Archive for the ‘BaliWISE’ Category

No appropriate title for this cheesy post

September 23, 2013

It is way past midnight but my sobbing heart won’t let me sleep. The last few weeks have been pretty challenging for me. Moving to a new city for my Masters Program involves so much organizing, tasks to take on that were new to me, decisions to make which I am not good at and also saying goodbye.

It is truly not the first time I have to say goodbye, or as I prefer, say: „See you again soon.“ But it doesn’t get easier at all. There are these moments that you find yourself blinking away tears in a random night bus, because you realize just how much you are going to miss these awesome people that accompanied you through the last years. All my life I have been blessed with friends that I can’t be grateful enough for. There are those that made my time in school the greatest. Those that came to hear people read their random stories in the sketchiest places nearly every evening. There are those I met in Ecuador, the family that took care of me as if I was their own daughter and sister, my hermanas from the States and Germany I got to do so many adventures with, just hang out at the beaches with candy apples or jumping off bridges. There are those that made my life in Bremen just perfect. Friends that let me crash their couch when my newly painted, empty room gives me a headache. Those that ask me to join the football game, cause they got a spare ticket. Those that would not mock me, because I played the e rather than the es. And those that would 🙂 Those who give me never dreamed of opportunities which let me grow an enormous amount. Those that won’t stop recommending books or writing letters. Those who pass the little white plastic ball and let me score the goal. Or those that give me bruises all over because it is my turn to be goalie. Those who feed me tuna at 4am to prevent the worst of hangovers. Those who just shut up and dance. Those who say: I love you despite your haircut. Those that ask: When are you moving, I will help. Those on Bali that made my internship so easy and full of learning. Those who take you to their very own village and share their culture and friendship. Those that drive 6 hours in total just to have you see the most amazing angklung concert. Those that are busy but still take 3 hours each week to teach you bahasa indonesia. Those that fear their English is aweful (which it isn’t) and still have the courage to be interviewed and talk about the challenges for women in their society. Those who will always proof read and which say thanks for proofreading their papers in exchange. Those who share their stories. Those who believe in you and push you through hard times. Those who make surprise farewell gifts and offer to always have a place to sleep when you decide to visit. And so many more.
The amount of friends on facebook has become a factor of how popular someone is over the last few years. We present versions of ourselves that we would like to be. Sometimes it is a desperate attempt to get some conformation and to reassure yourself that your friends are taking part in your life. I understand that people criticize social networks for making personal meetings somewhat redundant, however I value it for that possibility. It lets me keep the contact to people I don’t dedicate enough time to to write personal emails. I can react on single posts that I feel are important and I love to follow the development of people from overseas. Some people might not realize how important they were for me and rather put me into the drawer of random acquaintances, (those I met in hostels, on 14h layovers on airports, in a club or in that one class we shared years ago) but they will always be part of my personal story.

So, Thank you. Thanks for being part of this journey that is going to take an exciting new turn when I move to Cottbus next week to start my World Heritage Studies. Someone important just recently said: “It’s so great when good people achieve their goals.” All of you are such kind, generous people and I hope you are on your way towards that goals or at least on the way to figuring out what these actually are (just as me).

Advertisements

Die Präsentation der Praktikantin

März 18, 2013

Neben den Vorbereitungen für unser Event musste ich auch fleißig eine Präsentation vorbereiten, die wir vor der Human Ressource Association halten würden. Der HR Chef vom Courtyard, welches Bali WISE wundervollerweise immer zu Exkursionen einlädt, hatte uns vorgeschlagen bei dem Meeting, welches er leiteten würde als Guest Speaker zu kommen und unser Programm vorzustellen. Also haben wir aus den Materialien die wir bereits hatten eine Präsentation erstellt in der wir uns und unsere Ziele präsentiert haben. Awin und ich waren dann am Donnerstag im Intercontinental Resort (WOW! Krass, da würd ich auch gern mal absteigen…) und haben vor den ganzen wichtigen Leuten ein wenig Bali WISE publik gemacht. Einige wirkten auch sehr interessiert, ich hoffe wir konnten ein paar Leute erreichen und können jetzt ein paar mehr Exkursionen anbieten.

Nachmittags bin ich dann ein wenig durch Uluwatu gecruised, im Regen natürlich, weil ich im Semara unsere Donation boxes abgeben musste. Ich komm ganz schön rum und seh immer neidvoll diese wanhsinnigen, unbezahlbaren Ferienresorts…

Abends hab ich dann Angi vom Flughafen abgeholt und mich wi Bolle gefreut, dass ich jetzt Besuch habe 🙂 Und dann musste ich noch schnell zwei Kuchen für unser Event basteln… backen. Achja und die Willkommensrede hab ich auch noch schnell hingekriztelt.

