Archive for the ‘dumme ideen’ Category

Museen und Schwimmende Doerfer

April 14, 2013

In Siem Reap ist nicht viel los, nur Restaurants und Maekte mit vielen Souveniers. Kein Wunder also, dass ich mir durchaus gerne mal eine andere Beschaeftigung suchen will. Ich also im Tuktuk zum War Museum (Kriegsmuseum). Die Geschichte des Krieges in Kambodscha ist lang und ich weiss nicht wirklich viel darueber. Das Museum hat mein Wissen such nicht wirklich erweitert. Vielmehr war ich fasziniert von dem surrealen Setting. Panzer, schwere gechuetze und unendlich viele verschiedene Maschinen, entworfen um Menschen das lebven zu nehmen, viel zu friedlich eingebttet in einen Hain mit mangobaeumen. Ich wurde dazu ermutigt in Panzer zu klettern, verwitterte Trucks und Flugzeuge von innen zu bestaunen und selber Feuerwaffen („just take care“) in die hand zu nehmen. All das habe ich nicht gemacht, weil ich die Stimmung irgendwie nicht zerstoeren und all diese Grausamkeiten lieber weiter verrotten und unter den Mangos vergraben wollte.
Anschliessend war mein TukTukFahrer, dessen Namen ich mir immer noch nicht merken kann, so freundlich und hat mich weiter zum National Museum gefahren. Das war schon viel mehr mein Ding, weil um einiges mehr Tempel und Ethnologie und Traditionen und so erklaert wurden. Ich war erst ganz schoen aufgebracht weil ich 12$ fuer den Eintritt zahlen musste, aber das Museum war echt gut aufgebaut. Nur diese langweilige Ewinfuehrung in diesem Film, der das Museum zeigt und eindruecklich auf den Museumsshop hinweist, und auf den sie wohl sehr stolz sind, den haetten sie sich gut spraen koennen. Ich lernte einiges dazu, vieles was gerade aber den Hinduismus betraf wusste ich aber schon von Bali. Ich fuehlted mich aber anschliessend gut auf die Tempel Anlagen von Angkor Wat votbereitet. Ich konnte mir in Erinnerung rufen, schonmal was von den Vedas, gehoert zu haben, zu deren Geschichten die Mahabarat und die Ramayana gehoeren, mit denen ich auf Bali vertraut geworden bin. Ich lernte, dass Ganesha, der Elefantenkoepfige Gott der Weisheit entstand, weil der wuetende Mann (Shiva) seiner Mutter Parvati, dem kleinen Ganesha den Kopf abriss und anschliessend in einer komplizierten Verflechtung der einzige Weg ihn wiederzubeleben war, ihm den Kopf des ersten Lebewesens, das mit Kopf in Richtung Norden starb aufzusetzen,welches ein Elephant war… kompliziert, ich weiss.

Weniger kompliziert, aber umso beeindruckender waren die Schwimmenden Doerfer, zu denen wir eine Weile Tuktuk und Boot fuhren. Wie eine richtige Stadt habe sie einfach ihre Doerfer aud Bambus oder leeren Tonnen gebaut und schwimmen jetzt mit Buedchen, Krankenhaus, Shculen und allem was man so braucht ueber den Tonle Sap… Genial anzusehen! Unser Guide war ausserdem so nett uns Bier auszugeben, was nicht ganz so schlau war, weil ich kein Mittag hatte, aber ich bin ohne ins Wasser zu fallen heil wieder angekommen!

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Kulturschock

Dezember 16, 2012

Auch wenn ich es nur sehr, sehr ungern zugebe und erzähle, nach fast zweieinhalb Monaten ist es vielleicht angebracht auch mal zu weinen, aber lasst mich erzählen.

Wenn man sich eine lange Zeit imAusland aufhält, kommt man kaum um den obligatorischen Kulturschock herum. Ich denke bei mir war es heute soweit.

