ich freu mich schon auf Ende März, wenn ich nocheinmal ein paar Tage in Jakarta verbringen darf!

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Jakarta Tag 3 – same same, but different

Dezember 3, 2012

Ich bin noch ziemlich müde, als ich am nächsten Morgen Abis Bruder begegne, der mich mit den Worten begrüßt: „It is so weird to see you here.“ Nunja, dem kann ich nichts hinzufügen. Es ist die ganze Zeit schon so, dass mir viele Bilder durch den Kopf gehen, in denen Abi zu sehen ist, die aber irgendwie auf die andere Seite der Welt gehören. Noch vor einigen Monaten bin ich mit Abi und Chandra durch Berlin gelaufen und hab mir auf dem Hof das Deutschlandspiel mit ihnen angesehen und an eben jenem Tag sollte ich mich abends mit Abis Freunden in einem FoodCourt wiederfinden, das Spiel Malaysia vs Indonesien verfolgend… Weird ist schon das korrekte Wort.

Wir sind an dem Samstag mit der ganzen Familie in den botanischen Garten von Bogor gefahren. Es war eine etwa 2h Fahrt, in der ich einiges an Spaß daran hatte aus dem Fenster zu sehen, während der Rest vor sich hin schlief.

Erkenntnis 5: Einige Dinge ändern sich (zum Glück) nie 🙂

Der garten war so genial angelegt. Typisch indonesisch wie ich finde war, dass wir oft von einer Attraktion zur nächsten gefahren sind. Erst am Ende sind wir dann noch ein wenig gelaufen. Aber da war es eigentlich auch zu heiß… Zum Mittag saßen wir in dem Restaurant und haben einer LifeBand zugehört. Gitarre, Percussion, Bass und Geige. Begonnen haben sie mit dem spanischen Song „Besame mucho“. Geärgert haben sie sich, dass sie kein deutsches Lied im Repertoire hatten.

Nachdem wir das Orchideenhaus endlich gefunden hatten wurden wir belohnt, es war nämlich wirklich schön.

Die Häufigkeit mit der ich es immer wiederhole deutet ja schon darauf hin, dass ich es selbst nicht richtig glauben kann, aber mit Abi und seiner Familie gemeinsam durch Jakarta zu fahren und so unendlich lieb aufgenommen zu werden war einfach ungalublich… Es ist wie in der Zeit, in der Abi bei uns war, nur umgekehrt, nur anders…

Wieder zu Hause angekommen sind Abi und ich dann nach einer erfrischenden Dusche wieder los, um das Spiel zu gucken. So gut die indonesische Mannschaft auch das Spiel begann, die 2:0 Niederlage konnten sie nicht verhindern.

Jakarta Tag 2 – Buleh!

Dezember 3, 2012

Weil wir unsere Uhren nicht umgestellt hatten, kam es nachts zu einer kurzen Verwirrung, bis wir ausdiskutiert hatten, dass wir noch 2h länger schlafen konnten. Dann haben wir Marie zum Flughafen gebracht und sind anschließend zum Frühstücken wieder nach Hause.

Eigentlich hätten wir uns beide gern nochmal hingelegt, glaub ich, aber stattdessen sind wir losgefahren zum Monumen Nasional. Dem Monas. Einem hohen Turm mit der Flamme der Unabhängigkeit oben drauf. Ich bin dann allein nach oben gefahren und habe mir das Museum über die Unabhängigkeitsgeschichte angesehen, damit Abi beten konnte. Das war dann sehr spannend, weil die ganzen Indonesier versuchthaben möglichst heimlich Bilder von mir zu machen. Wenn mich jemand fragt, ob sie sich mit mir fotographieren lassen können habe ich damit ja kein Problem, aber wenn man denkt ich sei so blöd und würde dieses „unauffällige“ Fotographieren nicht bemerken, dann werd ich doch ein wenig ungehalten.

Erkenntnis 3: In Jakarta laufen weniger Buleh (Weiße) rum als auf Bali. Insgesamt kann ich die Buleh, die ich an den vier Tagen gesehen haben wohl an meinen 2Händen abzählen!

