Archive for März 2013

Schreine, Tempel und Oesterreichfeeling in Nikko

März 30, 2013

Gestern bin ich mit der bahn gefahren! Ich liebe Bahnfahren nochmehr als fliegen, weil man mehr zum anschauen hat! Hauser Leute Landschaft. Wie gemacht fuer mich. Den abend habe ich nett im Hostel verbracht, wenn man allein reist ist manja nie allein.
Dann habe ich mich heute ganz frueh morgens auf den Weg gemacht mir die World Heritage Shrines and Temple anzusehen. Diese warn fast schon uebertrieben mit Gold und Ornamenten geschmueckt, aber morgens zum Glueck noch schoen leer, sodass man wenigstens einige Fotos machen konnte.
Was noch? Achja,
ich bin einen Hiking TRail lang spaziert, um diesen Kanman Fuchi Abyss oder so anzusehen und es war wirkilch schoen. Hat mich sehr an Oesterreichfamilienurlaube erinnert und ich konnte die stille sehr gut ertragen 🙂 Die Landschaft war schoen, wenn auch von Nebel ueberzogen und die Schreine hier und da, sowie diese Figuren mit denroten Muetzen am Wegrand waren einfach nur grossartig! Morgen geht es nach Kyoto, vorrausgesetzt ich erfriere diese Nacht nicht, aber dank der Heizdecken im Hostel ist es ganz gut auszuhalten…
Oh, und ich hatte gestern abend das erste mal Sushi in japan! Sehr lecker und sehr guenstig!

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Wenn nachts das Bettchen wackelt…

März 28, 2013

greift man schnell nach der Anleitung fuer Erdbebennotverhalten. War aber nur ein kleines Beben vorletzte nacht.
Heute habe ich den Tokio Tower erklommen (mit dem Fahrsstuhl versteht sich) und mir ein wenig Toyo von oben im Nebel angesehen. dann bin ich noch durch den Zoji-ji gelaufen, ein Kirschblueten getraenkter Tempel, bei dem eine Reihe von kleinen Kinderstatuen steht, die alle ein rotes Muetzchen auf und eine Windmuehle vor sich stehen haben. Erklaerungsversuche? Ich habe irgendwas von abgetriebenen und Totgeborenen Babys gelesen, vielleicht sind das spezielle Schreine fuer diese Kinder.
Dann bin ich abgeduest nach Shinjuku wo ich eine Weile durch die Gegend irrte, bevor ich die Kreuzung gefunden hatte an der ich mich vermeintlich mit Uli treffen wollte, der wie es der Zufall will auch mal eben so in Tokyo ist. Nachdem ich natuerlich an der falschen Kreuzung stand (ist auch zu verwirrnd, habe ich durch zufall in einer filmreifen Aufholjagd doch noch dafuer gesorgt, dass wir gemeinsam einen Kaffee unter Kirschblueten im Sonnenschein trinken. Klingt kitschig? ist es auch, aber es war zu witzig. Danke Danke Danke Uli, das werd ich so schnell ncht vergessen.
Nachmittags bin ich dann noch ein Ticket nach Nikko-tobu kaufen gegagen und muss dann morgen frueher als geplant die Stadt verlassen, aber egal, ich freu mich auf neues.
Mir sind in meiner ganzen Zeit in Tokio (5Tage) nur 9Hunde begegenet. In Bali ueberfahre ich mit dem Roller ja schon fast 10 Hunde auf der Strecke von der Villa zum Supermarkt (500m)…

Ich ziehe meine Kreise

März 27, 2013

Und zwar Kreise wie ich sie noch nie in einer SAtadt gezogen habe. ich laufe einfach immer im kreis und finde einfach nichts auf anhieb… was is denn hier bloss los? Dafuer habe ich heute wieder tolle schreine gesehen und in erster linie Asiaten. ueberall. ich war in Shibuya und das ist eine der busiest Verkehrsknotenpunkte weltweit mit 100.000menschen pro stunde… Achja und geregnet hat es auch, egal ich laufe also im regen durch die Hintergassen von kago… Kazaw… wie auch immer, jedenfalls kann man den altjapanischen charme erahnen 🙂 Und nach einem kurzen mittags-trocken-stopp habe ich dann einen schoenen Tempel bei mir um die Ecke gefunden, wo wenige Leute waren. Ich konnte ganz in Ruhe durch die Torii (Orangen Tore die zum schrein fuehren, voll viele) laufen und den Geisha Soundtrack summen. Kitschig? Jaaaaa! hihi Morgen geht es nach Shinjuku und ich kaufe mir ein Ticket nach Nikko. Es bleibt aufregend! Und ich bin auch nur ein wenig aufgekratzt !!!

