Archive for the ‘ecuador’ Category

No appropriate title for this cheesy post

September 23, 2013

It is way past midnight but my sobbing heart won’t let me sleep. The last few weeks have been pretty challenging for me. Moving to a new city for my Masters Program involves so much organizing, tasks to take on that were new to me, decisions to make which I am not good at and also saying goodbye.

It is truly not the first time I have to say goodbye, or as I prefer, say: „See you again soon.“ But it doesn’t get easier at all. There are these moments that you find yourself blinking away tears in a random night bus, because you realize just how much you are going to miss these awesome people that accompanied you through the last years. All my life I have been blessed with friends that I can’t be grateful enough for. There are those that made my time in school the greatest. Those that came to hear people read their random stories in the sketchiest places nearly every evening. There are those I met in Ecuador, the family that took care of me as if I was their own daughter and sister, my hermanas from the States and Germany I got to do so many adventures with, just hang out at the beaches with candy apples or jumping off bridges. There are those that made my life in Bremen just perfect. Friends that let me crash their couch when my newly painted, empty room gives me a headache. Those that ask me to join the football game, cause they got a spare ticket. Those that would not mock me, because I played the e rather than the es. And those that would 🙂 Those who give me never dreamed of opportunities which let me grow an enormous amount. Those that won’t stop recommending books or writing letters. Those who pass the little white plastic ball and let me score the goal. Or those that give me bruises all over because it is my turn to be goalie. Those who feed me tuna at 4am to prevent the worst of hangovers. Those who just shut up and dance. Those who say: I love you despite your haircut. Those that ask: When are you moving, I will help. Those on Bali that made my internship so easy and full of learning. Those who take you to their very own village and share their culture and friendship. Those that drive 6 hours in total just to have you see the most amazing angklung concert. Those that are busy but still take 3 hours each week to teach you bahasa indonesia. Those that fear their English is aweful (which it isn’t) and still have the courage to be interviewed and talk about the challenges for women in their society. Those who will always proof read and which say thanks for proofreading their papers in exchange. Those who share their stories. Those who believe in you and push you through hard times. Those who make surprise farewell gifts and offer to always have a place to sleep when you decide to visit. And so many more.
The amount of friends on facebook has become a factor of how popular someone is over the last few years. We present versions of ourselves that we would like to be. Sometimes it is a desperate attempt to get some conformation and to reassure yourself that your friends are taking part in your life. I understand that people criticize social networks for making personal meetings somewhat redundant, however I value it for that possibility. It lets me keep the contact to people I don’t dedicate enough time to to write personal emails. I can react on single posts that I feel are important and I love to follow the development of people from overseas. Some people might not realize how important they were for me and rather put me into the drawer of random acquaintances, (those I met in hostels, on 14h layovers on airports, in a club or in that one class we shared years ago) but they will always be part of my personal story.

So, Thank you. Thanks for being part of this journey that is going to take an exciting new turn when I move to Cottbus next week to start my World Heritage Studies. Someone important just recently said: “It’s so great when good people achieve their goals.” All of you are such kind, generous people and I hope you are on your way towards that goals or at least on the way to figuring out what these actually are (just as me).

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Neues Jahr, Neues Ziel, Neues Abenteuer

Januar 13, 2011

In den USA wird geheiratet! Ihr erinnert euch an Shelly, die seit Dezember 2008 in meinem Ecuador-Blog eine große Rolle spielte? Im Mai ist es soweit und ich bin dabei. Zwei Wochen in den Staaten sind geplant und ich will eine Menge sehen: New York, Philadelphia, Baltimore, Washington! Das ist der Plan. Die Feinausarbeitung folgt…

Mein Luxusproblem im Moment: Welche Broadway-show schau ich mir an?

Roadtrip mit meiner Mama (Ines F) und Marco

Juli 17, 2009

Mein letzter Eintrag: Mein Reisebericht von unseren zwei gemeinsamen Wochen Ecuador.