Aber zum Internationalen Frauentag später mehr!

Nachtrag by public demand ;)

Februar 10, 2013

Ich wurde darauf hingewiesen, dass die Beschreibung der letzten zwei Tage unserer großen Tour sehr knapp ausgefallen ist. Und tatsächlich habe ich eine sehr enscheidende Begegnung vergessen, bzw im Unterbewusstsein verdrängt.

Ihr ahnt um was es geht? Unsere achtbeinigen Erdenmitbewohner haben uns einen Abend voll Schrecken bereitet. Klingt gruselig? Lasst mich kurz erzählen.

Nichtsahnend saßen wir auf der Terrasse unseres tollen Hotels mit Tagesbett und spielten Karten, als etwas unbeschreiblich schnell durch unsere Beine hindurch auf unsere Tür zulief. Ein kurzer Aufschrei, als die Handgroße Spinne an der Tür emporkletterte, hätte eigentlich ganz Amed aus der friedlichen Nachtruhe reißen müssen. Wir ärgerten uns fast, dass wir den Lichtschalter auf der Terasse nach ewigem mit der Taschenlampe suchen, doh noch gefunden hatten, sonst wäre uns die Begegnung wohl ersparrt geblieben. Angstvoll starrten wir auf den Spalt zwischen Tür und Zimmer, durch den die Spinne sich locker dreimal hätte zwängen können und versuchten sie darin noch zu erspähen. Ein kurzes naives Rütteln and er Tür führte dazu, dass die Spinne herunterfiel, verschwand und drei Mädels aufgebracht auf der Terrasse hin und her liefen. So weit es ging von der Tür entfernt beratschlagten wir uns konspirativ, was gegen das Untier zu unternehmen sei. Es fielen Ideen wie: „Wir fragen an der Rezeption, ob sie die Spinne suchen.“ – „Wir fragen an der Rezeption, ob wir ein anderes Zimmer bekommen können.“ – „Wir fragen an der Rezeption, ob wir ein neues Hotel bekommen können.“ Jaja, letztendlich wurde ich einfach vorgeschickt und habe mit der Taschenlampe bewaffnet gecheckt, dass die Spinne nirgendwo zu sehen war. Wirklich ruhig geschlafen hat allerdings keine von uns.

IMG_0071 IMG_0007 DSC01768 DSC01777 DSC01796 DSC01820 DSC01822 IMG_0301 IMG_0195 IMG_0079

Was noch so passiert? Bali WISE bereitet ein Event für den International Women’s Day am 8. März vor und ich werde wohl wieder anfangen dürfen Sponsoren abzutelefonieren. Menno… nicht Spaßig. Dafür habe ich genügen „freiwillige“ für meine BA Interviews und beginne damit nächste Woche. Werder gewinnt 1:4 in Stuttgart und morgen ist Berlin Derby. Sonst alles ruhig. (122 Tage)

Yoga und Tai Chi und Zyklon und was ist noch passiert?

Januar 11, 2013

Die letzte Woche war eher ruhig, also ruhig im Sinne von „Ich war nicht der Arbeit und habe nur eine Packung Cracker gegessen die letzten drei Tage.“ Ja, Magenprobleme hat man immer im Ausland, das kennen die meisten auch.

Dafür durfte ich es heute bei Bali WISE etwas ruhiger angehen lassen. Wir hatten eine Yogalahrerin und ihren Bruder zu Gast, der eine Martial Arts Schule in Australien führt. Der Workshop fand gemeinsam mit den Kindern statt und ich war ein wenig beeindruckt, wie gekonnt sie die Selbstverteidigungstechniken, die sie bereits an den zwei Tagen zuvor gelernt hatten schon einsetzten konnten.

Für die Teilnehmer war es wieder ma eine gute Erfahrung in Selbstwahrnehmung, Körperbeherrschung und Selbstvertrauen. Die Kinder nahmen das selbstverständlich nicht ganz so ernst und haben es eher als eine Gelegenheit zum kontrollierten Raufen wahrgenommen.