Der Plan: Wir fahren mit meinen Villamitbewohnerinnnen in den Osten Balis und schauen uns Wasserpaläste und Tempel an.

Die Realität: Meine Mitbewohnerinnen wollen doch nicht mit. Also bin ich trotzig und fahr allein. Ich bin extra morgens um 7Uhr losgefahren, damit der Verkehr angenehm ist. Es war auch total gut! Ich konnte fahren und war schon eine Stunde unterwegs. Links und rechts erstreckten sich inzwischen Reisfelder, Palmendhen und rechts das Meer. Es war traumhaft und ich freute mir einen Keks. Kullerrund.

Dann taucht neben mir ein Polizeimotorrad auf und winkt mich links ran. Ich zeigte also brav Führerschein und Papiere und machte ein wenig Smalltalk. Mein Führerschein wäre ja nur für Auto, damit darf ich keinen Roller fahren, außerdem sind die Papiere nur Kopien und keine Originale blablabla. Am Anfang war ich noch relativ ruhig, aber als er mir dann 200.000IDR abnehmen wollte kriegte ich ein wenig Panik. Ich hatte nämlich nur 212.000IDR mit. Ich versuchte zu verhandeln, weil ich Angst hatte, dass mein Geld sonst nicht mehr für genug Benzin für den Rückweg reichte. Blöd, das Geld hab ich abgegeben und auch noch voll geheult. Während der eine Polizist leicht mitleidig schaute, ist der andere einfach losgefahren. Ich hab mich wieder auf den Roller gesetzt und bin schluchzend am nächsten U-Turn Richtung nach Hause abgebogen.

Ich fühlte mich einfach so hilflos und ausgeliefert. Wer diskutiert schon gern mit der Polizei? Die können dir ja auch erzählen was sie wollen. Was mich aufregte war auch weniger der Fakt, dass ich zahlen musste und die SUmme (auch wenn das Geld in meinem Projekt um einiges besser angelegt gewesen wäre…), wenn die Papiere nicht stimmen stimmen sie vielleicht irklich nicht und dann müsste ich in Deutschland ja auch Strafe zahlen und dann wohl mehr als 17Euro, aber dass sie sich immer gezielt die Leute raussuchen, die helle Haut haben nervt. Diese Diskussion kann man endlos führen und ich habe da grad keine Lust zu, aber auffällig ist schon, dass ich in den Routinekontrollen sonst immer ohne Bemerkung davongekommn bin und der Führerschein nie ein Problem war… Wie auch immer, von dem restlichen Geld hab ich dann meinen Tank aufgefüllt und bin wieder heim. Eineinhalb Stunden durchgeheult. Mein Tag war ein wenig im Eimer, aber immerhin war ich um 10Uhr wieder daheim und hab den Rest des Tages noch vor mir. Ich bin dann wieder los zum wunderschönen KutuhBeach. Da ist es auf jeden Fall ruhig und man hat bei einem Banana-Chocolate-Milkshake viel Zeit für sich und zum Nachdenken.

Initiation

Oktober 30, 2012

Ich würde jetzt gerne in meinem Uni-Ethno Ordner nachschlagen, um etwas schlaues über Initiationsriten kundtun zu können. Naj, der Kern der Sache ist ja klar, man muss einige Rituale unterlaufen, um schlussendlich als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft zu gelten.

Ich sehe euch gerade mit großen Augen vor den PCs sitzen und auf eine große Geschichte über… das Zahnfeilen, Schattentheater oder den Feuertanz von Uluwatu warten. Dafür müsst ihr euch allerdings noch bis morgen gedulden, da wollen wir den Feuertanz ansehen. Heute ist es eine ganz kleine banale Sache. Ich hatte meinen ersten Rollerunfall und reihe mich damit ein in die endlose Schlange von Touristen, die den Wettstreit gegen die indonesischen Straßen verlieren. Keine Angst, es ist quasi nix passiert, außer einer Schürfwunde unterm Ellbogen und dreckigen Klamotten. Zum Glück. Ich wollte mit Nunuk um die Kurve, die zusätzlich halt noch ein wenig bergauf geht und der Sand von der Baustelle hat mir einen Srich durch die Rechnung gemacht und der Roller ist mir weggerutscht. Aber wie gesagt, die Wunde ausgespült, Desinfektionszeug draufgetan und dann noch herrlich natürliches, kühles Aloe Vera direkt aus der Pflanze bekommen.