Nachdem die zwei gut angekommen und den erten Tag in Guayaquil gut verbracht hatten, haben wie das Auto abgeholt und uns auf den Weg gemacht zu unserer ersten Station: Puerto Lopez. Immer die „Rut del Sol“ (Route der sonne) entlang. In Puerto Lopez gibt es die „Silberinsel“, die auch galapagos für arme genannt wird weil es viele vogelarten gibt, die man auch auf galapagos findet, also haben wir eine bootstour dorthin gemacht und nochmal Wale gesehen. Dann haben wir noch ein wenig am Strand gechillt bevor es weiterging. Eigentlich hatte ich geplant am nächsten Tag bis Quito durchzufahren, aber der zustand der straßen machte uns einen strich durch die Rechnung, weswegen wir für die nacht in Quevedo halt gemacht haben. Wir schauten uns gefühlte 100hotels an, bis wir was passendes fanden. Quevedo is ein kleines heißes bananen-nest! nicht touristisch!!! demnach gab es unser abendessen (incl. getränke) für etwa 3$. kranke sache! auf dem heimweg hielt dann ne ganze polizeimotoradstaffel neben uns und winkte uns heran. und wir so… öhhhh???? aber die wollten uns lediglich helfen von wegen sicheres hotel und so, weiol das wohl ne gefährliche gegend war. aufschneider!!!

am nächsten tag sind wir zur atemberaubenden Quilotoalagune gefahren. ein kratersee dessen farben unbeschreiblich schön sind… und anschließend nach quito. ins hotel, bei einem überfeinen italiener essen und schlafen. denn am nächsten tag ging es schon auf nach Lago Agrio und in die Jungle Lodge. am flughafen war natürlich(!) wieder unser flug ein wenig verspätet… aber gut in Lago agrio angekommen wurden wir schon von unserem guide begrüßt und fuhren erstmal mit der shiva (bus) 2 stunden nach Cuyabeno und dann noch mit nem motorkanu 2 stunden den fluß hoch. wow!

die lodge überraschte uns alle, weil so offen konstruiert, dass man morgens beim duschen in den wald sehen konnte. nur eine kleine mauer deutete den abgrund aus dem 2. stock an.aussicht vom klo

In der lodge machten wir viele spannende sachen, wie piranha fischen, taranteln auf die hand nehmen (ja, hab ich gemacht), aligatoren und flussdelfine ansehen, sonnenuntergang schauen… schade, dass das nur vier tage waren, aber wir wollten uns dann ja auch noch quito ansehen. die hauptstadt zeigte sich von ihrer besten seite. den einnen tag sind wir zur „mitte der welt“ und ich stand auf drei verschiedenen äquatorlonien an einem tag. auf der für touris, auf der der incas und auf der die marco eigenhändig mit seinem GPS zeichnete.

die letzten zwei tage verbrachten wir im verregneten banos, konnten aber noch ein wenig wasserfälle gucken und souvenirs shoppen. zurück in guayaquil nutzen wir den letzten abend noch für ein buffet mit ecuadorianischen spezialitäten und ines und ich haben danach irgendwie noch yoghurt in uns reingequetscht… lecker.

der flug dauerte ewig, so um die 20 h oder so und die erste hälfte ider so funktionierte das videosystem nicht *ahhhhhÜ* aber wir haben es überlebt und inzwischen habe ich schon einiges von meiner „was ich gerne machen möchte, wenn ich zurück bin“.liste abgearbeitet.

danke dass ihr alle den blog so fleißig verfolgt und mich immer so lieb unterstützt habt.