Tokio

März 26, 2013

Jap, ich bin jetzt in Tokio und es ist in erster Linie kalt, aber auch so beeindruckend. Ich habe schon Schreine gesehen, Wolkenkratzer, Parks, Menschen mit merkwuerdiger Vorstellung von Mode und Essen das ich nicht kenne.
Was das schklimmste ist: Wenn mir jemand seine Kamera entgegenhaelt laechle ich schon, bin dann aber ganz enttauescht, wenn es nur eine Bitte darum ist, dass ich doch ein Foto von der person mache der die Kamera gehoert… Ich bin so verwoehnt davon im Mittelpunkt zu stehen, dass ich mit dieser Nichtbeachtung hier gar nicht mehr klarkomme… Naja, ganz so schlimm ist es auch nicht,.
Tokyo macht mir so sehr angst wie noch keine Grossstadt bevor, warum ist ganz einfach zu erklaeren: Ich stehe mit meinem Stadtplan an einer grossen Kreuzung und kann die Strassenschilder nicht lesen. Niemand spricht Englisch… Die Sprache steht mir im Weg wie selten nicht, aber ich komme trotzdem gut klar und schlage mich wacker hihi
Das Metrosystem ist der Hit! Ich fahre schon als haette ich mein Leben lang nichts anderes gemacht und man ist so wahnsinnig schnell am anderen Ende derStadt.
Am Montag war ich in Harajuku wo die Champs Elysee Tokyos verlauft und habe mich in meinem Traverler-Jeans Outfit so underdressed wie noch nie gefuehlt. Ausserdem bin ich durch Roppongi gelaufen und habe mir in Gingza ein weiteres Shopppingviertel und denPresidential Palace ngesehen, sowie einen grossen Schrein. Ich bin so sehr die Balinesischen Tempel gewoehnt, dass ich mir beinahe meinen Sarong uebergeworfen haette… es ist hier alles so ganz anders. Es hat natuerlich geregnet, aber dafuer war es ja heute wieder schoener.
Heute bin ich nach Ueno und Asakusa gefahren. Da gibt es auch Parks mit Tempeln und in Asakusa habe ich das erste mal eine richige Tourimeile gesehen.
Achja, Kirschblueten gibt es natuerlich an jeder Ecke, als ich gestern ueber den stillen Friedhof lief (hier gibt es keine stoerenden Rollergeraeusche…) fand ich es einfach nur schoen. Als ich heute durch Ueno gelaufen bin hatte ich mir das alles ein bisschen glamuroeser vorgestellt, als das alle nur auf plastedecken herumsitzen essen und bier trinken… aber trotzmenschemmassen versuche ich das beste draus zu machen.
Tokyo … krass, es ist wie ein kleiner Traum, mein kleiner Traum der wahr wird. Ich geniesse es alleine zu reisen und ohne Hast durch die Straassen zu schlendern, menschen zu beobachtn。

jakarta 2

März 26, 2013

ich komm mit der tastatur hier ncht ganz klar, daher die verwirrenden posts.also in jakarta habe ich dann noch viele malls gesehen, war endlich mal wieder im kino und hab viel interessantes gegessen. achja und das museum, wir mussten eine stunde mittags warten, weil wegen freitags ja alle beten mussten. Das Highlight war allerdings der Ausflug am Samstag nach Bandung. Wir sind durch Fluesse aus regen gefahren und haben uns nicht abschrecken lassen von der 3h fahrt… Dankedankedanke, dass ihr da auf euch genimmen habt… und haben auf das Angklung Vorspiel gewartet. Angklung ist ein typisches Instrument aus Bambus, was durch hin und her bewegen der Roehren, die auf Hoelzer „gespiesst“ sind einen hoheln aber wichen klang erzeugt, wartet auf bilder oder googlet es, irgendwann poste ich vielleicht bilder. waehrend der auffuehrung konnte man auch noch ein puppentheater besundern, es wurde viel getanzt und man konnte selbst angklung spielen. zu dem Zweck hat jeder aus dem Publikum eines bekommen und war eine Insel, immer wenn der Dirigent (so vielleicht 8 Jahre) ein bestimmtes Handzeichen machte, musste man sein Angklung bewegen. Wir spielten I have a dream und von den Beatles irgendwas.. voll genial! Dann spielten die Profis noch Bohemian Rhapsody (GENIAL, ihr wisst, dass war mein Rollersong) und ich durfte mit vielen anderen gemeinsam tanzen… Die schule, deren namen ich grad vergessen habe, sorgt dafuer, dass die Kultur erhalten bleibt. Die Auffuehrung wurde von den Kindern der Schulke abgehalten nd it eine tolle Moeglichkeit fuer sie nach der Schule einer sinnvollen beschaeftigung nachzugehen und Foerderung zu erhalten, denn es werden auch oublic speaking und englisch angeboten. Es war ein fach nur toll!!!

