Archive for the ‘Fußball’ Category

No appropriate title for this cheesy post

September 23, 2013

It is way past midnight but my sobbing heart won’t let me sleep. The last few weeks have been pretty challenging for me. Moving to a new city for my Masters Program involves so much organizing, tasks to take on that were new to me, decisions to make which I am not good at and also saying goodbye.

It is truly not the first time I have to say goodbye, or as I prefer, say: „See you again soon.“ But it doesn’t get easier at all. There are these moments that you find yourself blinking away tears in a random night bus, because you realize just how much you are going to miss these awesome people that accompanied you through the last years. All my life I have been blessed with friends that I can’t be grateful enough for. There are those that made my time in school the greatest. Those that came to hear people read their random stories in the sketchiest places nearly every evening. There are those I met in Ecuador, the family that took care of me as if I was their own daughter and sister, my hermanas from the States and Germany I got to do so many adventures with, just hang out at the beaches with candy apples or jumping off bridges. There are those that made my life in Bremen just perfect. Friends that let me crash their couch when my newly painted, empty room gives me a headache. Those that ask me to join the football game, cause they got a spare ticket. Those that would not mock me, because I played the e rather than the es. And those that would 🙂 Those who give me never dreamed of opportunities which let me grow an enormous amount. Those that won’t stop recommending books or writing letters. Those who pass the little white plastic ball and let me score the goal. Or those that give me bruises all over because it is my turn to be goalie. Those who feed me tuna at 4am to prevent the worst of hangovers. Those who just shut up and dance. Those who say: I love you despite your haircut. Those that ask: When are you moving, I will help. Those on Bali that made my internship so easy and full of learning. Those who take you to their very own village and share their culture and friendship. Those that drive 6 hours in total just to have you see the most amazing angklung concert. Those that are busy but still take 3 hours each week to teach you bahasa indonesia. Those that fear their English is aweful (which it isn’t) and still have the courage to be interviewed and talk about the challenges for women in their society. Those who will always proof read and which say thanks for proofreading their papers in exchange. Those who share their stories. Those who believe in you and push you through hard times. Those who make surprise farewell gifts and offer to always have a place to sleep when you decide to visit. And so many more.
The amount of friends on facebook has become a factor of how popular someone is over the last few years. We present versions of ourselves that we would like to be. Sometimes it is a desperate attempt to get some conformation and to reassure yourself that your friends are taking part in your life. I understand that people criticize social networks for making personal meetings somewhat redundant, however I value it for that possibility. It lets me keep the contact to people I don’t dedicate enough time to to write personal emails. I can react on single posts that I feel are important and I love to follow the development of people from overseas. Some people might not realize how important they were for me and rather put me into the drawer of random acquaintances, (those I met in hostels, on 14h layovers on airports, in a club or in that one class we shared years ago) but they will always be part of my personal story.

So, Thank you. Thanks for being part of this journey that is going to take an exciting new turn when I move to Cottbus next week to start my World Heritage Studies. Someone important just recently said: “It’s so great when good people achieve their goals.” All of you are such kind, generous people and I hope you are on your way towards that goals or at least on the way to figuring out what these actually are (just as me).

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Nachtrag by public demand ;)

Februar 10, 2013

Ich wurde darauf hingewiesen, dass die Beschreibung der letzten zwei Tage unserer großen Tour sehr knapp ausgefallen ist. Und tatsächlich habe ich eine sehr enscheidende Begegnung vergessen, bzw im Unterbewusstsein verdrängt.

Ihr ahnt um was es geht? Unsere achtbeinigen Erdenmitbewohner haben uns einen Abend voll Schrecken bereitet. Klingt gruselig? Lasst mich kurz erzählen.