liebe grüße,

ich

Meine letzte Woche/ meni letztes wochenende

Juli 10, 2009

Meine letzte Woche war nochmal von allem etwas. Darüber habe ich mich besonders gefreut. Wir waren nochmal auf dem Spielplatz, haben nochmal nen Film geguckt,… Außerhalb der arbeit war ich im großen und ganzen mit den letzten reisevorbereitungen beschätigt und damit meine „Abschiedsfeier“ vorzubereiten. Das wurde dann aber keien richtige Feier, weil die großen Mädels im Kino waren. Die kleinen Mädchen waren am Donnerstag schon gewesen. Ich habe mich also damit beschränkt die Tüten zu verteilen die ich mit Bonbons und kleinigkeiten bepackt hatte, wie zB einem Foto für jede. Zm Dank haben alle auf der Flagge unterschrieben, die ich zu diesem Zweck mitgebracht habe. Außerdem wurden mir ganz viele Telefinnummern und letzte Abschiedsbriefchen zugesteckt… schluchz… naja, wie meine Kids dann aber so sind fehlten am Ende drei Tütchen. Zum Glück war nur eine der drei da, aber das traurige Gesicht hat mir schon gereicht. Da war ich schon ganz schön sauer, dass sie das von mir extra angefertigte abschiedsgeschenk für ne andere einfach so wegstibitzen… aber was sollte ich mich am letzten tag noch aufregen, hätte ja eh nichts gebracht. Am meisten habe ich mich über einen noch sehr schnell aber trotzdem sorgfältigen Brief von meiner Glenda gefreut, der ich einen Stoffhund schenkte, der Musikmacht. den hatte ich von Leeana bekommen, weil sie ihn nicht mehr wollte…

Ines und ich beschlossen dann das letzte wochenende nochmal am strand zu chillen. In salinas kamen wir bei bekannten von ihr unter. Ein so liebenswürdiges Pärchen! Sogar die shrimp-ceviche war lecker, auch wenn ich danach wieder bauchkrämpfe hatte… alergie oder so… wir waren dann noch wale gucken, weil die saison gerade begonnen hatte und fühlten uns auf dem boot wie im discovery channel.

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so nah und so riesig, wieder einmal werde ich mit dieser großartigen schöpfung konfrontiert, was mich so unendlich dankbar macht…

Wieder daheim

Juli 6, 2009

Ich wollte nur schnell mal bescheid sagen, dass ich gut wieder in Berlin angekommen bin! Nach einer eeeewig dauernden Reise von Guayaquil mit Stop in Quito und Bonaire und dann in Amsterdam wo wir wenigstens 2h schlafen konnten. hm naja und dann wieder hier. mit roggenmischbrot und Nutella. das leben kann so schoen sein. haha
wen es interessiert der kann in den naechsten tagen noch die restlichen reiseberichte und mein ecuador-fazit hier lesen. ich werde fleißig schreiben, denke ich!

Baños die was weiss ich wievielte

Juli 3, 2009

Gerade erst von der Insel zurueck, da geht es auch schon weiter. Baños heisst mal wieder das Ziel ud auf dem Programm steht Rafting und fuer Wolle Bridgejumping. Wir uns also mit Nina und Marili getroffen und dann ab nah Baños. da wir leider erst den Bus um 9 Uhr abends bekommen haben, kamen wir auch erst um 4 uhr morgens oder so in baños an. Verdammt. Wir also um 7:30uhr wieder aufgestanden, weil wir ja noch fruehstuecken mussten und uns dann um )uhr schon zum rafting trafen. dort angekommen wurden wir erstmal mit Helm, Schuhen und Neoprenanzug ausgestattet. Dann im Bus ne dreiviertel Stunde zum Fluss fahren und dort noch ewig Belehrungen und Erklaerungen anhoeren die mir nicht gerade Mut machten. aber unsere gruppe war eifac mal die beste, oder Wolle!? ich hab zwar die haelfte der zeit rumgeheult von wegen ich hab schiss, aber um mich abzulenken habe ich einfach pausenlos auf die armen canadier eingeplappert. naja jedenfalls sind ewir im endeffekt nicht rausgefallen und es war wirklich ein heidenspass!

