Archive for Juli 2009

Roadtrip mit meiner Mama (Ines F) und Marco

Juli 17, 2009

Mein letzter Eintrag: Mein Reisebericht von unseren zwei gemeinsamen Wochen Ecuador.

Nachdem die zwei gut angekommen und den erten Tag in Guayaquil gut verbracht hatten, haben wie das Auto abgeholt und uns auf den Weg gemacht zu unserer ersten Station: Puerto Lopez. Immer die „Rut del Sol“ (Route der sonne) entlang. In Puerto Lopez gibt es die „Silberinsel“, die auch galapagos für arme genannt wird weil es viele vogelarten gibt, die man auch auf galapagos findet, also haben wir eine bootstour dorthin gemacht und nochmal Wale gesehen. Dann haben wir noch ein wenig am Strand gechillt bevor es weiterging. Eigentlich hatte ich geplant am nächsten Tag bis Quito durchzufahren, aber der zustand der straßen machte uns einen strich durch die Rechnung, weswegen wir für die nacht in Quevedo halt gemacht haben. Wir schauten uns gefühlte 100hotels an, bis wir was passendes fanden. Quevedo is ein kleines heißes bananen-nest! nicht touristisch!!! demnach gab es unser abendessen (incl. getränke) für etwa 3$. kranke sache! auf dem heimweg hielt dann ne ganze polizeimotoradstaffel neben uns und winkte uns heran. und wir so… öhhhh???? aber die wollten uns lediglich helfen von wegen sicheres hotel und so, weiol das wohl ne gefährliche gegend war. aufschneider!!!

am nächsten tag sind wir zur atemberaubenden Quilotoalagune gefahren. ein kratersee dessen farben unbeschreiblich schön sind… und anschließend nach quito. ins hotel, bei einem überfeinen italiener essen und schlafen. denn am nächsten tag ging es schon auf nach Lago Agrio und in die Jungle Lodge. am flughafen war natürlich(!) wieder unser flug ein wenig verspätet… aber gut in Lago agrio angekommen wurden wir schon von unserem guide begrüßt und fuhren erstmal mit der shiva (bus) 2 stunden nach Cuyabeno und dann noch mit nem motorkanu 2 stunden den fluß hoch. wow!

die lodge überraschte uns alle, weil so offen konstruiert, dass man morgens beim duschen in den wald sehen konnte. nur eine kleine mauer deutete den abgrund aus dem 2. stock an.aussicht vom klo

In der lodge machten wir viele spannende sachen, wie piranha fischen, taranteln auf die hand nehmen (ja, hab ich gemacht), aligatoren und flussdelfine ansehen, sonnenuntergang schauen… schade, dass das nur vier tage waren, aber wir wollten uns dann ja auch noch quito ansehen. die hauptstadt zeigte sich von ihrer besten seite. den einnen tag sind wir zur „mitte der welt“ und ich stand auf drei verschiedenen äquatorlonien an einem tag. auf der für touris, auf der der incas und auf der die marco eigenhändig mit seinem GPS zeichnete.

die letzten zwei tage verbrachten wir im verregneten banos, konnten aber noch ein wenig wasserfälle gucken und souvenirs shoppen. zurück in guayaquil nutzen wir den letzten abend noch für ein buffet mit ecuadorianischen spezialitäten und ines und ich haben danach irgendwie noch yoghurt in uns reingequetscht… lecker.

der flug dauerte ewig, so um die 20 h oder so und die erste hälfte ider so funktionierte das videosystem nicht *ahhhhhÜ* aber wir haben es überlebt und inzwischen habe ich schon einiges von meiner „was ich gerne machen möchte, wenn ich zurück bin“.liste abgearbeitet.

danke dass ihr alle den blog so fleißig verfolgt und mich immer so lieb unterstützt habt.