Leider ging ein wenig unter, dass wir auf der Fahrt zu einem Interview waren und tatsächlich mindesten eine, wenn nicht sogar zwei der Frauen vermitteln konnten. Es war also ein voller Erfolg und immer hin haben die Mädels jetzt noch Monate was zu erzählen. Sie ermahnen mich jetzt natürlich immer doppelt langsam und vorsichtig zu fahren, dabei hatte ich bei dem Manöver ja nun wirklich keine 10 kmh drauf… Und vorsichtig war ich eh schon. 🙂

Naja, wir essen heute abend wohl Pizza, mjam.

Ohne Orientierungssinn sieht man mehr von der Welt

Oktober 26, 2012

Ich halte eigentlich sehr viel auf meinen Orientierungssinn, aber heute war eher nicht so 🙂

Von vorn. Ich genieße das ja immer sehr, wenn die Mädels mich irgendwohin mitnehmen und es ist sehr entspnnt, wenn die immer vorausfahren und ich nur versuchen muss hinterherzukomme, aber irgendwann muss man mal alleine aufbrechen und gucken, wo man rauskommt. Anlass war die Suche nach einem schwarzen Lippenstift für die Mädchen zu Halloween. Ich also nach Kuta in das große EIkaufszentrum. De Weg hab ich mir vorher beschrieben lassen und wusste auch ungefähr, wo ich lang musste. Ich war selbst überrascht, wie reibungslos das lief und auch den Lippenstift hab ih bekommen. Anschließend bin ich noch allein durch Kuta gebummelt. Auch das ist eine ganz andere Erfahrung, die ich nicht missen möhte. Einfach in eine Straße einbiegen, ohne zu wissen wo man raukommt und am Ende zwischen 100 Motorrädern das eigene Suchen. Zum Glück hat mein Roller als Nummerschild am Ende ein FI, sodass ich mir das ja ganz gut merken kann 🙂

Als ich mich dann ganz erwartungvoll auf mein Rad geschwungen habe, musste ich feststellen, dass ich an den Rückweg nicht gedacht hatte. Naja, wird schon gehen, hab ich gedacht. Einfach auf die große Straße und dann den Schildern folgen. Naja, offensichtlich hab ich das mit den Schildern nicht hinbekommen und landete in der falschen Ecke, aber ich habe am Straßenrand viele Steinmetze und Holzschnitzer beobachten können war auch nett. Und wer fragt gewinnt, si hbe ich mich wieder auf den richtigen Weg lotsen lasse und bin auch wieder angekmmen 🙂 Heute ist übrigens muslimischer Feiertag und ich hab frei! MOrgen ist das Halloween Event und die Kostüme der Mädels sehen großartig aus! Ich werde Fotos von dem Abend hochladen. das wird ein Spaß!

Na dann euch ein schönes Wochenende!

Tag 5 (hari lima)