Anschliessend haben wir noch ein wenig Baños unsicher gemacht und fuer den Folgetag Bugys gebucht. Mit denen sind wir dann die Wasserfallroute runtergefahren. Erster Stop: Bruecke! Waehrend Wolle, Nina und Marili sich skeptisch die Bruecke anschauten freute ich mich dass cih mit derausrede: „ich hab das ja schon mal gemachty und will nicht nochmal 15$ zahlen“ aus dem Schneider und fuer foto und film zustaendig war. Ines legte einen sehr schoenen Sprung hin, ich betone: nich wie ein nasser Sack! und auch Nina schaffte nach einiger Zeit den Sprung! Marili machte lieber die kleine Schjaukeltour. Ich also schon fast auf dem Weg zurueck zum Bugy, da spricht mich der Typ an: „Na du auch nochmal“ und Marili gleich so:“fuer umsonst?“ und der Typ nickt und ich so innerlich nur: Sch***!!! aber fuer umsonst konnte ich mir das natuerlich nicht nehmen lassen. Ich muss sagen entweder habe ich das erstemal vergessen oder das zweite war tatsaechlich um einiges schlimmer. spaeter wieder da video, mit meinem beeindruckenden, aber befreienden Schrei!!! freut euch drauf! Auf dem Weg zum naechseten Wasserfall geht dann der reifen des einen Gefaehrts zu Bruch und wir muessen uns aufteilen. waehrend Ines und Marili zurueckfahren warten Nina und ich auf unsere Rettung. Wir sitzen bestimmt 1 1/2 stunden da rum und werden von Einheimischen im auto ausgelacht, von wegen: Frau am steuer= Bugy kaputt…

Aber wir sind gut wieder angkommen und auch gut wieder nach Guayaquil zurueck und damit begann: meine letzte Woche!

Erst 20 und doch sooo viel zu erzählen!

Februar 24, 2009

Bei einigen habe ich mich ja vor diesem Wochenende mit einem dicken: “ich hab euch lieb, nur dass ihrs wisst, man weiß ja nie” verabschiedet. Nachdem mein Meerschweinchen Abenteuer nicht wirklich die Kommentarfunktion sprengte, habe ich nämlich einen neuen Versuch gestartet eure Aufmerksamkeit zu erlangen, aber seht selbst:

 http://www.youtube.com/watch?v=hI58BXpfdAc

 Mein Wochenende begann am Freitag, nachdem ich rechtzeitig meiner Arbeit entflohen bin, um nicht wie am Vortag karnevalsmäßig bei einer wasserschlacht wieder klitschnass zu werden… Wir sind kurz nach Elf zum Terminal, nachdem wir schon wegen einer Baustelle um unseren Ausflug gebangt hatten, weil es hieß es führen keine Busse… Wir haben am Terminal zwar etwa ne stunde gewartet, während wir “ich sehe was was du nicht siehst” spielten, aber letztendlich saßen wir in dem Bus nach Ambato. Mehr oder weniger schlafend… 8:00uhr war es als wir uns in Ambato aus dem Bus schoben und begannen hungrig ein Hotel zu suchen. Nach ewigem laufen haben wir dann das Hotel Nürnberg gewählt!!! Von dort aus haben wir dann Ambato erkundet. Wir sind ja hauptsächlich wegen des “Festes der Blumen und Früchte” (Fiesta de las Frutas y las Flores FFF) dorthin, also haben wir auf den Aktionsplan geschaut und versucht die unterschiedlichsten sachen zu finden. Sehr amüsant war das Schokoladenfestival, welches aus vier ständen bestand an denen man Schokoüberzogene und kandierte Früchte kaufen konnte. Dann waren wir bei einer Kochschule, da wurde “fritada” (quasi gebratenes schwein) in der größten Pfanne der welt gemacht mit riesenspachteln und drei leute auf einmal rühren. Das eigentlich tolle war dort aber die tanzvorführung mit den typischen tänzen, die barfuss von engagierten Indigenas verschiedensten Alters aufgeführt wurde. Danach wollten wir auf dem markt noch die Krönung der Königin Amatos (also die Gewinnerin der Misswahl quasi) sehen, aber das fiel aus oder wurde verschoben. Also sind wir etwas essen gegangen und schließlich kurz zum Hotel um uns auszuruhen. Doch Shelly und ich hielten nicht viel von einem Nickerchen, also haben wir uns auf gemacht in den Park. Zum rumsitzen, Leute beobachten und fotografieren. Nachdem wir mühevoll einige Kinder abgewimmelt hatten die uns Alles mögliche verkaufen wollten, haben wir uns mit zwei Kindern unterhalten und ein wenig Quichua gelernt. “imaschutikanki” (ich schreibe wie ich es hört) heißt “wie heißt du”! war echt ne witzige sache, weil alle anderen Kinder gucken kamen, was wir uns denn mit denen unterhielten und die leute die vorbei liefen wirkten sehr irritiert beim anblick der von Kindern umringten gringas. Was noch viel wichtiger war, passierte vorher. Wir sehen also auf der anderen seite des parkes dieses Museum. Und als wir so darauf zulaufen, nur um mal zu sehen was es ausstellt, fahren vor uns die ganzen polizeifahrzeuge vorbei und alle leute strömen in unsere Richtung und wir so: haha das is bestimmt papa correa in dem auto da. Und so ist der ecuadorianische Präsident, von jubelnden Menschenmassen verfolgt an uns vorbeigefahren… Am Nachmittag wollte ich unbedingt dieses Nationale musikfestival sehen, dass vor der Kathedrale stattfand. Wir also dorthin und haben das große bild von Jesus bewundert mit dem spruch “bekämpfe Armut, mach Frieden”, dass aus Blumen, Früchten und Brot zusammengestellt war.

Die Musik war so toll, dass Shelly und ich gar nicht mehr aufhören wollten zu tanzen. Ein kleiner Junge hat mir sogar ne Blume geschenkt, die ich mir dann ins Haar steckte. So feierte ich also in meinen “deutschen” Geburtstag rein. Ein seltsames gefühl, wenn man in Deutschland schon 20 is, hier aber noch 6h warten muss. Wir haben abends Pizza gegessen und auf dem Rückweg festgestellt, dass Karneval ist. Von überall wurden wir, dass heißt ich bin irgendwe relativ gut weggekommen, mit diesem Schaum besprüht. Wir waren natürlich für den Spaß zu haben. Wir haben uns alle unsere Llama-Ponchos angezogen und shelly und leeana haben Kriegsbemalung aufgelegt und dann is “Team Llama gringa” losgezogen. Bewaffnet mit den Schaumsprühflaschen durch die Stadt und jeden der uns angesprüht oder auch nur diese bescheuerten gringabemerkungen gemacht hat, haben wir eingeschäumt!!! Wir selbst wurden daher natürlich nicht verschont. Es war eine ordentliche Schlacht und wir und die Leute haben viel gelacht!!! Als wir dann wieder im Hotel waren haben wir versucht unter dem eisigen wasser den schaum aus den haaren zu bekommen… und dann haben mir alle noch “happy birtzhday” gewünscht, weil es mittlerweile bei uns auch schon mitternacht war und dann sind wir eingeschlafen.