Wenn man erstmal mit dem Fahrstuhl oben angekommen ist, was nicht selbtsverständlich zu sein scheint, da der Liftboy entweder schläft oder Spiele auf seinem Handy spielt und dabei leider nicht sehr schön zu der überlauten Musik aus seinen Kopfhörern singt, ist die Aussicht hervorragend. Man kann erahnen, wie weit sich die Stadt ausbreitet, wenn man auch bald hinter dem Smod die Gebäude nicht mehr sehen kann. So viele hohe Bürogebäude! So viele Autos und Busse. Ich habe einige Zeit damit zugebracht, die Stadt zu betrachten, immer unterbrochen, von unterhaltsamen Fotoshootings. Am angenehmsten fand ich das Fotografieren mit einer Gruppe vielleicht 14Jähriger Jungs, die die Idee hatten, ich solle einen wichtigen Botschafter oder anderen Regierungsvertreter dastellen und sie wollten mir gewichtig die Hand schütteln. Eine schöne Idee, was mit ordentlich Posen belohnt wurde 🙂

Anschließend haben wir Ayumi abgeholt und waren original Padang essen. Beeindruckend, wie viele Teller der Mann auf seinen Armen tragen konnte. Selbstverständlich war ich folglich mit der Auswahl an Essen total überfordert… Anschließend wollten wir zum Taman Mini, aber aufgrund des Regens mussten wir das abbrechen.

Erkenntnis 4: Es regnet häufiger und länger in Jakarta als auf Bali. Und der Regen kommt immer unpassend…

Wir steckten lange im Stau, bis wir wieder zu Hause ankamen und ich werde nicht müde zu sagen, wie sehr ich Abi dafür bewundere, wie sicher und geduldig er mich das ganze Wochenende durch den Verkehr chauffiert hata. Es war so angenehm, nicht lang auf dem Roller sitzen und sich die ganze Zeit auf die Straße konzentrieren zu müssen! Ich war so müde von den Erlebnissen und Eindrücken des Tages, dass ich eigentlich nur noch ins Bett gefallen bin.

Womit hab ich nur so viel Glück verdient? Danke Danke Danke!

November 21, 2012

Womit habe ich eigentlich so viel Glück verdient. Würde ich allen etwas davon abgeben, die ich kenne, ich hätte immer noch einen Überschuss davon. Aber lasst mich berichten.

Ich bin heute morgen früh losgefahren, Richtung Bali Zoo und Bird Park, um die Vouchers für unser Charity Dinner abzuholen. Ich bin extra früher gefahren, weil ich geahnt habe, dass ich mich verfahre. Aber mit viel durchfragen bin ich dann doch noch angekommen. Am Eingang erstmal erklären, was ich hier eigentlich will und dass ich eben nicht Besucher bin war nicht einfach. Ich habe dann die nettesten Menschen kennengelernt. Der Marketing Manager vom Zoo ist ein lächelnder Balinese duch und durch. Hat sich noch ein wenig über unser Projekt erkundigt und mich ein wenig über Deutschland ausgefragt.

Aber noch besser war es im Birdpark. Es war so paradiesisch. Der Gegensatz zu dem Weg den ich gekommen war hat mich ganz schön weggeflasht. Ich hab unterwegs nämlich wieder mal am Straßenrand getankt, weil ich den Weg unterschätzt hatte. Der alte Mann war auch so süß und das Benzin hat so gut gehalten, dass ich meine Unterstellung es sei gepunsht wohl wieder zurückziehen muss. Im Birdpark durfte ich dann jedenfalls bei Cappucchino in dem Restaurant warten durch das die Pfaue spazierten. Wahnsinn.

Mit den beiden Marketing und Sales Angestellten habe ich mich dann voll lange unterhalten, über das Charity Dinner, unser Projekt, das beeindruckende Programm des Birdparks und Indonesien. Am Ende haben sie dann noch eine ganz nette Balinesin aus dem Marketing abkommandiert um mir den Park zu zeigen. Ich musste mir dann zwar den dummen 4D Film ansehen (das 4.D waren 3 Blitze und ein wenig Rauch), aber ich bin auch in den Genuss der Raubvogelshow gekommen und konnte mir alles für lau ansehen. Ich hab zwar versprochen wiederzukommen, aber das muss ja nicht gleich sein. Die Leute waren jedenfalls so nett, ich bin total dankbar, dass ich das machen durfte. Auf dem Weg zurück bin ich dann dem Regen davon gefahren und hab auch echt nur halb so lang gebraucht. Als ich dann bei der Arbeit angekommen bin, war mein Gesicht super dreckig und ich musste erstmal zehn Minuten im Bad meine Staubkruste abwaschen.

