Archive for April 2013

„Coming back to where you started…

April 27, 2013

…is not the same as never leaving.“ -Terry Pratchett-
Ich kann kaum glauben, dass ich wieder in Bremen ist. Gestern beim Floorball war es, als wär ich nie weg gewesen. Und doch erschien mir das Warten auf mein Gepäck in Tegel endlos, hatte ich meine kleine Schwester doch schon vor den Scheiben warten sehen. Zwei tage in Berlin, endlich wieder Döner und Straßenbahn und alles.
Was mich am meisten freut, abgesehen davon, dass ich das Floorball spielen nicht verlernt habe (Hammertore gestern :)), ist dass ich endlich wieder 8 Paar Schuhe zum wählen habe, eine gute Auswahl an Klamotten hab ich furchtbar vermisst.
Was sich verändert hat? Als ich gestern an die Haltestelle kam, musste ich feststellen,, dass mein Bus nicht mehr fährt. WHAT? Idioten, naja, wollte ja eh wieder Fahrrad fahren. An der Kasse in der Kaufhalle hab ich gemerkt, dass ich nicht mehr selbstständig meinen Einkaufsbeutel packen kann… ugh.
Alle fragen immer nach einem Fazit: Also, Bali und Indonesien müssen unbedingt auf jede Reiseliste! Die Insel ist so unbeschreiblich schön, mit wunderbaren Menschen und viel Kultur. Mein Praktikum war einfach nur genial und ich hab unendlich viel gelernt und freu mich jetzt auf meine Bachelorarbeit.
Japan muss man auch unbedingt gesehen haben. Genauso wie Angkor Wat, aber ich muss ehrlich sagen, das ich Borobudur und Prambanan (nähe Yogyakarta) beeindruckender fand. Nach 7 Monaten Tempeln hab ich jetzt jedenfalls genug und freu mich auf Heimat.
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Und zur Abwechslung mal….

April 14, 2013

TEMPEL!
Waer haette das gedacht, ich gucke mir schon wieder Tempel an, dabei sollte man meine nich habe in den letzten sieben Monaten nichts anderes gemacht als das.
Aber Angkor Wat, mein persoenliches, grosses Asienfinale! Der groesste religioese Komplex welteit! sagenhaft! Ich bin so gluecklich!
Also, ich habe fuer stolze 40$ den drei tage pass erworben mit einem huebschen Foto und einem guten Gefuehl. Mit meinem Tuk TukFahrer, den ich immer nur an seinem Hemd merken kann, dessen Farben leider taeglich Wechseln, also auf durch die Tempel und… Touris ansehen… 😦 So viel Touristen, oh man.
Aber ich draengle mich erfogreich vorbei, warte jetzt nicht mehr geduldig, bis alle 100 Touris ihre Fotoxs geschossen haben und ich nicht mehr durch die Sucher laufe und staune.
Man kann sich mit ein wenig Fantasie die Touristen wegdenken oder versuchen sich auszumahlen wie die traditionellen Gewaender aussahen und sie sich als Teil der alten Kultur vorstellen, durch deren Bauwerke man hier wandelt. Man hat sofort das Gefuehl diese hunderte von Jahren zu ueberwinden und mittendrin zu sein in einem Volk, das viel Wissen und eine tiefe Verbundenheit zu ihrem Gott fuehlt. Mit offenem Mund laufe ich durch die Tempelanlagen, die alle unterschiedlich sind und von denen viele sao wenig abgesperrt und vorbegebene Wege aufgezeigt werden, wie das in Deutschland in einem Weltkulturerbe niemals moegklich waere…
Ich fuehle mich wie Indiana Jones als ich durch den Tempel laufe, in dem Tomb Raider gedreht wurde. Tempel, die von Baeumen nahezu gefressen werden.
Tag zwei. Mein TukTuk fahrer, heute in schwarz weissen Streifen, verschlaeft und wir rasen dem Sonnenaufgang entgegen. Es war trotzdem schoen anzusehen. wie dich die sonne ueber diese majestaaetischen Bauten erhebt und alles in einen Glanz versetzt den man nie mit der kamer wird festhalten koennen.
Anschliessen sind wir so frueh an den Tempeln, dass ich viele ganz allein durchstreifen kann. Ohne Witz, das ist mir dann doch ein wenig zu vil Indiana Jones und ich laufe aengstlich durch die dunklen Tempelgaenge. wahnsinn, trotzdem.
Der dritte Tag ging sehr schnell. Nur drei Tempel und nach 2h war ich durch. Ich dneke es waren dann doch genug Tempel und ich wollte die ewigen Stufen einfach nicht mehr laufen. Stufen… Ich lobe das balinesische Stufenmass, bei dem jede Stufe zwar individuell, dafuer aber immerhin fuer die kleinen Balinesen ordentlich zu nehmen sind. Die Stufen hier sind eher so, dass ich ordentylich klettern muss und immer darauf achten die schmalen, von vielen Touristenschuhen geschiliffen Stufen nicht runterzurutschen. Hui, und es ist so warm, aber besser als frieren.
\Na dann, frohes Khmer Neu Jahr! Heute und die naechsten drei tage wird gefeiert, dabei bin ich doch echt kein Neujahrfan… Aber unterschied macht es eigentlich nicht… offen ist trotzdem alles und gross feuerwerk oder so war auch nicht!
ich werde weiterbeobachten

Noch 9 tage bis ich wieder in berlin lande.

