Archive for the ‘Bratsche’ Category

2012 – ein zusammenfassendes Danke

Dezember 31, 2012

Wir schreiben den 31. Dezember 2012. Ein Jahr geht zu Ende und ich versuche mir gerade einen Überblick zu verschaffe, was alles passiert ist und warum ich eigentlich auf Bali sitze und nur sieben Stunden vor Mitternacht noch keinen Plan habe, wie ich Silvester verbringen werde.  Jedes Jahr schreibt man von Höhen und Tiefen, verdrängt dabei aber die schwierigen Momente und versucht möglichst die Momente hervorzuheben, die besonders aufregend waren. Und wollte gerade einen kleinen, insidergespickten Überblick teilen.

Ich hatte einige aufregende Momente dieses Jahr und ich bin dankbar für alles was ich erleben und lernen durfte. Ich möchte mich bedanken bei allen, die so viel Vertrauen in mich hatten und mir Möglichkeiten eröffneten, die ich mir nie erträumt hätte.

Anfang des Jahres arbeitete ich auf den 15.2. hin, an dem unser Charles Darwin Konzert stattfand und ich Gelegenheit bekam in der Glocke zu moderieren und eine meiner Stärken, das Reden vor Leuten auszutesten. Vor hunderten von Leuten reden hatte ich das letzte mal zum Totentanz im Magdeburger Dom gemacht und genoss diese Herausforderung.

Anschließend war ich ungemein beschäftigt mit den Vorbereitungen für die Hochzeit meines Papas und meiner Stiefmama. Zwischendurch las ich einige Bachelorarbeiten probe und lernte dabei so viel über Themen, mit denen ich mich sonst weniger beschäftige. Ich bedanken mich für sämtliches Eis das ich als Dank dafür erhalten habe.

Ich spreche außerdem meinen Dank aus an alle, die beim Probebacken dabei waren und ihre Kommentare zu meinen Kreationen abgegeben haben, bzw eine kleine Entschuldigung an alle, denen ich die folgenden Tage noch Kuchen aufgeschwatzt habe 🙂

Ich weiß ich habe immer viel erzählt von Indonesien und geschwärmt und dann genervt reagiert, wenn jemand nachfragte, weil die Vorbereitungen nicht so liefen wie ich gerne wollte. Entschuldigung dafür und danke für die Unterstützung, Bestärkung, die Geduld und euer Interesse.

Leider musste ich aufhören in der Stadtbibliothek zu arbeiten. Ich habe dort eine wirklich tolle Zeit gehabt und viele spannende Geschichten gehört! Ich habe mich immer über die Einblicke in den Alltag dort gefreut und das Privileg der vielen Bücher genossen. Unbedingt weiterzuempfehlen! Ich sag nur Brownies, BlackStories und „Entschuldigung, haben sie zufällig gerade den roten Knopf gedrückt?“

Der 31.August war dann wohl fast mein persönliches Highlight. Ich stand zwar geschlagene neun Stunden in der Küche für die Hochzeitstorte, aber das war es so wert. Die Feier war einfach wunderbar und man sieht selten zwei Menschen, die so unbeschreiblich glücklich sind. Ich werde das für immer in meinem Herzen behalten (is mir egal wie kitschig das jetzt klingt). „Und schon ist wieder Weihnachten.“

Sehr schwer war es auch mich von meiner langjährigen Mitbewohnerin zu verabschieden. Das letzte gemeinsame Floorballspielen und so viele gemeinsame Momente…

Anschließend waren es noch einige Vorbereitungen für Bali: Impfen, Visum, Arztbesuche… Und dann ging es los. Die Aufregungen und Erwartungen die einen überkommen, wenn man sich plötzlich von seiner kleinen Schwester am Flughafen verabschiedet (Danke, Ria!) und durch die Sicherheitskontrolle geht, kann nur jemand nachempfinden der selbst schon einmal so eine weite Reise gemacht hat. Bis jetzt habe ich nur wenige Minuten lang meine Entscheidung bereut. Ich habe so viel schon gelernt, das kann man gar nicht ausbezahlt bekommen. Halloween, JamesBond und Weihnachten am Strand, Delfine, Schnorcheln und Padang-Food.

Ich freu mich auf 2013! Rutscht alle gut rein!

 

Das einzige was dieses Silvester fehlt ist jetzt schon Mechti… aber manchmal muss man Traditionen brechen und Neues wagen! ich hoffe auf nächstes Jahr, genieße Finnland!