Nichtsahnend saßen wir auf der Terrasse unseres tollen Hotels mit Tagesbett und spielten Karten, als etwas unbeschreiblich schnell durch unsere Beine hindurch auf unsere Tür zulief. Ein kurzer Aufschrei, als die Handgroße Spinne an der Tür emporkletterte, hätte eigentlich ganz Amed aus der friedlichen Nachtruhe reißen müssen. Wir ärgerten uns fast, dass wir den Lichtschalter auf der Terasse nach ewigem mit der Taschenlampe suchen, doh noch gefunden hatten, sonst wäre uns die Begegnung wohl ersparrt geblieben. Angstvoll starrten wir auf den Spalt zwischen Tür und Zimmer, durch den die Spinne sich locker dreimal hätte zwängen können und versuchten sie darin noch zu erspähen. Ein kurzes naives Rütteln and er Tür führte dazu, dass die Spinne herunterfiel, verschwand und drei Mädels aufgebracht auf der Terrasse hin und her liefen. So weit es ging von der Tür entfernt beratschlagten wir uns konspirativ, was gegen das Untier zu unternehmen sei. Es fielen Ideen wie: „Wir fragen an der Rezeption, ob sie die Spinne suchen.“ – „Wir fragen an der Rezeption, ob wir ein anderes Zimmer bekommen können.“ – „Wir fragen an der Rezeption, ob wir ein neues Hotel bekommen können.“ Jaja, letztendlich wurde ich einfach vorgeschickt und habe mit der Taschenlampe bewaffnet gecheckt, dass die Spinne nirgendwo zu sehen war. Wirklich ruhig geschlafen hat allerdings keine von uns.

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Was noch so passiert? Bali WISE bereitet ein Event für den International Women’s Day am 8. März vor und ich werde wohl wieder anfangen dürfen Sponsoren abzutelefonieren. Menno… nicht Spaßig. Dafür habe ich genügen „freiwillige“ für meine BA Interviews und beginne damit nächste Woche. Werder gewinnt 1:4 in Stuttgart und morgen ist Berlin Derby. Sonst alles ruhig. (122 Tage)

Tag 75 und 76 auf Bali

Dezember 28, 2012

Am 25. saß ich morgens ungläubig schon um 8Uhr am Strand und wunderte mich, dass die Indonesier, die gestern noch lange mit uns getrunken hatten, schon so fit ihrer Arbeit nachgingen. Ich wanderte den Strand entlang und beobachtete die Leute. Als ich mich kurz setzte, um in meinem Reiseführer über die heutige Route nachzudenken, kamen drei Kinder an. Sie zeigten mir, wie toll sie doch Steine ins Wasser werfen konnten, wie schnell ihr kleines oranges Spielzeugauto durch den Sand geschoben werden konnte und rauften, bis einer heulte. Ein erlebnisreicher Weihnachtsmorgen. Bis wir gefrühstückt hatten und abreisebereit waren dauerte es eine Weile. Wir entschlossen uns dann auch nur die Küste runterzufahren, da wir doch sehr müde von der langen Nacht waren. Auf dem Weg nach Tulamben hielten wir noch an einem Wasserfall. Es wäre nicht wirklich nötig gewesen, weil wir dank des Regens und trotz unserer Regencapes schon ein wenig durchgefeuchtet waren, aber der Weg war abenteuerlich und der Wasserfall hübsch anzusehen. In Tulamben fanden wir sehr schnell eine Unterkunft. Nach dem Essen machten die anderen eine kliene Runde „Mittagsschlaf“ (so gegen 3 oder 4) während ich durch das Minikaff zog und schaute, ob man sich irgendwo an den „Strand“ setzten könne. Stattdessen wollten mich alle zum Tauchen und Schnorcheln überreden, mit mir Billardspielen und einen Fußball hab ich auch gekickt… Lange saß ich noch auf der Veranda und habe mich darüber gefreut, wie toll doch das Weihnachtsfest verläuft, wie gut ich Indonesisch kann (ohne Witz, ich hab so gut nach dem Weg fragen und mich mit den Leuten unterhalten können, ich bin inzwischen sehr zufrieden mit meinen Fortschritten). Nach dem Abendessen war dann mit uns aber wirklich nicht mehr viel anzufangen und wir fielen ins Bett.