Ich machte Videos von den einminütigen Präsentationen und als wir uns diese anschließend ansahen waren alle hellauf begeistert, was für eine gute Figur sie dabei machten. Eigentlich hatten sie die Wahl aus Yoga oder Tai Chi oder was sie noch gelernt haben diese Woche, aber es war sehr eindeutig, dass sie sich alle für die Tai Chi Techniken entschieden.

 

Die letzten Tage hat es hier nur gestürmt, weil ein Zyklon an uns vorbeizog. Als ich heute morgen zur Arbeit gefahren bin waren einge Bäume umgekippt und Geröll lag neben der Straße.

Es regnet es regnet… das neue Jahr wird nass!

Januar 5, 2013

Selamat tahun baru 2013 euch allen!

Wahrscheinlich wartet ihr alle auf einen Wahnsinnsbericht von Silvester am Strand mit Cocktails oder ähnlichem… fast. Eigentlich lagen wir bei uns auf der Veranda und haben versucht uns wachzuhalten. Das war nicht ganz so schwer, denn die raketen und Böller waren hier bestimmt fünfmal so laut wie in Deutschland. Um Mitternacht sind wir dann ins obere Zimmer der Villa gekletert und haben uns das Feuerwerk am Jimbaranstrand ansehen können. Der Ausblick war schon ziemlich geil. Dann ging es aber ziemlich schnell ins Bett.

Der Neujahrstag war auch sehr entspannt und verregnet. Überhaupt hat die Regenzeit jetzt richtig begonnen. Der Himmel ist jetzt fast durchgehend bewölkt und ohne mein Regencape geh ich fast nirgendwo mehr hin. Außerdem hab ich schon wechselsachen im Büro gebunkert, weil ich mit kurzer Hose durch den Regen fahre und die meist trotzdem nass wird und dann kann ich vor Ort die Jeans anziehen. Sehr praktisch. Ich habe das Gefühl die mücken werden auch immer mehr… wenn ich es nicht besser wüsste würde ich meinen, meine Beine haben Windpocken.

Als ich heute morgen mein Zimmer zum Frühstücken verlies, fand ich jedenfalls überall in der Villa Wasserlachen vor… Nicht ausrutschen ist da die Devise… bei mir tropft es auch irgendwo ins Bad, aber das ist ja nicht ganz so schlimm. Der Pool läuft auch schon fast über von dem ganzen Regenwasser und man versucht immer genau die zehn Minuten regenfrei auszunutzen um zum Supermarkt oder Essenholen zu fahren. Letztens war es so aussichtslos, da haben wir einfach essen bestellt. Es ist und bleibt mein kleines Abenteuer 🙂

 

Die Internet Connection

Dezember 15, 2012

Das mit dem Internet ist so eine Sache. Anfang der Woche hatten wir keines, weil ich aus Versehen den dummen Hund in meinem Zimmer eingesperrt habe. Was läuft der da auch hinein? Wenigstens hat er sonst nichts angestellt… nur halt ein wenig an der Wand gekratzt und dabei das Internetkabel beschädigt. Als das Problem dann behoben war, gab es Mittwochnacht ein furchtbares Unwetter. Das sollte noch in den Tagen darauf für viel Gesprächsstoff sorgen. Es hat so laut gedonnert, dass ich kerzengerade im Bett saß und schon aus dem Haus laufen wollte, weil ich dachte es sei vielleicht ein Erdbeben… Jedenfalls ist ein Blitz irgendwo in die Leitungen und hat den Router zerschossen. Aber jetzt geht das Netz wieder und wir Abhängigen sind gerettet 🙂

Die Woche war so anstrengend, dass ich heute einen ganz ruhigen Tag hatte. Viel auf der Terrasse sitzen, schnacken und noch einen kleinen Ausflug zum wunderschönen Balanganbeach. Der Weg dahin ist so unbeschrieblich schön durch so viel grün und das gleich nebenan. Herrlich. Unter der Woche haben wir übrigens unter anderem hieran gearbeitet: http://www.baliwise.org/2012/upcoming-events/wise-christmas/
Damit ihr mal wisst, was wir so auf die Beine stellen. Außerdem habe ich viel die Kinder und die Nightclass unterrichtet und bei den Beach Cleaners war ich auch. Aber dazu vielleicht ein anderes mal. Morgen wir ein langer Tag, wir machen den Osten unsicher und schauen uns einige Tempel an.