Jakarta

März 26, 2013

Nachdem ich frohen Mutes mit Angelika nochmal eine kleine Rollertour gemacht habe, ich konnte mir nochmal Jati Luwih anschauen (ich krieg von dem gruen einfach nicht genug) und hab mich wie ein keks gefreut, dass wir im strawberry hill uebernachtet haben. den bedugultempel haben wir erneut besucht und sind die wahnsinnig geniale Panoramakuestenstrasse bis nach Amed gefahren. Bis wir von Tirtagangga in Besakih, dem Muttertempelangekommen wareb fuhren wir eine Strecke, die sonst nie ein Touri zu sehen bekommt glaube ich, aber das war es absolut wert.

Anschliessend gab es noch einen furchtbar traurigenAbschied von Bali WISE. Man, 6 Monate sind echt kurz und trotzdem schliesst man die Menschen so schnell ins Herz. Ich habe auf jedenfall versprochen wiederzukommen und hoffe, ich kriege wenigstens einige der selbstgebastelten geschenke der kiddies wieder heil mit nach hause :)

 Und dann ging es auch schon weiter nach Jakarta nocheinmal ein Wochenende mit Abis Familie verbringen. Wenn man am Flughafen schon mit den orten begruesst wird: Ist doch selbstverstaendlich, dass wir unsere Tochter am Flughafen abholen, weiss man gleich, wie willkommen man ist!!!

Viel anzuschauen gab es in Jakarta ja nichtmehr, nachdem wir das gesamte Touriprogram bei meinem letzten Besuch bereits durchgegangen waren, aber ein ethnologisches Museum (das Museum Nasional) fand sich trotzdem. Darin habe ich mich superwohlgefuehlt, entspricht Ethnologie ja genau meinem interesse 😉 Wir mussten zwar zwischendurch eine Stunde warten, weil Freitag war。。。

Fotos

März 20, 2013

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Einfach zu viel oder zu wenig

März 19, 2013

…wie mans nimmt.

Ich versuche gerade Zeit aufzuholen, aber es ist einfach zu viel passiert, also wollte ich zwischendurch nur noch ein kleines Update senden:

Noch 35 Tage bis ich wieder deutschen Boden unter den Füßen habe!

159 Tage bin ich schon weg.

1 Tag hab ich noch bei Bali WISE. Morgen.

4 Wochen habe ich anschließend, um Asien zu erkunden (Jakarta, Japan, Seoul, Saigon und Sim Reap/ Angkor Wat).

50/50. Ein lachendes und ein weinendes Auge.

dutzende Artikel noch zu schreiben… lest fleißig weiter!

Balinese New Year/ Nyepi

März 19, 2013

Nachdem wir das Wochenende nur gechillt haben und ich so richtig froh war, dass ich meine Ruhe und ein Hair Spa hatte und sonst nichts, klopfte schon das balinesische Neujahrsfest an unsere Tür. Das bedeutete in erster Linie Hamsterkäufe, denn, ganz ungewöhnlich für Bali, schließen am Neujahrstag (Nyepi) alle Geschäfte. Aber nicht nur die Geschäfte, sämtliche Türen bleiben geschlosssen, niemand darf auf die Straße. Man muss sich leise verhalten und darf auch Nachts keine Lichter anmachen, damit die Geister die Insel nicht finden.

Also haben wir ordentlich Kekse, Instantnudeln und auch ein bisschen Obst eingekauft, um den Tag zu überstehen. Am Montagaben gibt es dann eine Parade mit überlebensgroßen, gespenstischen, horrormäßigen Figuren, an denen die Angehörigen der verschiedenen Banjars schon seit Wochen basteln. Die Paradean sich erinnerte mich sehr an den Karneval der Kulturen, nur ohne die verschiedenen Kulturen, weswegen es auf die Dauer dann doch etwas langweilig wurde.