Als ich meine Mails gecheckt habe, musste ich dann feststellen, dass ich eine positive Rückmeldung auf unsere Exkursionsanfrage habe (wir wollen ja mit den Frauen, die im nächsten Term die „Fachausbildung“ mitmachen, schon einmal eine Tour durch Hotels machen, damit sie in den Alltag mal reinspähen können).

Anschließend hab ich noch mit den Kindern Tiere gemalt. Wir baasteln jetzt jede Woche ein Poster mit Englischen Begriffen, um den Klassenraum ein wenig zu verschönern.

Danach durfte ich gehen, um rechtzeitig zum Kecak Dance in Uluwatu bin. (Außerdem bin ich ja auch ne Stunde früher los, da kann ich auch ne stunde eher gehen) Der Dance war so geil! Traditionell! Im Hintergrund die ganze Zeit der Männerchor mit dem rhythmisch hypnotischem Kecak-Kecak-Cak. Und danndie Kostüme und das Tanzen! Ich gebe zu, ich musste ein paar Tränen wegblinzeln vor Freude 🙂

Und jetzt bin ih totmüde und will ins Bettchen!

Ich mach demnächst mal wieder nen Bilderpost.

Nusa Lembongan – Strand, Palmen, Fische, Delfine und…

November 11, 2012

Sonnenbrand. Aber den war es wert. Samstag fuhren wir um 7Uhr hier los, um von Sanur aus die Fähre nach Nusa Lembongan zu nehmen. Die Fahrt hat etwas mehr als eine Stunde gadauert und war sehr angenehm. Langsam schipperten wir auf der Fähre dahin, hinter uns den Strand on Bali, links die Berge, rechts das Wasser und vor uns langsam die Küste von Lembongan und Penida. Als wir ankamen bekamen wir den ersten Eindruck von klarstem Wasser, Seegras, atemberaubenden „Klippen“ und einer nicht so touristenverseuchten Gegend, wie Bali sie ist. Das familiere Homestay, in dem wir übernachten sollten haben wir schnell gefunden. Die vier Zimmer, die Kenta Homestays (unbedingt zu empfehlen) anbietet, waren auch alle an uns bekannte Leute vermietet. Das war sehr praktisch, denn wir wurden gleich mit zum Secret Beach genommen. Eine Straße entlang, das könnt ihr euch nicht vorstellen! Jana ist sehr sicher gefahren, aber für den Roller konnte sie nichts, an manchen Bergen musste ich einfach absteigen (beruhigend, dass die anderen das auch mussten). Der Beach war aber soooo wunderschön! Mit Palmen und einem Wellenschauspiel, das ich so schnell nicht vergessen werde.

Nachmittags waren wir dann noch einen kleinen Trip unternehmen, den Seegrasbauern zusehen, die Mangriven anschauen und einfach die herrliche Seeluft einatmen. Abends bekamen wir Reis und Fisch von der Familie, die den Homestay betreibt. So nette Leute! Und die Übernacchtung hat uns gerade 4 Euro pro Kopf gekostet! Wir haben dann noch Pfannkuchen geholt, richtig geil, mit Schoko, Banane und Erdnüssen und mit der Familie geteilt. Dann haben wir noch alle, zu zehnt, bei denen auf der Terasse gesessen und den Abend ausklingen lassen.

Am nächsten morgen hatten wir dann eine Schnorcheltour gebucht. Wir kamen sogar ein wenig frühstück fuhren dann los mit dem Boot.

Ich hatte total das Galapagos-Flashback. Wir waren zuerst an einem Korallenriff, an dem man sehr gut sehen konnte, wie weit fortgeschritten die Zerstörung schon ist. Man konnte trotzdem viele wunderschöne Fische sehen, einen Kugelfisch, einen ganz großen moppeligen Fisch und noch viel mehr.

Am zweiten Point hatten wir dann rechts nach dem Riff einen Abgrund, was mich sehr an Findet Nemo erinnerte. Da haben wir noch größere Fische gesehen, in Schwärmen und lange Nadelfische, über einen Meter! Anschließend haben wir uns an dem Traumstrand Chrystal Bay erholt. Im Schatten versteht sich, denn Sonnenbrand hatte ich natürlich schon wieder… Auf dem Rückweg haben wir dann tatsächlich Delfine gesehen!!! Ganz nah! Der Wahnsinn.