Schwimmen und Fussball, der perfekte Sonntag

Dezember 14, 2012

Ein Leben auf Bali kann so schön sein. Vorrausgesetzt man ist in der Lage alle Gegebenheiten hier auch zu nutzen. Heutiges Beispiel: Strände. Es gibt die schönsten Strände auf Bali. Kilometerlange, weiße Strände mit faustgroßen Muscheln. Aber all das hilft nichts, wenn man nicht schwimmen kann und sich vor Wasser fürchtet. Auf einer Insel leben und nicht schwimmen können? Klingt erstmal verwunderlich, das seh ich ein, aber die meisten der Frauen, die bei uns studieren, kommen aus den ärmeren Gebirgsregionen Balis und aus dem jawanesischen Inland. Kurzerhand haben wir also Schwimmunterricht für all organisiert. Das war ein kleines Abenteuer! Das auf den Stufen sitzen und mit den Beinen im Wasser planschen war noch lustig, aber dann im Pool sich auf dem Wasser tragen zu lassen, den totan Man zu machen war nicht ganz so einfach. Gerade Wiwin tat sich sehr schwer. Sie verkrampfte sehr schnell, wollte aber Angst nicht zugeben und hat sich nach und nach immer mehr unter Druck gesetzt. Es war eine ganz schöne Geduldsprobe für mich und ich habe mal wieder festgestellt, dass ich einfach nicht so die talentierte Pädagogin bin. Aber die Angst vorm Wasser konnten alle ein wenig überwinden und ausgelassen planschen. Es war toll zu sehen, wie sehr die jungen Frauen uns vertrauen, denn wenn sie das nicht getan hätten, wären die Übungen sicherlich nicht so einfach umzusetzen gewesen. Die Mädchen war hinterher auch sichtlich stolz, wenn auch erschöpft von dem ungewohnten workout 🙂

Das war allerdings an dem Sonntag nur der Vormittag. Sonnenverbrannt machte ich mich mit Ayu und Marlene auf den Weg Richtung Sanur, um das Fußballspiel deutscher Studenten gegen eine lokale Studentenmannschaft anzuschauen. Das Spiel sollte das Finale des internen Cups der ökonomischen Fakultät sein. Dementsprechend spannend wurde es auch. Auf der Tribüne saßen so viele Deutsche, dass wir uns schon fast fehl am Platz fühlten. Ich hätte in dem Moment nur an der Beschaffenheit des Platzes ausmachen können, dass ich auf Bali war. Der war nämlich alles andere als herrlich grün. An einigen Stellen einfach nur Sand, sodass die Spieler gut und gerne Atemmasken hätten tragen können, so wie es staubte, an anderen Stellen schon fast ein Wald. Es war also nahezu unmöglich vorauszusehen in welche Richtung der Ball springen würde.

Das Spiel war trotzdem oder gerade wegen dieses zusätzlichen Spannungsfaktors sehr mitreißend. Die eingespielten indonesischen Stadiongesänge veranlassten uns deutsche Fans dazu, als wir in der ersten Halbzeit 1:0 zurücklagen lautstark dagegen anzusingen. Das hat schon ein wenig Spaß gemacht und als wir dann den ausgleich erzielten sprangen alle auf und es machte sich ein wenig Ostkurvenfeeling in meinem Bauch breit! Und dann der Führungstreffer! Was für ein Geschrei in unseren Rängen! Leider gab es auch einiges worpber ich mich ziemlich aufregen konnte, gerade das Wort Team hätte man der deutschen Mannschaft nochmal erklären können, sodass ich uns am Ende den Sieg eigentlich schon nicht mehr gönnte. Naja, ein wenig gefeiert haben wir sie natürlich trotzdem und es hat schon fast was von Nationalmannschaft so weit fern von zu Hause. Der Pokal war supergroß und wurde Championsleague-gleich auf dem Balkon überreicht. Was für ein gelungener Tag!

From Bali With Love

Dezember 8, 2012

Der große Tag ist da. Der Tag an dem das Charity Dinner, auf das wir jetzt etwa zwei Monate hingearbeitet haben, endlich da ist. From Bali With Love. Bond and Glamour and… Naja, hört selbst.