Es war aber doch jedes Mal wieder witzig, wenn besonders die kleinen, leicht überenthusiastischen Kinder mit den wackelnden Ogoh-Ogohs im Kreis rannten und die Figuren dann lutsig hin und her wackelten. Wenn der Kopf dann mal abfiel war das Gelächter groß.

Wieder zu Hause haben wir die letzten Stunden mit Licht noch genossen und mit den Erwartungen auf den kommenden, leisen, dunklen Tag legten wir uns zur Ruh.

Zum Glück war das Wetter am nächsten tag gut genug, um leise am Pool zu liegen und so war es nicht so schlimm, dass wir in die Villa eingesperrt waren. Der Lagerkoller blieb auch aus und den ganzen Tag waren alle nur am Rumsitzen und Essen. Zum Chillen gezwungen, Mitleid kann ich dafür wohl nicht erwarten 🙂

Am schönsten war allerdings, wie wir abends am Pool lagen, einmal rundherum und in die Sterne geshaut haben. So viele Sterne und die Milchstraße habe ich wahrscheinlich noch nie gesehen. Und die ganze Zeit erwartet man, dass gleich ein Motorrad vorbeifährt, aber es bleibt aus. Es ist einfach still nur still. Wahnsinn. Wir haben noch ein wenig im dunkeln gesessen, im warmen Apple-Crumble gestochert und schließlich auch mal für eine Weile die Handys verboten. So schön die Stille und die Dunkelheit auch waren, immer wieder holte irgendwer sein Smartphone heraus und es blendete unschön. Ich war sehr stolz, als die technikverdorbene Generation es dann doch eine gute Stunde ohne Leuchten geschafft hat (allerdings haben wir dem, der zuerst sein Handy aufblitzen lässt auch eine Putzstrafe angedroht).

Und so verbrachten wir das balinesische Neujahr.

International Women’s Day

März 19, 2013

Bei der Vorbereitung eines Events ist das Durchhaltevermögen in den letzten paar Stunden entscheidend. Irgendwas fehlt immer, muss noch geregelt werden oder taucht nicht auf.

Dabei waren wir dank der großen deutschen Beteiligung wirklich überaus strukturiert und organisiert. Die Mädels kamen alle in ihren pinken t-Shirts im Bus in Seminyak an und halfen fleißig beim Aufbau der Tische für ihre selbst herrgestellten Accessoires und den Kuchenverkauf. Als alle Aufgaben verteilt waren gab es noch einen kleinen Snack und die ersten Lose kauften wir schonmal. Ich versuchte kurz nach fünf schon den ersten Cocktail (Pink Lady), der sich hervorragend zu meinem pinken Bali WISE T-Shirt tragen ließ. Ich war dann auch gut drauf, als die Band endlich kam und wir mit verzögerung beginnen konnten. Meine Aufgabe war es, ein wenig durch den Abend zu führen und den Zeitablauf im Rahmen zu halten. Das war natürlich reichlich schwierig, aber irgendwie haben wir die Eröffnungsrede von Tya, einer unserer Studentinnen, die ein wenig ihren Weg geschildert hat, bei dem wir sie unterstützten, die Silent und Live Auction, den Bali WISE Film von Barbara Nickl (https://www.youtube.com/watch?v=ya7uyUgArjQ) und ein kleines Dankeschön irgendwie gemeistert und waren eine Minute nach acht Uhr auch ordnungsgemäß fertig.

Ob es ein Erfolg war? Ja. Alle hatten eine gute Zeit, haben gut in der Tombola gewonnen (ich hab auch einen Spa Gutschein gewonnen). Am meisten Spaß hat es mir aber gemacht die Mädels zu beobachten, wie sie mit ihren improvisierten Tabletts durch die Menge wuselten und allen Leuten Lose, Kuchen oder Armbänder zu verkaufen suchten. Ich hatte Russischen Zupfkuchen gemacht und der ging echt gut weg. Die Mädels waren einfach so super stolz und später wurde mir von meinen Gästen erzählt, wie sich drei Mädels immer darum bemühten ein Stück Kuchen heil und heiter auf den Teller des Kunden zu befördern.

Als das eigentliche Event dann vorbei war und wir alles eingeräumt hatten fiel so langsam der Stress von uns allen ab. Die Mädels krabbelten müde in den Bus und nachdem wir unseren ganzen Kram wieder verladen und aufs Dach geschnürt hatten sind wir auch Richtung nach Hause aufgebrochen.

Ein hoch auf die Frauen Balis und Indonesiens! 🙂 (http://www.baliwise.org/2013/past-event-gallery/women-helping-women/)