Oktober 16, 2012

Am Montag war ich viel zu früh bei BaliWISE. Ich wollte mir vorher noch ein Wasser kaufen, was ich dann auch gemacht habe und hab die Zeit voll überschätzt. Dann hab ich mich nicht getraut rechts reinzufahren weil da auch eine große Baustelle ist, vor dem SillySnail. Ich hab dann den Bauarbeiter fragen wollen, ob ich meinen Roller da hoch fahren kann, hat er natürlich nicht verstanden. Ich hab es dann einfach gemacht 🙂 Ich habe dann mit Megan lange diskutiert, was ich in den nächsten Monaten machen könnte und wir haben einiges an Ideen und am liebsten möchte ich alles und jetzt machen. Gestern habe ich dann ertsmal zwei junge Frauen an das Konzept des Funding herangeführt und ihnen versucht zu vermitteln, wie wir bei den Unternehmen hier vor Ort vorsprechen, um an ihr CSR (Sorporate Social Responsibility)-Geld zu kommen. Jedes Unternehmen muss halt einen gewissen Anteil spenden. Das haben sie ziemlich schnell verstanden und vom einfach Unternehmen ausfindig machen gingen wir gleich den nächsten Schritt zum Telefonieren. Am Anfang waren die beiden noch sehr verkrampft und ich konnte auch nicht kontrollieren, was sie sagten, weil es ja auf indonesisch geschah, aber als meine Kollegin ihnen dann noch Tipps gab und für mich übersetzte was sie den beiden erklärt hatte war ich schon ein wenig enttäuscht, weil das Dinge waren, die ich vorher schon versucht hatte zu vermitteln, aber die wohl in der Kommunikation hängen geblieben sind. Schade. Aber es war trotzdem erbauend zu beobachten, wie die beiden immer ruhiger ud überzeugender wirkten. Das kann man übrigens sehr gut beobachten, wenn man die Sprache nicht versteht. Anschließend entwarf ich mit den Mädels eine Art Menuboard für das zu BaliWISE gehörende Cafe Silly Snail. Das haben sie so eifrig gemacht und man hat ihnen angemerkt, wie stolz sie waren und wie wichtig ihnen war, dass ihr Cafe gebührend repräsentiert wurde. Abends war ich ganz benebelt vom Benzindampf, weil sie die Farben mit Benzin mischten. Dafür hab ich die Farben auf Indonesisch jetzt ganz gut drauf. Oh Gott und die kochen sooo gut! Wenn ich das Sambal auf dem Teller liegen lasse, ist es sogar essbar unscharf 🙂 Heute hab ich nur Recherche am PC gemacht *gähn PS: Ich wollte gerade eine Fotoserie mit meinen Zimmergenossen beginnen, aber als ich mich gerade mit der Kamera dem Tausendfüßlerähnlichen Geschöpf näherte, war es schneller verschwunden als die große Kakerlake letzte Woche. Achja, auf die Listen kommen dann auch noch die Termiten und Geckos, aber die stören mich nicht. Von den Mücken mal abgesehen.

Tag 4 – Sanur

Oktober 14, 2012

Die Sonne brennt, der Sonnenbrand brennt, warum also nicht wieder raus in die Sonne und an den Strand nach Sanur. Naja, ganz so einfach ist es dann doch nicht.

Sanur ist ein sehr sicheres Touristenörtchen mit vielen sternigen All-Inclusive-Hotels. Man sieht dort sogar Leute auf dem Fahrrad und wir konnten auf der Straße laufen, so sicher ist es! Das einziige was unsicher isrt, ist der Weg dorthin. Es geht nämlich über den Bypass und die SunsetRoad Richtung Kuta, also über die Autobahn. Eine wirklich sehr aufregende Strecke! Viel Stau und die Roller und Autos schieben sich so eng aneinander vorbei, dass einem Angst und Bang wird. Zum Glück hab ich wundervoll sichere und umsichtige Mit-, bzw. Vorfahrer. Da konnte ich weder verloren gehen, noch mich total aufgeschmissen fühlen. Es war ein Abenteuer, wie es im indonesischen Märchenbuche steht. Flimmernde Luft, umherwirbelnder Staub, vom Laster fallende Steinchen und alles unterlegt von einem harmonisch mehrstimmigen, unrhythmischen Gehupe. Ganz nach meinem Geschmack. Zum Mittag waren wir in einem Padang (preiswertes kleines Restaurant mit lokalen Genüssen). Ich hatte ganz großartigen Papayasaft und NasiGoreng. Mein Reiseführer sagt: Jeder Koch macht NasiGoreng anders, denn es ist ein Resteessen und jeder hat andere Reste (oder so ähnlich). Nach langem schmecken und überlegen wusste ich dann endlich, woran es mich erinnerte: Chifa-food in Guayaquil! 🙂