Als wir dann die Fähre wieder zurück nehmen wollten haben wir gerade noch rechtzeitig festgestellt, dass wir am falschen Hafen warten wollten. Die hilfsbereiten Lembonganer haben dann schnell das kleine Boot wieder bereit gemacht und haben uns pünktlich dort abgesetzt. Die Fahrt nach Sanur glich dann einer Achterbahnfahrt durchs Wasser und ich werde nie wissen, ob die Indonesier über uns gelacht haben, weil einige von uns Mädels doch sehr gequietscht haben oder ob sie selber so viel Spaß hatten.

Das dürfte dann für heute genug sein, auch wenn es nur ansatzweise das Wochenende zusammenfasst 🙂

Der allerallerwunderschönste Aufkleber in meinem Pass seit langem

September 12, 2012

(falls dieses Wort „allerallerwunderschönst“ sich als mehrheitsfähig erweist)

Mein Visum ist also da und gilt erstmal bis zum 05.12. So langsam wird es ernst und ich lasse mich von vielen Reiseführern inspirieren. An dieser Stelle möchte ich allen, die etwas über Indonesien lernen wollen oder aber auch an Ethnologie interessiert sind die Ethnografie von Nigel Barley empfehlen: „Hallo Mister Puttymann. Bei den Toraja in Indonesien“ Ich muss immer herrlich lachen, wenn er von seinen abenteuerlichen Forschungen berichtet.

Countdown: noch 27 Tage

MARZIPAN-City

April 20, 2012

Meine letzte Ferienwoche verbrachte ich mit meiner kleinen Schwester und einer gemeinsamen Freundin in LÜBECK.

Ja, ich gebe ja zu, ich wollte nur dahin, wegen des Marzipans und der historischen Romane die immer in dieser putzigen Hansestadt spielen 🙂

Was kann ich also empfehlen? Zu erstmal das Hostel in dem wir übernschteten: http://www.rucksackhotel-luebeck.com/?page_id=4 (die Zimmer sind ganz großartig, und die Eignerin super nett und für Nachfragen, Tipps und Gespräche immer zu haben!)

Wir waren begeistert vom Theaterfigurenmuseum. Man fühlte sich nicht nur ein seine Kindheit zurückversetzt, sondern konnte auch Puppentheater aus verschiedenen Kulturen betrachten. Es ist schon seltsam, dass alle Kulturen ähnliche Ziele verfolgen, aber sie so unterschiedlich mit den jeweils vorhandenen Ressourcen umsetzten.

Dann haben wir die Führung durch das Buddenbrookshaus und das Günter-Grass-Haus gemacht und viel gelernt. Wirklich viel. Beide Museen sind sehr strukturiert und überzeugend konstruiert. Im Grass-Haus hatten wir das Glück noch die Ausstellung über Jugendgefährdende Schriften anzusehen, bei denen uns Bücher begegneten, wie Werther und Frühlingserwachen…

Wir waren im Dehn/Drägerhaus (?), welches historsiche Räume zur Ansicht hat und eine Kunstausstellung. Die Sonderausstellung mit Werken von Andres Zorn hatte uns gelockt und begeistert.

Wir haben sämtliche Kirchen besichtigt. In der Petrikirche gab es ebenfalls eine Sonderausstellung, da sie auch nur noch als Kulturkirche genutzt wird. Außerdem hat man vin ihrem Kirchturm (den man zum Glück mit Aufzug erklimmen kann) eine großartige Aussicht über die Stadt. Di Marienkirche habn wir nur von Außen bewundert, da wir dafür nicht nochmal eintritt zahlen wollten. Der Dom ist auch sehr schön anzusehen. Fehlt zu den sieben Türmen noch die Kirche St. Aegidien, an der wir allerdings nicht vorbei kamen.

Das Museum im Holstentor hat uns wohl mit am besten gefallen. Museumspädagogisch hochwertvoll, würde ich sagen. Viel über die Geschichte der Stadt und ihre Wahrzeichen.

Und schließlich das Marzipanmuseum von Niederegger. Die größten Figuren, die aus Marzipan je geformt wurden 🙂 Unbedingt bei Niederegger Eis essen!!! (ich empfehle eine Kugel Marzipan)

Ansonsten kann man gut an der Trave oder der Wakenitz entlanglaufen, durch die kleinen Gassen und Gänge, die tollen Giebelhäuser, am Rathaus vorbei, die Schiffergesellschaft… so viel zu entdecken. Alles in allem also wieder eine Stadt, die ich nur empfehlen kann.