Am nächsten Morgen verzögerte sich unsere Abreise, weil ich schon wieder einen Platten hatte und einen neuen Schlauch brauchte… dann waren wir aber sehr schnell in Tirtagangga bei dem Wasserpalast. Das war sehr beruhigend dort herumzusitzen. Ein wenig ein meditativer Ort. Von da aus ging es zum Pura Goa Lawah. Dem Fledermaustempel. Es war noh etwas enttäuschender als der andere, weil die attraktion dort die Fledermäuse in der Höhle sind. Die Fledermäuse kann man zwar sehen, aber die Höhle darf man nicht betreten, sodass wir sehr schnell wieder draußen waren, aber bei einem Eintrittspreis von 50Cent werde ich mich da nicht beschweren. Der Weg zurück verging dann gaz schnell, wiel wir immer nur unseren Pool vor Augen hatten. Wir duschten zwar zwischendurch im Regen, aber bis wir dann zu Hause waren, war eigenltich alles schon wieder getrocknet und der Sprung ins kühle Nass heißersehnt.

Das war mein gelungenes Weihnachtsfest.

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Schwimmen und Fussball, der perfekte Sonntag

Dezember 14, 2012

Ein Leben auf Bali kann so schön sein. Vorrausgesetzt man ist in der Lage alle Gegebenheiten hier auch zu nutzen. Heutiges Beispiel: Strände. Es gibt die schönsten Strände auf Bali. Kilometerlange, weiße Strände mit faustgroßen Muscheln. Aber all das hilft nichts, wenn man nicht schwimmen kann und sich vor Wasser fürchtet. Auf einer Insel leben und nicht schwimmen können? Klingt erstmal verwunderlich, das seh ich ein, aber die meisten der Frauen, die bei uns studieren, kommen aus den ärmeren Gebirgsregionen Balis und aus dem jawanesischen Inland. Kurzerhand haben wir also Schwimmunterricht für all organisiert. Das war ein kleines Abenteuer! Das auf den Stufen sitzen und mit den Beinen im Wasser planschen war noch lustig, aber dann im Pool sich auf dem Wasser tragen zu lassen, den totan Man zu machen war nicht ganz so einfach. Gerade Wiwin tat sich sehr schwer. Sie verkrampfte sehr schnell, wollte aber Angst nicht zugeben und hat sich nach und nach immer mehr unter Druck gesetzt. Es war eine ganz schöne Geduldsprobe für mich und ich habe mal wieder festgestellt, dass ich einfach nicht so die talentierte Pädagogin bin. Aber die Angst vorm Wasser konnten alle ein wenig überwinden und ausgelassen planschen. Es war toll zu sehen, wie sehr die jungen Frauen uns vertrauen, denn wenn sie das nicht getan hätten, wären die Übungen sicherlich nicht so einfach umzusetzen gewesen. Die Mädchen war hinterher auch sichtlich stolz, wenn auch erschöpft von dem ungewohnten workout 🙂

Das war allerdings an dem Sonntag nur der Vormittag. Sonnenverbrannt machte ich mich mit Ayu und Marlene auf den Weg Richtung Sanur, um das Fußballspiel deutscher Studenten gegen eine lokale Studentenmannschaft anzuschauen. Das Spiel sollte das Finale des internen Cups der ökonomischen Fakultät sein. Dementsprechend spannend wurde es auch. Auf der Tribüne saßen so viele Deutsche, dass wir uns schon fast fehl am Platz fühlten. Ich hätte in dem Moment nur an der Beschaffenheit des Platzes ausmachen können, dass ich auf Bali war. Der war nämlich alles andere als herrlich grün. An einigen Stellen einfach nur Sand, sodass die Spieler gut und gerne Atemmasken hätten tragen können, so wie es staubte, an anderen Stellen schon fast ein Wald. Es war also nahezu unmöglich vorauszusehen in welche Richtung der Ball springen würde.

Das Spiel war trotzdem oder gerade wegen dieses zusätzlichen Spannungsfaktors sehr mitreißend. Die eingespielten indonesischen Stadiongesänge veranlassten uns deutsche Fans dazu, als wir in der ersten Halbzeit 1:0 zurücklagen lautstark dagegen anzusingen. Das hat schon ein wenig Spaß gemacht und als wir dann den ausgleich erzielten sprangen alle auf und es machte sich ein wenig Ostkurvenfeeling in meinem Bauch breit! Und dann der Führungstreffer! Was für ein Geschrei in unseren Rängen! Leider gab es auch einiges worpber ich mich ziemlich aufregen konnte, gerade das Wort Team hätte man der deutschen Mannschaft nochmal erklären können, sodass ich uns am Ende den Sieg eigentlich schon nicht mehr gönnte. Naja, ein wenig gefeiert haben wir sie natürlich trotzdem und es hat schon fast was von Nationalmannschaft so weit fern von zu Hause. Der Pokal war supergroß und wurde Championsleague-gleich auf dem Balkon überreicht. Was für ein gelungener Tag!