Museen und Schwimmende Doerfer

April 14, 2013

In Siem Reap ist nicht viel los, nur Restaurants und Maekte mit vielen Souveniers. Kein Wunder also, dass ich mir durchaus gerne mal eine andere Beschaeftigung suchen will. Ich also im Tuktuk zum War Museum (Kriegsmuseum). Die Geschichte des Krieges in Kambodscha ist lang und ich weiss nicht wirklich viel darueber. Das Museum hat mein Wissen such nicht wirklich erweitert. Vielmehr war ich fasziniert von dem surrealen Setting. Panzer, schwere gechuetze und unendlich viele verschiedene Maschinen, entworfen um Menschen das lebven zu nehmen, viel zu friedlich eingebttet in einen Hain mit mangobaeumen. Ich wurde dazu ermutigt in Panzer zu klettern, verwitterte Trucks und Flugzeuge von innen zu bestaunen und selber Feuerwaffen („just take care“) in die hand zu nehmen. All das habe ich nicht gemacht, weil ich die Stimmung irgendwie nicht zerstoeren und all diese Grausamkeiten lieber weiter verrotten und unter den Mangos vergraben wollte.
Anschliessend war mein TukTukFahrer, dessen Namen ich mir immer noch nicht merken kann, so freundlich und hat mich weiter zum National Museum gefahren. Das war schon viel mehr mein Ding, weil um einiges mehr Tempel und Ethnologie und Traditionen und so erklaert wurden. Ich war erst ganz schoen aufgebracht weil ich 12$ fuer den Eintritt zahlen musste, aber das Museum war echt gut aufgebaut. Nur diese langweilige Ewinfuehrung in diesem Film, der das Museum zeigt und eindruecklich auf den Museumsshop hinweist, und auf den sie wohl sehr stolz sind, den haetten sie sich gut spraen koennen. Ich lernte einiges dazu, vieles was gerade aber den Hinduismus betraf wusste ich aber schon von Bali. Ich fuehlted mich aber anschliessend gut auf die Tempel Anlagen von Angkor Wat votbereitet. Ich konnte mir in Erinnerung rufen, schonmal was von den Vedas, gehoert zu haben, zu deren Geschichten die Mahabarat und die Ramayana gehoeren, mit denen ich auf Bali vertraut geworden bin. Ich lernte, dass Ganesha, der Elefantenkoepfige Gott der Weisheit entstand, weil der wuetende Mann (Shiva) seiner Mutter Parvati, dem kleinen Ganesha den Kopf abriss und anschliessend in einer komplizierten Verflechtung der einzige Weg ihn wiederzubeleben war, ihm den Kopf des ersten Lebewesens, das mit Kopf in Richtung Norden starb aufzusetzen,welches ein Elephant war… kompliziert, ich weiss.

Weniger kompliziert, aber umso beeindruckender waren die Schwimmenden Doerfer, zu denen wir eine Weile Tuktuk und Boot fuhren. Wie eine richtige Stadt habe sie einfach ihre Doerfer aud Bambus oder leeren Tonnen gebaut und schwimmen jetzt mit Buedchen, Krankenhaus, Shculen und allem was man so braucht ueber den Tonle Sap… Genial anzusehen! Unser Guide war ausserdem so nett uns Bier auszugeben, was nicht ganz so schlau war, weil ich kein Mittag hatte, aber ich bin ohne ins Wasser zu fallen heil wieder angekommen!

Siem Reap

April 8, 2013

Aus verschiedenen Gruenden habe ih meinen Trip ein wenig veraendert und bin von Hiroshima direkt nach Siem Reap geflogen.
Hier ist es endlich warm, gibt wieder gewuerztes Essen, nicht ganz s scharft wie auf Bali und ich fuehe mich sehr wohl. Es ist ausserdem alles um einieges billiger und Angkor at stand ja eh als mein grosses Finale fest.
Es stinkt riecht enlich wieder nch Asien, und es sind viele Motorraeder (nicht Roller) und TukTuks unterwegs. Was neu ist: Man wird hie nicht wie sonst mit Mister oder Miss begruesst, sondern mit Lady, mal was anderes und vermeidet confusion! Sehr schoen.
Womit ich nicht gerechnet hatte: Khmer New Year ist vom 14.-16.4., ich ewrde also dieses Jahr drei mal ins neue Jahr feiern! Hurray!
Na dann, warme Gruesse aus Kambodscha!

Hiroshima muss auf jeed To do Liste!