Da es um die Mittagszeit eeeeewig dauert durh den bailnesischen Verkehr zu kommen, durften wir gleich nach dem Mittagessen die Arbeit liegen lassen und Richtung Seminyak zu Megans Haus fahren. Das war sehr praktisch, da mein Vormittag daraus bestand mich mit Christine herumzuschlagen und an der Powerpoint für die nächste Beach Cleaner Class zu arbeiten. Ich wollte ihr dann die Powerpoint geben und als ich mit dem Stick in ihr Büro komme, sehe ich, dass sie bereits begonnen hat die Präsentation alleine nochmal zu erstllen… Boah, als ob sie nicht genug Zeit damit verbringen könnte, zu recherchieren, da mach die sich die ganze Arbeit nochmal…

Jedenfalls war ich ganz froh über diesen frühen Arbeitsschluss, auch wenn wir dann zwei Stunden gebraucht haben um nach Seminyak zu kommen. Ich habe mich aber nett mit Barbara und Aswin unterhalten. Barbara ist die total nette deutsche Volontärin, die im Moment im ROLE Park aktiv ist und dort unter anderem Videoprojekte plant. Megan hat ein total schönes Haus, in dem wir dann den weiteren Plan besprochen haben und mal wieder auf die letzte Minute mit Änderungen überrascht wurden. Nach einem kurzen Abstecher zum Strand haben wir dann begonnen uns fertig zu machen. Das war eine äußerst amüsante Aktion, wir drei Mädels vor dem großen Spiegel. Gedresst sind wir dann irgendwann los zum Canggu Club. Da war noch alles im Aufbau und wir mussten wieder eine ganze Menge warten. Und wie es kommen musste, ging dann alles auf den letzten Drücker. Als Die beiden Verantwortlichen kamen, waren auch die ersten Gäste schon da und wir mussten erst noch alles aufbauen und eingewiesen werden. Toll… Naja. Anschließend sind Aswin und ich dann von Gruppe zu Gruppe gezogen und haben begonnen die Los-tickets zu verkaufen. Das hat auch voll gut funktioniert.

Nachdem die Leute dann zu den Tischen drängten, um zu essen, setzten Aswin und ich uns kurz, um eine Pause zu machen. Der Chefkoch kam aus der Küche, um kurz Luft zu schnappen und sah uns an dem Ecktisch sitzen. Ob wir was zu essen wollen würden, hat er gefragt und sich dan vorgestellt. Er hat uns die Vorspeise dann persönlich gebracht und sich vorgestellt. Mein persönlicher Held des Abends übrigens! Da wusste ich leider noch nicht, dass das das Einzige sein würde, was ich an dem Abend zu essen bekommen würde. Kamu hatten wir den ersten Happen gekostet, kam die Engländerin, die ich so furchtbar arrogant finde und überhaupt nicht leiden mag und schickte uns ieder los, um Tickets zu verkaufen und die Leute an die Silen Auction zu erinnern. Die Raffle Tickets gingen auch total gut und Megan und Mike waren so lieb und haben die letzten acht gekauft, sodass wir dann Pause machen konnten. Wir haben also den Rest tomate mozarella, brot und hähnchenleberpastete verputzt. Irgendwann kam meine Lieblingsengländerin dann vorbei und meinte erbost mit gezücktem Portemonaie „Ihr wart gar nicht an meinem Tisch Lose verkaufen!“ Woraufhin wir antworteten: „Es sind aber keine Lose mehr da.“ „Aber ihr wart nicht an meinem Tisch und habt verkauft.“ Und hält uns anklagend ihr Portemonaie entgegen. „Es sind aber keine Lose mehr da,“ haben wir dann geantwortet. Daraufhin hat sie ein verdutztes Gesicht gemacht und ist gegangen. Hah! Hab ih mich irgendwie gefreut, dass sie nichts abbekommen hat.

Hinterher durften wir noch schnell die Lose ziehen und auf die Preise kleben. Könnte sein, dass wir dabei ein wenig was gemogelt haben, aber selbst Schuld. Aswin hat einen Preis mehr verdient als die High-So’s, die sich das SPA so oder so einmal die Woche gönnen könnten. Wir sind dann leider ganz schnell gegangen (Ich wollte wiklich einfach nur noch weg, ich hab mich dort in der gesellschaft so unwohl gefühlt… und es war auch schon nach Mitternacht), sodass ich nicht mitbekommen habe, wie die Verlosung ausgegangen ist.

Um eine Erfahrung reicher und einige Nerven weniger, bin ich gestern mehr oder weniger glüklich ins Bett gefallen.

 

„Hast du das Badezimmer gesehen!?“ ein Exkursionsbericht

Dezember 6, 2012

Gestern waren wir im Marriott Hotel. Das ist das beeindruckende, in dessen Lobby zwei Leute sitzen und Musik spielen, man durch die Sicherheitskontrolle muss und dann erst der Pool, der seine eigene kleine Insel hat.