Nusa Dua, wirklich?

November 4, 2012

Seit ich jeden Morgen zu meiner Arbeitsstelle fahre, frage ich mich, warum Nusa Dua so ein beliebtes, paradiesisches Urlaubsziel sein soll. Gestern abend sind wir dann zur Nusa Dua Fiesta gefahren. Um dorthin zu gelangen mussten wir durch eine „Sicherheitskotrolle“ fahren und dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Hinter dieser Barriere, die gewähreistet, dass das Örtchen eines der sichersten Urlaubsziele weltweit bleibt, ist alles für die Touristen schön angelegt, es grünt entlang jedes Bürgersteigs.. jap! Bürgersteige!!! Und da ist der Verkehr sogar so, dass man locker darauf laufen kann! Wahnsinn! Die Fiesta war dann wie eine Art Straßenfest, vergleichbar mit dem Blumenfest in Weißensee vielleicht. Ein wenig landestypische Dinge ausgestellt, ein wenig Essen und Showprogramm. Nach dem Essen sind Ayu Und ich dann zu zweit dageblieben und haben und das Programm angeschaut. Kultur!!! Das hat mir gefehlt! Es waren echt richtig hochklassige Musiker dabei, die so „Weltmusik“ gespielt haben, Teilnehmer von „Indonesien sucht den Superstar“, die es mehr drauf hatten als unsere 🙂 und wir durften viele traditionelle Instrumente bestaunen. Auf der Rückfahrt hatten wir erst ein wenig Panik, weil wir nicht genau wussten, wo wir lang sollte, aber ie das manchmal so ist, kamen wir an dem kürzeren Weg wieder raus!

Heute waren wir dann im Wassersportparadies Tanjung Benoa, wo es auch urst viele teure Hotels gibt. Die Mädels haben Parasailing oder war es jetzt -gliding(?) gemacht und ich durfte mich mit den Einheimischen daneben über Ballack unterhalten und mit der Profikamera gewichtig Fotos schießen.

Der teuerste Stempel meines Lebens (den Titel hab ich Mechti geklaut)

Juli 28, 2008

Schade nur, dass Mechtis Stempel um einiges schöner war als meiner. Jedenfalls hab ich mein Visum jetzt – fast.

sind leider reichlich unscharf die bilder. das eine ist jedenfalls schon ausgefüllt (12 Monate steht drauf) und das andere muss noch vor ort gemacht werden *juhu* als ob ich nihct genau das hätte vermeiden wollen, aber was nihct is das is nich. dann werd ich mal sehen ob das auf den ämtern da ähnlich abläuft wie bei uns.

Ansonsten habe ich mir jetzt auch noch eine Gelbfieberimpfung geholt, die bei mir allerdings keinerlei Nebenwirkungen verursachte. Und jetzt habe ich so ein hübsches Siegel im Impfpass.Außerdem hat sich mein Gastbruder wieder gemeldet und mir erzählt, dass ich zwei nette Volontärinnen kennen lernen werde. Ich vermute, dass ich mir mit diesen dann das Zimmer teilen werde. Das wusste ich ja schon vorher, dass ich das vermutlich nihct für mich allein haben werde. Inwiefern das positiv oder negativ wird, wird sich noch rausstellen.

Es bleibt jedenfalls noch eine Menge zu tun für die letzten 10 Tage. Ach ja, ich weiß noch wie das damals war, als es für Mecht noch zehn Tage waren *hihi* schöne grüße an bpuu nim!!!