Schließlich hieß es Sonntag früh aufstehen, um zu frühstücken (wir haben ewig nach etwas suchen müssen) und dann wollten wir den karnevalsumzug sehen. Da aber die straßen so furchtbar voll waren, dass wir nur im restaurantfernsehen die genialen Festivitäten (wie Karneval der Kulturen)sehen konnten, beschlossen wir gleich nach Baños weiterzufahren. Wir also in den Bus und eine Stunde später saßen wir in Baños im Hotel und überlegten wie wir den tag gestalten könnten. Unser Hostel veranstaltete auch Touren, sodass wir davon so begeistert waren, dass wir gleich beide Touren für den restlichen tag gebucht haben (für insgesamt 8$). Da wir bis 15:00Uhr aber noch eine weile hatten wollten wir Mittagessen und Baños erkunden. Gleich die erste Straße wurde zu unserem Liebling. Die Süßigkeiten Spezialität dort ist Melcocha. Das sind karamelmäßige Bonbons, aber in allen Geschmacksrichtungen. Auf der Straße wurden die in vielen kleinen Läden “live” gedreht, so ne toffeemäßige konsistenz haben die. Und wenn man die straße runterließ bekam man die von allen Seiten zum probieren angeboten. Nach unserem so leckeren 1,50$ Mittagessen (Almuerzo) sind wir dann zum Chiva. Das ist ein Bus, in den man sich mit vielen anderen menschen reinquetscht, weil man auf dem dach dank der Polizei nicht sitzen darf *mist* 100_6473

 Damit sind wir dann die Wasserfälle abgefahren (was ich alles lieber mit dem rad gemacht hätte, aber war eben nicht), diese Seilbahn “tarabita” gefahren, und diesen wundervollen weg zum Wasserfall heruntergewandert. Wir mussten zwar auch wieder hochklettern, aber das war es so wert!pict0034

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Nach dem Abendessen, dass vom service her so schlecht war, dass shelly und leeana das auf der Rechnung vermerkte Trinkgeld nicht bezahlen wollten (haben wir dann auch nicht gemacht) sind wir also wieder in eine Chiva, um einen Blick auf den Vulkan zu bekommen. Wir haben irgendwo im Stockdunlen gehalten. Alle ein schön warmes Getränk bekommen und sind dann zu einem platz geführt worden, auf dem an einem Lagerfeuer mit Livemusik leute mit Feuer jonglierten. Genial, und witzig waren sie auch. Wir haben alle die münder nicht mehr zubekommen und haben uns gewünscht es würde nie enden. Den Vulkan konnten wir unter dem nebel zwar nicht sehen, aber die Lichter von baños. Wieder zurück haben wir noch Geburtstagstorte gegessen (so gegen 23:00Uhr). Als wir wieder heil im Hotel angekommen waren haben wir uns fertig gemacht, um noch ein wenig tanzen zu gehen. Wir sind also mit unserem restlichen Schaum auf die suche nach bars und Diskos. Dabei haben wir tatsächlich einen Döner Imbiss gesehen (aber nicht so wie unser Döner). Nachdem wir dann voll eingeschäumt wurden haben wir viel spaß dabei gehabt zu tanzen und aufdringliche Ecuadorianer mit deutschem Vokabular (“spielen, dass die karten fliegen”, “frühstück”) abzuwimmeln. Da das einschäumen bei jedem barwechsel erneut anfing und es auch begann zu regnen, haben wir uns um 2:00uhr dann doch auf den Rückweg begeben. Als wir um 3:00 endlich schliefen hatten wir nur noch 4h schlaf bis zum nächsten morgen. Da mussten wir früh aufstehen, frühstücken und dann auf in den bus nach Puyo und aussteigen an Der Brücke. Die Brücke von der Leeana und ich uns stürzen wollten. Wir haben uns das erstmal von diesem Tyüen vormachen lassen. Man sah das leicht aus. Bevor ich auch nur darüber nachdenken konnte einen Rückzieher zu machen, aber ich einfach gesagt, okay ich machs. Hier hast du die 15$. Mein leben hat also einen wert von 15$… ahhhhh. Ich habe mich also von diesem sypatischen Typen (das war er nur, weil er ein Berlin-basecap hatte) in die Ausrüstung kleiden lassen und bin dann los auf die brücke. Inzwischen bekam leeana die als erste springen sollte schon die ersten Anweisungen und eine menge leute hatten sich versammelt. Leeana kletterte zitternd auf das Geländer und der Berlin-Typ begann zu zählen. one…two…three und Leeana setzt an und bricht ab. “Moment”. und die ganze masse schreit aufmunternde worte. noch mal 1…2…3 leeana setzt an und “ich kann das nicht” und ich schon ganz hibbelig reiß noch mein maul auf: klar. Mach einfach, nicht nachdenken. Und dann 1…2…3 und leeana springt. Oh mein gott. Und dann hab ich die Anweisungen bekommen, während leeana da unten rumbaumelte… also mit dem kopf zuerst, das ist das wichtigste und ich noch so “wie in nen Pool, oder” – “genau”. und dann haben wir noch diskutiert, ob der stein der berliner mauer, den er besitzt, echt ist oder nicht, während ich versuchte dieses Brückengerüst zitternd zu erklimmen und hab mich dann auf seinem kopf (dem Berlin-cap, abgestützt, bringt glück, hab ich gedacht). Und dann fing er auch schon an zu zählen. Ich musste grinsen, weil er auf deutsch zählte und bei drei hab ich schwung geholt und dann ging mir rasend schnell durch den kopf: “ das kann ich ncht, wie gruselig, aber du willst keinen Rückzieher machen wie leeana, nachdem du so großspurig sie angefeuert hast” und dann war ich schon am fliegen. Ich hörte “mein Publikum” nur so von fern jubeln und sah den Grund auf mich zurasen. Und mein gedanke dabei war “du musst jetzt schreien” also hab ich geschrieen (zumidest habe ich das gedacht, später wurde mir erzählt ich hätte nicht geschrien, aber Rauls video hat ja leider keinen ton). Man ne echt geniale Erfahrung! Und das für einen Bruchteil des geldes, dass ich in Europa gezahlt hätte. Wir haben dann noch ein wenig den anderen springern zugesehen. Den feiglingen und den mutigen. Danach sind wir nach baños zurück (die Busfahrt war schlimmer als der sprung), haben ausgecheckt und sind noch ein wenig bummeln und mttagessen bevor es auf die 7h Busfahrt ging… ay das war anstrengend, aber das Wochenende war so genial… ich bin so dankbar, dass ich das alles erleben darf. Jetzt möchte ich noch allen schon mal für ihre Glückwünsche danken, persönlich kommt, wenn ich wieder ein wenig zeit habe!