April 8, 2013

Hiroshima ist eine ganz grossartige Stadt! Sie ist klein, ueberchaubar und man laeuft sich die Fuesse nicht so wund wie ich es in Kyoto und Tokyo getan habe. Man laeuft entlang des „Path of Culture“and „Path of Peace“, ueberquert den Fluss mit den -ihr ahnt es- Kirschblueten und kann im wundervollen Shinkuen Garden flanieren und die Ruhe geniessen. hne witz, dieser Garten ist wohl mein Favorit von allem was ich gesehen habe in Japan. (ausser vielleicht dem Fushimi Inari Tempel mit den 1000Torii) Das tolle an dem Garten ist, das die Idee die sich hinter der Architektur versteckt war, dass man viele Landschaften in klin abbildet. Wenn man dann ueber die beschaulichen Bruecken Richtug Huegl lauft kann man sich unschwer dem Eindruk erwehren, es sei eine atemberaubende Berglandschaft an einem chinesschen See. Sogar Resifelder und Savanne konnte ich entdecken.
In Hiroshima muss man natuerlich auch den Atomic Bomb Dome, direkt am Fluss und das Museum im Memorial Park ansehen. das museum ist richtig gut gemacht und man lernt iel dazu und aendert seinen Blick auf die ganze Geschichte vom 45. Wenn man hinterher die Spirale zur Hall of Remembrance herunterlaeuft und sich ein wenig an die Stehlen vom Holocaust Denkmal in Berlin erinnert fuehlt nimmt es einem shon etwas den Atem. Im Museum kann man ausserdem am Ende Videos von Zeitzeugen ansehen. Das sind wohl die intensivsten 30 minuten des Rundgangs. Unbeding zu empfehlen!
Einen Tempel gibt es natuerlich auch und die beruehmten gefalteten Kraniche. Die Kraniche gehen aus von der Geschichte eines Maedchens, die zum Zeitpunkt er Expolsion 1 oder 2 Jahre alt war und 10 Jahre spaeter Leukaemie diagnostiziert bekam. Sie hatte gehoert, dass, wenn man 1000 Kraniche faltet, ein Wunsch in Erfuellung geht. Der Kranich ist in Japn ein Symbol fuer Gluck und ein langes Leben. In meinem Reisefuehrer steht dramatisch, dass sie die Kraniche nicht alle hat falten koennen, aber ihre Klassenkameraden, haben die letzten nach ihrem Tod beendet. Im Museum heisst es, sie habe sogar ehr als 1000 gefaltet und es ging ihr weniger um die Anzahl als um den Fakt, dass sie jeden Kranich mit dem Wunsch und der Hoffnung auf Heilung versah. Letztere ist wahrscheinlich die glaubhaftere Version, die erste ruehrt aber mehr…oder?
Achja, Das Schloss uss man nicht gesehen haben, aber Okonomiyaki sollte man probieren!

Kyoto ist…

April 3, 2013

…waermer… Tempel… Kirschblueten… Kimono …Sushi …kitschig …Gaerten …Touristen ….Schreine …orange Torii …Kultur …traditionell …meinFavorit …“die Geisha“ …Clan der Otori (nur die ersten drei Teile lesen, wer es noch nicht gemacht hat) …laufen …Bus …Japan …Bilderbuch
Schon als ich hier ankam wusste ich auf Anhieb, das es meine Lieblingsstadt werden wuerde. An jeder Ecke Tempel und Schreine, ja so langsam fangen sie an alle gleich aus zu sehen, und Frauen in Kimonos und die Gaesschen sind so klein und voller alter Holzhaeuser mit Schiebetueren, sodass man sich vorkommt wie im Film!
Mein Lieblingstempel ist der Fushimi Inari im Sueden bei dem man durch ungelogen mindestens 1000 organe Torii laufen kann und sich dann fuehlt wie im Geisha Film, ausserdem das NojijiCastle oder so, das selbstverstaendlich zum Weltkulturerbe gehoert und durch das man auf den Nachtigallenboeden lauft, die der Shogun auf grund seiner Paranoia vor naechtlichen Angriffen hat einbauen lassen. Man kann fantasielos behaupten die Dielen wueder nur knarzen, aber mit ein bisschen gutem Willen koennte man sich neben den Lauten Touristengebrabbel auch Vogelstimmen einreden.
Die kleinen Flusse mit ihren zierlichen Bruecken darueber ueber die sich malerisch die haengenden Kirschblueten reihen sind ein wahrer Hingucker. KLingt Kitschig, ist es und ich liebe es. Es ist alles wie verzaubert, in wenig wie wenn der Schnee sich uber alles legt. So viel Tempel kann man sich im Lebtag nicht ansehen wie es hier gibt… hatte isch schon erwaehnt? Aber es sind wirklich so viele!
ich bin begeistert von Kyoto. Die Menschen sind auch viel freundlicher und sprechen Englisch und selbst wenn nicht wird man, wenn man verweifelt jemandem auf der Karte zeigt wo man hinwill, den gesamten Weg dorthin begleitet.
Mein Reisefuehrer sagt ausdruecklich „Verauf dich“, also habe ich mich ein paar mal einfach verlaufen, bin an kleinen versteckten Schreinen vorbei, durch Gaesschen die ganz unscheinbar waren und ihren Zauber nur den wenigen praesentieren die sich mal verirren.
Morgen geht es nach Hiroshima.

Roller fahren die Leute neben Fahrrad auch viel, aber alles Modelle die ich gar nicht kenne…