Sowohl in Stralsund als auch in Kiel war es übrigens toll. Ich hatte viel Spaß und nach anfänglichen Schwierigkeiten auch tolles Wetter. Danke besonders an Mine die mich so lieb aufgenommen hat (und an Nadine, weil es so lustig war, und an Tim für das Fahrrad, auch wenn die das nihct lesen). Gesagt sei euch, dass es zwar viel Spaß macht sich nachts halb eins auf den Weg zum Strand zu machen, es aber sehr kalt wirdm, wenn man da ne Weile rumsitzt und man mit dem rad auch noch zurückfahren muss… INteressant ist es übrigens auch ohne Licht dann kurz vor drei durch den Wald zu fahren. Naja, wenigstens hab ich die Erfahrung mal gemacht, wer weiß, was mir das mal nützt 😛

*noch 10 Tage*

wer sich jetzt wundert, dass der versprochene bericht über die Robers ausbleibt: b*burn 1:2 hoffenheim, b’burn 1:2 sporting, aber b’burn 3:2 benefica. Also wenigstens das eine spiel haben sie im guadiana cup in portugal gewonnen…

Guten morgen!

Juli 18, 2008

Ich spüre es genau. Es ist tiefste Nacht, denn es ist noch immer dunkel draußen. <nichtsdestotrotz hat mich etwas geweckt. Ein lautes Geräusch, aber ich kann es nihct einordnen. Um diese Uhrzeit, stelle ich fest, ist das noch kein Wunder. Es ist 3.15 Uhr! Nachdem ich mich in die Lage meines Zimmers versetzt habe, um festzustellen welcher Teil diesen Lärm verursacht hat, schließe ich das Radio aus. Und komme auf die Idee mir mien Handy anzusehen. Juhu, tatsächlich, Mechti hat mir auf meine SMS eine Antwort gesendet. Es geht ihr gut und das Heimweh ist weg, sagt sie. Und das sie jetzt aufsteht. Ich nihct, denke ich, tippe schnell eine Antwort und bin wieder weggedämmert. Als ich heute morgen aufwache muss ich erst überprüfen, ob das nihct nur ein schöner Traum war… Nein!

Es wird sogar noch toller. Meine Organisation hat mir jetzt nen super Invitation letter geschickt, mit ecuadorianischer adresse. Den habe ich eben gleich weitergeleitet. Jetzt hoffe ich. Drückt mir die Daumen!

Eine schlechte Nachricht habe ich noch: Ich fahre jetzt nämlich erstmal weg. Für eine Woche nach Stralsund und anschließend ein paar Tage nach Kiel. Das heißt, ich bin wahrscheinlich bis nächstenMontag (28.7.) nicht im Netz… Aber danach berichte ich dann, was es neues gibt aus ecuador, wie es um mein visum steht, und ob die Rovers gegen den TSG Hoffenheim gewonnen haben.

Hasta pronto,

Maike

am dienstag lass ich mich gegen galbfieber impfen, wenn es mir dananch schlechtz geht, können meine großeltern mich wenigstens ordentlich pflegen *g*

*noch 22 Tage* schon wieder ne schnapszahl? wieo geht denn das so schnell? halt doch mal wer die zeit an!!!

Was man über Ecuador wissen sollte

Juli 10, 2008

So wie versprochen jetzt der Beginn der Reihe „wissenswertes aus Ecuador“. Damit ihr wisst worauf ich mich einlasse…

1. Die Galapagos-inseln gehören zu Ecuador. Ja, einige wissen das immer noch nihct!

2.Die Farben der Flagge simbolisieren die Befreiung von der Kolonialmacht Spanien (gelb und rot) durch das Meer (blau). Fagt mich nicht… außerdem hieß es an anderer Stelle, dass gelb für das Getreide steht (obwohl bananaen besser passen würde), blau für das meer, und das rot für das blut das während der unabhängigkeitskriege floss. Sucht euch das schönere aus. Die einzelnen Symbole in der Flagge werde ich jetzt nicht erklären. Wen es wirklich interesiert kann ja nachfragen. Die Flagge von (Santiago de)Guayaquil ähnelt übrigens der Argentiniens, da die Stadt nicht von Simón Bolívar, sondern von den Truppen José de San Martin befreit wurde, welcher Argentinier war… (Der benutzte als Flagge eben diese farben weiß und blau, da es die Farben seiner Freimaurer-Loge gewesen sein sollen)