Man kann erahnen, wie groß die Augen der Mädels wurden. Allein bei der Sicherheitkontrolle, die für unsereins ja schon zu einer Routineaktion geworden ist, waren die Mädels überfordert und verängstigt, was sich in Kicheranfällen auslebte. Die Angestellten wirkten teils amüsiert, teils verständnislos angesichts der acht Mädels mit der Weißen. Wir warteten dann in der Lobby auf die Leute vom Marketing, mit denen ich die Exkursion geplant und organisiert hab. Die Zeit nutzte ich kurz, um erste Eindrücke zu hören und zu erlkären, was sie jetzt erwartete. Ich bestärkte die Mädels darin Fragen zu stellen, da das eine einmalige Gelegenheit für sie sei.

Es war ganz putzig zu beobachten, wie die Mädchen alle brav in einer Reihe nebeneinander saßen und aufmerksam nickend der HR-Chefin zuhörten. Danach gingen sie mit großen Augen durch die Hotelzimmer, die das Marketingpersonal für uns aufschloss. Ich versuchte mich im Small Talk zu üben und freute mich, dass meine Villamitbewohnerin, die dort ihr Praktikum absolviert, uns begleitete.

Nach den ausladenden Zimmern, dem Restaurant und Poolbereich und dem Lift, den die meisten daas erste Mal benutzten(!) ging es in die weniger beeindruckenden Bereiche hinter denKulissen. Das war eine sehr wertvolle Erfahrung für die Mädchen, denke ich, da sie beobachten konnten, dass hinter dem ganzen drumherum ganz normale Arbeitsabläufe von ganz normalen Menschen ausgeführt werden. Interessiert schauten sie sich alles an, staunten dann auch noch besonders über die Veranstaltungsräume mit den ausladenden Kronleuchtern.

Einige trauten sich sogar Fragen zu stellen und anschließend bedankten sich alle für den Einblick, den sie erhalten haben.

Giggelnd gingen wir wieder zum Bus. Als wir endlich wieder in dem vertrauten Bus saßen, dessen hintere Tür nur mit viel Geschick aufzubekommen ist, der nur im ersten Gang fährt und lustige Geräusche macht und wir uns zurück Richtung Campus bewegten, fing das Getuschel an. „Hast du das Badezimmer gesehen!?“ War wohl die am häufigsten gestellte Frage. Und ehrlich, die Badezimmer waren der Wahnsinn! Und allein das Bad war wahrscheinich größer als die Zimmer, die sich viele der Mädchen zu dritt teilen.

Kaum durch die Sicherheitsschranke wieder raus ändert sich das Bild und es wird mir einmal mehr bewusst, wie dicht die Unterschiede hier auf Bali zusammenliegen.

Aber für die Mädchen war es ein guter Start, mal zu sehen, wie so ein Hotel aussieht, um sich innerlich auf die kommenden drei Monate Vocationaltraining im Ayanavorzubereiten.

November 23, 2012

Am Donnerstag waren wir in Gianyar in einem Surf Retreat, um uns Unterstützung für Bali WISE zu holen. Es war ein tolle Resort und ich war die ganze Zeit aufmerksam dabei. Ich denke nirgendwoanders ist mir je so bewusst geworden, wie wichtig Networking und Kontakte pflgen ist. Wir waren anschließend irgendwo in dem Dorf am Strand essen was super lecker war, aber auch ziemlich scharf. Nachmittags hab ich mit den kleinen dann das Tierposter beendet und in der Nightclass haben wir fast nur gespielt. Das war gut, weil ich furchtbar muede war. Heute durfte ich den Vormittag damit verbringen Hotels fuer unsere Exkursion zu kontaktieren, was total gut geklappt hat. Wir haben jetzt zwei Hotels, die wir besuchen koennen und muessen nur noch einen Termin finden. Nachmittags hab ich mit den jungen Frauen das Telefonieren auf englisch geübt. Das it ja doch immer noch ein wenig anders, wenn man das von telefon zu telefon übt. Die meisten waren total nervös, haben sich aber gut geschlagen. Abends habe ich mit den jüngeren Mädchen in der Nightclass Länder und Sprachen durchgenommen. Dazu hab ich eine Weltkarte und Flaggen gebastelt, die wir den Ländern und Sprachen zugeordnet haben. Das hat uns viel Spaß gemacht. Jetzt hängt die Karte an der Wand und trägt zur Verbesserung der Athmosphäre bei 🙂 Jetzt noch ein paar Fotos!