Charles Darwin

April 14, 2012

Als ich anfing diesen Blog zu schreiben, stand ich kurz vorm Abitur mit der Aussicht gcleih anschließend ein Jahr in Ecuador zu verbringen. Ich wollte euch nicht nur die ständigen Massenmails ersparen und euch die Möglichkeit geben hier hereinzuschauen, wann immer es euch passt, sondern auch die Auswahl zu treffen, welche Einträge euer Interesse wecken und welche nicht. Ich hatte auch gedacht, vielleicht kann ich mit einigen Einträgen Leuten Lust machen auch irgendwohin zu reisen und sich so Tipps zu holen (was überraschenderweise tatsächlich geklappt hat, ich habe viele Bekanntschaften in guter Erinnerung). Ich wollte aber nicht nur immer von mir erzählen, sondern auch mein neuerlanmgtes Wissen über die ecuadorianische Kultur teilen.

Heute, vier Jahre später werde ich zurückerinnert an meien Zeit in Ecuador und besonders die paar Tage auf Galapagos. Universitätsorchester und -chor der Uni Bremen haben Richard Einhorns Oratorium „The Origin“ aufgeführt. Ich habe während der Vorbereitungen für das Konzert so viel über Darwin gelernt was ich nicht wusste, denke aber dass der Mann für uns alle so wichtig geworden ist, dass ich kurz ein wenig zu eurer Allgemeinbildung beitragen will (sofern eurer Interesse noch da ist 🙂

Charles Darwin wurde Anfang des 19.Jh in England geboren. Er wuchs in einer Akademiker-Familie auf, die bereits Wissenschaftler und Ärzte hervorgebracht hatte, sodass es nur logisch erscheint, dass er zuerst das Studium der Medizin begann. Aufgrund der noch nicht so ausgfeilten Methoden, was unter anderem die Narkose anging, brach er das Studium jedoch bald ab und wechselte zur Theologie, nach Camebridge. Er verbrachte schon damals viel Zeit in der Natur und machte Spaziergänge mit befreundeten Professoren, in denen er wohl mehr und begeisterter lernte als in seinen Vorlesungen. Er war gerade 22 als er sein Studium beendete und das Angebot bekam, Kapitän FitzRoy auf seiner Reise um die Welt zu begleiten. Dieser sollte den erneuten Versuch einer Weltneuvermessung unternehmen, nachdem sein Vorgänger nur bis zum Rio de la Plata Gebiet kam und sich dann aus Einsamkeit das Leben nahm. Mit Darwin als Gesellschafter sollte das dem neuen Kapitän nicht geschehen. 1931 legte das Schiff ihrer königlichen Majestät „Beagle“ in Devenport ab. Die Fahrt ging über die Kapverden nach Brasilien. Von dort steuerten sie Ziele an wie Montevideo, Buenos Aires, Feuerland und Patagonien, um auf der Westküste Chiles wieder einen Kurs nach Norden einzuschlagen, wo sie endlich die Galapagos Inseln erreichten. Doch die Reise ging noch weiter. Im Pazifik machten sie Station auf Thaiti, dann ging es an Neuseeland vorbei, sie passierten die Keeling Islands und Mauritius und schließlich an der Südspitze Afrikas vorbei, um einen letzten Stopp in Brasilien einzulegen, dann ging es endlich wieder nach England, wo sie 1836 wieder in den Hafen einliefen. Darwin hatte während der Zeit alles gesammelt was er konnte, viele Tiere hatte er eigenhändig erlegt, um sie besser untersuchen zu können. Alle diese hatte er in Kisten regelmäßig nach England geschickt und diese Kisten erwarteten ihn nun, ebenso wie die Aufzeichnungen in seinen Notizbüchern, die er auf seiner Reise begonnen hatte. Er verarbeitete, entwickelte und sortierte in den folgenden Jahren seine Notizen und Erkenntnisse, aber die Arbeit an seiner Theorie schob er auf. Er heiratete seine Cousine Emma Wedgwood, widmete sich der Erziehung seiner Kinder (nebenbei – seine Lieblingstochter Annie starb mit 10Jahren an Tuberkulose) und veröffentlichte kleine Werke, so arbeitete er zum Beispiel etwa acht Jahre an einem wahrscheinlich bahnbrechenden Werk über die Seepocken.