3. Wie solte es auch anders sein: Fußball. Ich Ecuador sind nur drei Spieler der Nationalmannschaft (2006) hellhäutig. Dabei besitzen nur 5% der Einwohner Ecuadors eine schwarze Hautfarbe.
4. Export: Ecuador exportiert Shrimps (camarones)! Dabei kommt es allerdings zu Misswirtschaft, denn Anbtibiotika, Chlor und pastizide, die die Tierchen vor krankheiten schützen sollen, belasten die Aquakulturen in den Zuchtbecken. Diese können keine drei Jahre lang verwendet werden. Es kommt zu überdüngung blablakeks.. die Bio.Lkler wissen schon für alle anderen kurz: die Mangrovenwälder, die früher mal Ecuadors Küste säumten sind fast verschwunden.
Erdöl exportiert Ecuador übrigens auch. „005 verdanke man mehr als die Hälfte aller einnahmen dem schwarzen Gold. Doch auch hier riskiert Ecuador seine Umwelt, denn die pipelines sind zum Großteil alt und undicht. So kommt es, dass jährlich millionen von litern Rohöl den regenwald, seine Flüsse und das Grund- und Trinkwasser verseuchen.
Jede vierte banane kommt aus ecuador (siehe Flaggen). Sie nennen sie liebevoll ihr „grünes Gold“ und sind der Größte Bananenexporteur der Welt, doch nihct immer werden sie fair und  biologisch angebaut. Arbeiterausbeutung ist weiterhin ein großes problem…
Tatsächlich werden auch Rosen aus den Anden nach Deutschland geholt. Der Verkaufswert hier liegt wohl bei etwa 5Euro pro Stück, doch auch hier ist die anbauweise oft fragwürdig.
Außerdem gelten kaffee und kakao als wichtige Exportgüter des kleinen Andenstaates. Die Sorte Arriba, die auch Cacao Nacional genannt wird, gilt als eine der besten der Welt.
na das reicht an infos erstmal. demnächst gibt es mehr…
*noch 28 tage*

Eilmeldung

Juli 3, 2008

Keiner kann es so richtig fassen. der LDU Quito gewinnt den Copa Libertadores. Quasi die lateinamerikanische Championsleague. Damit geht der Cup erstmals nach Ecuador. Die Entscheidung fiel jedoch erst im Elfmeterschießen, wo die Quiteños die stärkeren nerven zeigten als die Jungs vom Fluminense RJ aus Brasilien. Also endlich mal eine Meldung zum feiern in Ecuador, denn nach der Befreiung Betancourts fand ich, wirkte es immer so als wären die armen kleinen Ecuadorianer die bösen, weil sie die Farc-Rebellen in ihr Land gelassen haben… Der SC Guayaquil kann von so einer Trophäe übrigens nur träumen. die spielen ganz unten in der zweiten Liga. Ein Wunder, dass Ecuador so eine überhaupt hat, denn darin spielen nur 8 oder 9 mannschaften…

Auf dem Weg zum Titel 3, heute: Auf nach Wien

Juni 26, 2008

Gestern war die Abizeugnisverleihung. Wir feierten gemeinsam Gottesdienst, hörten Reden und durften dann endlich unser Zeugnis in die Hand nehmen. Für jeden von uns wurde dabei ein Lied eingespielt. Durch das Klatschen hat man diese leider nur schwer gehört, schade. mein lied war jedenfalls das abschlusslied von LSD-Liebe statt Drogen (http://www.lsdonline.de/ kann man sich da anhören. einfach nach unten scrollen und dann is das da irgendwo) ich kann den song irgendwie nicht hochladen… naja.

Gestern haben wir dann zu fünft vorm Fernseher gesessen und wie alle auf den sich lustig drehenen Fußball gestarrt, der bei jeder Bildstörung in Lebensgröße eingeblendet wurde. 3:2 war übrigens mein Tipp, den ich Abi noch vorschlug, als der zu beginn des spieles anrief. nächste mal tipp ich wieder so, vielleicht bringt das glück!

*noch 42 Tage*

Morgen muss ich nochmal zum Arzt mir ein rezept für den Tollwutimpfstoff geben lassen. das hat die inkompetente Assistenzärztin nämlich vergessen gehabt *super* und nachher geht es zum friseur. nur zum abiball aufhübschen oder gleich abschneiden ist die frage, Aber da ich nihct gern zum friseur geh wäre zweiteres durchaus angenehmer… mal sehen ob ich mein abiballkleid noch bekomme***