Am Strand war gerade Ebbe, sodass wir in Ruhe einen Schlangenstern im seichten Wasser beobachten konnten. Hatte ich von dem Seeigel gestern in Kutuh erzählt? Wir saßen also noch eine Weile am Strand, haben Karten gespielt und Eis gegessen, bis wir uns auf den Rückweg machten und zum Abendessen balinesisch untypisch Sushi aßen. Im Dunkeln die Sunset entlang zu fahren ist nochmal doppelt aufregend, weil man sich leichter aus den Augen verliert und dann gibt es immer mal wieder jemanden ohne Licht, aber ich werde immer sicherer und beginne langsam, auf Straßenschilder zu achten und einzelne Abschnitte wiederzuerkennen. Das Zusammenfügen kann also nicht mehr lange dauern.

Einen schönen Wochenstart euch morgen!

Morgen schon…

Oktober 8, 2012

Es ist alles noch so surreal. Ich glaube noch immer nicht, dass ich morgen in ein Flugzeug Richtung Doha steige, dass mich dann den ersten Schritt Richtung Indonesien bringt. Auf Luftlinie.de habe ich mir die Entfernung ausrechnen lassen: 11557,477 km.

Aus aktuellem Anlass noch kurz die drei neuesten Meldungen aus Indonesien:

-Indonesien entwickelt sich zur Wirtschaftsmacht

-Facebook wächst am stärksten in Indoensien

-Am Sonntag brach der Vulkan Lokon aus

Countdown: noch 1 mal schlafen

Tipp des Tages: Wer so wie ich blauäugig denkt Fremdwährung zu bestellen würde weniger als 1 Woche dauern und dann ein wenig panisch wird, sollte zu den Reisebanken gehen. *nochmal Glück gehabt* 🙂

Nächstes Ziel: Indonesien

August 6, 2012

Seit dem ersten oder zweiten Semester rede ich glaube ich schon davon:

Ein Praktikum in Indonesien!

Nun ist es endlich soweit und die Vorbereitungen gehen in die letzte Runde. Nachdem ich Freitag mein letztes Skype-Interview hatte und nun eine definitive Zusage habe, warte ich nur noch auf die Bestätigungsformulare, die ich für meinen Visumsantrag brauche. Morgen geh ich Passbilder machen und nachher noch zum Arzt, Impfungen absprechen. Einen Flug muss ich auch noch buchen.
Für alle, die schon einmal wissen wollen, wo ich da so lande in Nusa Dua, hier die Website der Organisation, für die ich arbeiten werde:
http://www.rolefoundation.org/
Eine Aufgabe wird sein, Förderanträge zu schrieben, sonstiger Officekram und dann nebenbei wahrscheinlich das Unterrichten der Frauen und Kinder.
Und ganz nebenbei werde ich dann für meine Bachelorarbeit forschen, also ist alles geregelt und sobald ich den Papierkram los bin, kann ich es auch richtig genießen.
Freut euch auf ein spannendes halbes Jahr mit Berichten aus fremden Kulturen, Reiseempfehlungen, ungewöhnlichen Rezepten, Wissenswertem und vielleicht auch ein paar schönen Fotos aus dem balinesischen Paradies!

Statue of Liberty

Mai 22, 2011

Nachdem ich gestern ueber 3h im Sonnenschein- und menschendurchfluteten Central Park verbracht habe, war klar, dass heute das Wetter wieder schlechter wuerde. Ich habe uebrigens die Haelfte der Zeit an einem Baseball/Court gesessen und versucht herauszufinden, ob dieses Spiel irgendwelche Regeln hat. Spiele ohne Tor versteh ich aber offensichtlich einfach nicht!