Darwin hatte Angst davor, was seine Erkenntnisse in der Welt auslösen könnte. Er war sich wahrscheinlich bewusst, dass viele mit seiner Theorie Gott in Frage gestellt sahen. Das war nicht einfach in einer Zeit in der die Kirche sich eher selten mit Kritik konfrontiert war. Obwohl Darwin selbst schon lange Zweifel gegenüber dem Glauben hegte, so war seine geliebte Frau doch tiefreligiös. Mich hat der Brief tief bewegt in dem sie Darwin schrieb, sie wisse zwar, dass er nur nach der Wahrheit suche und so reinen Gewissens sein könne, aber zugleich schreibt sie: „Ich wäre höchst unglücklich wenn ich nicht glaubte, wir gehörten für immer zusammen.“ Sie vertraut also darauf, dass es ein eben nach dem Tod gibt und dass sie es mit ihrem geliebten Charles verbringen dürfe.

1857 bekommt Darwin ein Manuskript von Alfred Russel Wallace zugeschickt. Die beiden Männer stehen schon seit längerem in Briefkontakt, denn sie teilen ähnliche Ansichten. Wallace ist nun bei seinen Forschungen in Neuguinea, so scheint es Darwin, zu genau den Schlussfolgerungen gekommen, wie er selbst. In seiner Panik überschätzt Darwin die tragweite von Wallace‘ Theorien zwar, aber es gibt ihm den nötigen Anstoß, nun endlich seine Theorie auszuarbeiten. Gepackt von Stolz und Ehrgeiz kürzt er sein auf ursprünglich drei Bände angelegtes Werk auf eben 400 bis 500 Seiten, sodass es nun bereits ein Jahr später veröffentlicht werden kann. Am Erscheinungstag des Jahres 1858 ist die erste Auflage von „The Origin“ („Die Entstehung der Arten durch natürliche Selektion“) bereits vergriffen. Das Wort „Evolution“, welches man allgemein doch sehr mit Darwin in Verbindund steht, findet sich übrigens auf keiner einzigen Seite.

Die wichtigsten Thesen des Werkes auf einen Blick:

  • Evolution findet statt
  • Alle Arten stammen von wenigen Urformen ab
  • Alle Veränderungen verlaufen in kleinen Schritten (Gradualismus)
  • Die Anzahl der Arten nimmt stets zu
  • Das Prinzip der Natürlichen Selektion (Es überleben immer die am besten an die Umweltbedingungen angepassten Individuen/ Arten).

Ich denke das reicht an Wissen, aber Darwin ist ein wirklich interessanterund vor allem sympathischer Mann gewesen, den ich in diesem Semester sehr zu schätzen gelernt habe 🙂

Bratscherwitz 5

Juli 13, 2008

Bevor ich nach Magdeburg fahre, wollte ich noch diese Bratschenanekdote zum besten geben.

Als ich nämlich letzte Woche feststellen musste, dass bei meiner Geige (!) die d-Saite gerissen war, wollte ich natürlich ne neue aufziehen. Da ich aber in Gedanken nihct ganz bei mir war, habe ich fast versucht bratschenmäßig eine g-Saite aufzuziehen, da diese der Lage der d-Saite au der Bratsche entspricht… ist das grammatikalisch verständlich? *es ist noch zu früh* Naja, zum Glück habe ich noch rechtzeitig gemerkt, dass da irgendwas nicht stimmte *Bratsche*

*noch 25 Tage* und meine Organisation meldet sich nihct egen des Visum-Briefes… aber noch habe ich mihc nihct getraut da anzurufen, wär ja auf englisch…

so und jetzt erst mal Magdeburg. das soll ja heute der Höhepunkt werden… dabei ist mein Muskelkater immernoch da.

Berlin

Juli 7, 2008

ich war gestern doch noch im Kino (danke!) und auf der Rückfahrt ist mir was tolles passiert. ich hatte nämlich richtig gute Laune und hab den busfahrer beim Einsteigen angelächelt (was ich eigentlich immer mache…). Als ich dann ausgestiegen bin hat der Busfahrern sich bei mir für das Lächeln bedankt und meinte dass ich die erste gewesen wäre, die ihn angelächelt hätte und dass er die Hoffnung in die berliner nun doch noch nihct aufgeben würde. das hat mich voll gefreut und ich hatte gleich nochmehr gute laune. da wusste ich auch noch nihct, dass in meinem Zimmer eine aggressive Mücke auf mich warten würde, um mir die Nacht zur Hölle zur Mückenjagd zu machen. Ich also alle zwei Stunden aufgewacht von dem blöden surren. das Licht an und dreimal zugecshlagen. dann war sie nihct mehr zu sehen und ich wieder eingeschlafen. heute morgen mit dutzenden neuen Mückenstichen aufgewacht. Steht ihr mal mit juckenden Mückenstichen ewig im Freeze (na gut, mussten wir heute nihct, wär aber echt schwer geworden). da ich das Biest immer noch nihct erwischt habe übernachte ich heute auswärts! Jawoll.