Wind of change

August 5, 2008

habt ihr das gestern auch gespürt, wie der Wind durch berlin pfiff? Das war mein persönlicher Wind of Change! jawoll! denn es sind ja nur noch 2 Tage…

Gestern habe ich endlich die Gastgeschenke gekauft. Eine berlintasche für die Mutter (Frauen und taschen geht immer, oder?!), für den Vater eine Berlintassen nd für jeden der Brüder eine Seeed-CD. *werbung für berlin mach* außerdem habe ich mich gestern bei einer versicherungsagentur vorgestellt und hab jetzt das Anmeldeformular vorliegen. Hat ganz schön tief Luft geholt der Schweizer, als ich ihm erzählte, dass ich schon Donnerstag fliege, aber war dann super nett und hat mir tolle Angebote zugesandt. *nochmal werbung* eben habe ich gemerkt, dass ich vielleicht noch einen adapter bräuchte, weil die steckdosen da andere sind (memo an mich selbst), aber wenn ich das nihct mehr schaffe, bekomme ich den rest auch vor ort, bin ich mir sicher!

ich stelle fest, dass sich die aufregung bei mir in einem Siebgedächtnis niederschlägt. kaum habe ich eine sache begonne, beginne ich eine nächste und stelle erst nach ner Stunde fest, dass ich da noch mit was beschäftigt war… im moment is das mit dem beschäftigen übrigens fast nur packen und lesen. lesen weil der neue und letzte band der twilight-saga endlich raus ist und der so dick ist, dass ich den noch vorher lesen will und packen … na man kann sich denken warum. im moment bin ich bei 15 kilo mit zwei büchern, gastgeschenken und ohne meine tollen hohen schuhe *grrr* mal sehen, was ich da noch drehen kann.