Abends waren wir in China Town essen und sind dann noch durch Little Italy spaziert. So genial. Wie in den kleinen Gassen in Italien ueberall Restaurants und es wuselte nur so von Leuten. Es liefen Musier mit Akkordeon durch de Starssen und einer der Kellner irgendwo begann ploetzlich eine kleine Arie zu singen. Unbeschreiblich. Wir haben dann noch Eis gegessen, weil die netten jungen „Italiener“ uns in ihre Eisdiele gelockt haben mit dem Versprechen, wer als erster aussucht, bekommt sein Eis for free. Jap, mein Eis awr also gratis, und meine Begleitereinnen haben einen Coupon bekommen, sodass wir hete ncheinmal da essen gehen werden.

Heute hab ich versucht mit der Metro an den Suedzipfel Manhattens zu kommen, um mit der Faehre nach Staten island zu fahren und die Freiheitsstatue zu sehen. Leider fahren die Metrolinien am Wochenende nicht so toll we unter der Woche und so musste ich vorher aussteigen und beschloss den HighLinePark zu sehen. Das muss bei gutem Wetter herrlich sein. Man kann 30feet ueber der Stadt auf stillgelegten Schienen, die zu einem bepflanzten Park ausgebaut sind entlangschlendern. Bei schoenem Wetter also echt ein Traum. Dann bin ich weiter gelaufen zu einer anderen Metrostation und hab wohl erneut fast ne Stunde gebraucht, um endlich zur Faehre zu kommen. Die ist uebrigens for free, wenn man nur nach Staten Island faehrt, sie bringt einen direkt an der Statue vorbei, aber wenn man Ellis Island sehen will oder auf die Statue raufwill (was man seit neuesmtem mit reservierung wohl wieder darf), mussman eine andere Faehre nehmen. Die Schlange war allerdings so lang, dass ich von meinem Plan nicht abgewichen bin. Es war so neblig und wolkig, dass es eh egal gewesen waere.

Heute abend verabschieden wir uns, weil Emma heimfliegt und ich nach Baltimore weiterreise, indem wir in Little Italy essen und wahrscheinlich hinterher Fluch der Karibik 4 sehen, obwohl ich das eigentlich gar nicht wollte, aber egal, meine Fuesse brauchen eh voll die Pause.

If you can ever spare moment, think of me…

Mai 21, 2011

Welches war doch gleich der Film, bei dem im Guggenheim Museum so eine grosse Verfolgungsjagd stattfand? Nur deswegen wollte ih es mir doch angucken, nd jetzt kann ihc mich einfach nicht erinnern… bloed. aber den besuch war es trotzdem auf alle Faelle wert.

Ausserdem bin ich gestern noch ein wenig durch die Stadt gebummelt und hab mich vor dem Regen ins Macys gefluechtet. Das groesste Kaufhaus der Welt, oder so… naja. War gross, wie das KaDeWe, irgendwie, stimmt schon.

Ich konnte den Abend gar nicht abwarten. Ich hatte mirt ja schilesslich Karten fuer das Phantom der Oper besorgt. Der Wahnsinn!!! Ich fuehlte mich in meinem Kleidchen leicht overdressed, der Grossteil kam, als wuerde er einfach ins Kino gehen. Das hat mich irritiert, genauso der Typ im Saal mit seinem Bauchladen der Knabbereien und Wasserflaschen verkaufte. Andere Getraenke wurden in bedruckten Plastebechern verauft, also die Broadway kultur hat offensichtlich nicht viel gemein, mit unseren schicken Theatern. Hm, ausserdem war das Theater irgendwie tiny… kein grosses Foyer in dem man was zu gucken hat. Die Show an sich war aber genial. Haette ich besser drueber nachgedacht, waer ich wohl eher in ein froehliches Musical gegangen, denn so einen traurigen Plot allein auf dem Heimweg zu bewaeltigen macht keinen Spass. aber was solls. Es war alles in allem ein super gelungener Abend!