Und morgen will ich versuchen meinen Visumsantrag abzuschicken. mal sehen ob das klappt.

*noch 31 tage, oder? hab nihct nochmal nachgezählt*

hat jemand schonmal versucht aus einer geigen-saite ein Wort zu schreiben? Bloß gut, dass ich keine Bratschen Saite genommen habe. Ist nihct zur Nachahmung empfohlen…

Daaaaaas erraaaaaatet iiiihr nieeeeeeee!!!!!!!!

Juli 3, 2008

*schade dass ihr nihct alle „Heile, Heile“ von Kirsten Fuchs gelesen habt (Schleichwerbung). Sonst käme der Insider besser, aber was solls*

Also was ihr nie erratet ist, dass ich nun tatsächlich ein Gesundheitszeugnis habe! Nachdem ich gestern und heute noch gefühlte 100 mal in der Praxis angerufen habe und mit etwa 101 verschiedenen Schwestern gesprochen habe. Durfte ich es mir heute vormittag abholen. Damit verband ich auch gleich meine Passfotos die tatsächlich sehr gelungen sind. Aber nachdem der so lange an meinen Haaren rumgezuppelt hat musste das ja auch sein! Kann mir eigentlich jemand erklären wozu man die Strahlung oder die Helligkeit oder so misst? Der hat immer auf so nem komischen Gerät geguckt von allen Seiten und dann hat es geblitzt und dann hat er daraus irgendwas gelesen. Naja, ich fands echt witzig. Eigentlich war der an sich auch ganz nett, aber als ich vor etwa 9 1/2 Jahren da mal hin bin war der weniger nett. Ach ist es schön so erwachsen zu sein…. warte hab ich das geschrieben?

Nach meiner Bratschenstunde heute, die erst meine letzte sein sollte, was sie allerdings nihct wurde, da wir beschlossen nächste Woche noch eine einzuschieben, damit es heute nihct so traurig würde, habe ich noch unsere gefühlten 400qkm Rasen gemäht. So schlimm war es allerdings gar nihct. Was vermutlich daran lag, dass der großteil verdammt vertrocknet war… trotzdem will ich das nihct unbedingt nochmal machen 😛

Eigentlich wollte ich heute mit den Fakten über Ecuador anfangen, aber da ich das tolle Reiseheft in die Bibliothek gebracht habe kann ich jetzt nur noch ungefähr erzählen was drin stand und weil ich niemanden mit Fehlinfos überhäufen will warte ich damit dann bis nächste Woche.

*noch 35 Tage* und so langsam probiere ich noch ein paar tolle sachen aus, damit ein bisschen mehr Farbe in den Blog kommt 🙂

WERBUNG

Juli 1, 2008

jaja, ich weiß, ist huete ganz schön viel auf einmal, aber da ich die letzten Wochen nihcts geschrieben habe und auch nicht weiß wann ich es das nächste mal schaffe, muss ich das alles irgendwie unterbringen.

Also ein wenig Werbung in eigener Sache: Zunächst wäer da Mechtis und meine Aufbruchsparty am 4.7.

Am 5.7. findet in der Eliaskirche in der Göhrenerstraße 11 um 17:00Uhr das Sommerkonzert meiner Musikschule statt. Mein letztes übrigens. Wir spielen geniale Stücke von Johann Christian Bach, Grieg und Volkmann. Also wer zeit hat kann sich das gerne anschauen kommen.

Außerdem gibt es am 11.7. den Totentanz mit Chor und Schauspiel in der Zionskirche zu sehen (19:00 Uhr glaub ich). Die Musik ist toll und die Schauspieler großartig. das Stück geht unter die haut!!! WEr am 11.7. nihct kann, bzw es nocheinmal sehen möchte, kann am 13.7. nach Magdeburg reisen, um sich den Totentanz im Dom anzusehen. Das wirkt bestimmt noch spektakulärer (18:00 Uhr).

Soviel dazu. Empfehlen kann ich übrigens auch die Tanzauftritte meiner kleinen Schwester im FEZ! Die ich mir nihct ansehen kann… Aber es wird bestümpt ganz toll, Ria! Nächstes Jahr bin ich dann wieder dabei!

Na vielleicht erreicht ja den ein oder anderen meine Werbung. *g* hasta pronto!!!