*noch zwei tage*

achso was ich onch erzählen wollte war, dass icherfolgreich irgendwas gekocht habe, was laut internet original ecuadorianisch sein soll. sollte sich das bewahrheiten, stell ich unbedingt rezepte hier rein! außerdem hat mir meine organisation mitgeteilt, dass mich doch meine familie vom aeropuerto abholt. was für ein toller erster eindruck wenn die wegen mir so früh aufstehen müssen *g* aber das freut mich natürlich riesig!

ping pong, pong ping ***

August 3, 2008

Bei meinen Ablenkungs- und „ich drücke mich vorm packen“-versuchen, habe ich eben mit Mechti telefoniert. Nachdem ich drei Billigvorwahlen erfolglos probierte, hat es dann doch endlich geklappt. war auch sehr lustig, weil der Übertragungsweg so lang war, dass entweder keiner was sagte, oder wir gleichzeitig gesprochen haben. Aber was solls ich fands großartig und freu mich schon darauf, wenn ich endlich was erzählen kann vom anderen Ende der Welt, um ganz genau zu sein am anderen Ende von Mechtis Welt. Mit 12 Stunden Zeitunterschied zu Mechti geht es einfach nicht weiter.

Meine Organisation hat inzwischen bestätigt, dass ich vom Flughafen abgeholt werde. Mein Betreuer vor Ort wird das machen und der tut mir jetzt doch ein wenig leid, schließlich lande ich um 6:10 morgens…

*nur noch bis Donnerstag*

erwähnte ich schon, dass mir die zeit wegläuft?

Juli 30, 2008

Ich habe keine acht tage mehr und so langsam beginne ich das zu spüren. Darum halte ich mich beschäftigt und denke an gaaaaanz viel anderes.

darum wollte ich noch ein wenig über ecuador erzählen.

8. (7. waren die präsidenten) Vulkane

Ecuador hat 73 davon und 17 sind noch immer aktiv. das bedeutet, dass die hälfte der bevölkerung ständig damit rechnen muss, dass es über ihnen Asche regnet… also quasi. Der höchste, der Chimborazo, ist mit 6310 metern übrigens der höchste frei stehende vulkan der erde. der höchste freistehende aktive ist allerdings der cotopaxi mit 5897 metern. früher war das auch ein sechstausender, aber dann kam die moderne Technik und man hat niochmal nachgemessen, tja, so kanns gehen.

9. der Panama-hut

Wer jetzt auf den ersten Blick nihct weiß was für ein Hut damit gemeint is… einfach googlen, dann fällt der groschen. jedenfalls gab es in der geschichte ein missverständnis. der französische kaiser Napoleon der dritte bekam von den hutmachern der stadt Montecristi einen solchen hut geschenkt. der ging über panama und daher wurde angenommen, dass er daher stammt. seit dem trug sich diese annahme immer weiter. während der Weltmeisterschaft 2006 wurde übrigens eine Aktion gestartet. Bei dem Spiel Deutschland gegen Ecuador wurden 15000 Hüte verteilt um die Welt darauf hinzuweisen. Im nachhinein ist mir das dann sogar aufgefallen, weil ich zufällig jemanden kenne der da war… also, wenn euch jetzt bei ner Quizsendung mal wer fragt: woher stammt der Panama.Hut könnt ihr laut schreien: aus ecuador! also tut was für den verletzten nationalstolz der Ecuadorianer und tragt dieses Wissen in die Welt *g*

*noch 7 Tage und 1 1/2 Stunden*

achso außerdem habe ich jetzt einen rückfug ohne den ich in das land ja nihct reingekommen wär. der ist allerdings für den 30. mai 09 und wird noch umgebucht auf das datum, dass ich dan eigen tlich will.