liebe grüße,

ich

Meine letzte Woche/ meni letztes wochenende

Juli 10, 2009

Meine letzte Woche war nochmal von allem etwas. Darüber habe ich mich besonders gefreut. Wir waren nochmal auf dem Spielplatz, haben nochmal nen Film geguckt,… Außerhalb der arbeit war ich im großen und ganzen mit den letzten reisevorbereitungen beschätigt und damit meine „Abschiedsfeier“ vorzubereiten. Das wurde dann aber keien richtige Feier, weil die großen Mädels im Kino waren. Die kleinen Mädchen waren am Donnerstag schon gewesen. Ich habe mich also damit beschränkt die Tüten zu verteilen die ich mit Bonbons und kleinigkeiten bepackt hatte, wie zB einem Foto für jede. Zm Dank haben alle auf der Flagge unterschrieben, die ich zu diesem Zweck mitgebracht habe. Außerdem wurden mir ganz viele Telefinnummern und letzte Abschiedsbriefchen zugesteckt… schluchz… naja, wie meine Kids dann aber so sind fehlten am Ende drei Tütchen. Zum Glück war nur eine der drei da, aber das traurige Gesicht hat mir schon gereicht. Da war ich schon ganz schön sauer, dass sie das von mir extra angefertigte abschiedsgeschenk für ne andere einfach so wegstibitzen… aber was sollte ich mich am letzten tag noch aufregen, hätte ja eh nichts gebracht. Am meisten habe ich mich über einen noch sehr schnell aber trotzdem sorgfältigen Brief von meiner Glenda gefreut, der ich einen Stoffhund schenkte, der Musikmacht. den hatte ich von Leeana bekommen, weil sie ihn nicht mehr wollte…

Ines und ich beschlossen dann das letzte wochenende nochmal am strand zu chillen. In salinas kamen wir bei bekannten von ihr unter. Ein so liebenswürdiges Pärchen! Sogar die shrimp-ceviche war lecker, auch wenn ich danach wieder bauchkrämpfe hatte… alergie oder so… wir waren dann noch wale gucken, weil die saison gerade begonnen hatte und fühlten uns auf dem boot wie im discovery channel.

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so nah und so riesig, wieder einmal werde ich mit dieser großartigen schöpfung konfrontiert, was mich so unendlich dankbar macht…

Wieder daheim

Juli 6, 2009

Ich wollte nur schnell mal bescheid sagen, dass ich gut wieder in Berlin angekommen bin! Nach einer eeeewig dauernden Reise von Guayaquil mit Stop in Quito und Bonaire und dann in Amsterdam wo wir wenigstens 2h schlafen konnten. hm naja und dann wieder hier. mit roggenmischbrot und Nutella. das leben kann so schoen sein. haha
wen es interessiert der kann in den naechsten tagen noch die restlichen reiseberichte und mein ecuador-fazit hier lesen. ich werde fleißig schreiben, denke ich!

Baños die was weiss ich wievielte

Juli 3, 2009

Gerade erst von der Insel zurueck, da geht es auch schon weiter. Baños heisst mal wieder das Ziel ud auf dem Programm steht Rafting und fuer Wolle Bridgejumping. Wir uns also mit Nina und Marili getroffen und dann ab nah Baños. da wir leider erst den Bus um 9 Uhr abends bekommen haben, kamen wir auch erst um 4 uhr morgens oder so in baños an. Verdammt. Wir also um 7:30uhr wieder aufgestanden, weil wir ja noch fruehstuecken mussten und uns dann um )uhr schon zum rafting trafen. dort angekommen wurden wir erstmal mit Helm, Schuhen und Neoprenanzug ausgestattet. Dann im Bus ne dreiviertel Stunde zum Fluss fahren und dort noch ewig Belehrungen und Erklaerungen anhoeren die mir nicht gerade Mut machten. aber unsere gruppe war eifac mal die beste, oder Wolle!? ich hab zwar die haelfte der zeit rumgeheult von wegen ich hab schiss, aber um mich abzulenken habe ich einfach pausenlos auf die armen canadier eingeplappert. naja jedenfalls sind ewir im endeffekt nicht rausgefallen und es war wirklich ein heidenspass!

Anschliessend haben wir noch ein wenig Baños unsicher gemacht und fuer den Folgetag Bugys gebucht. Mit denen sind wir dann die Wasserfallroute runtergefahren. Erster Stop: Bruecke! Waehrend Wolle, Nina und Marili sich skeptisch die Bruecke anschauten freute ich mich dass cih mit derausrede: „ich hab das ja schon mal gemachty und will nicht nochmal 15$ zahlen“ aus dem Schneider und fuer foto und film zustaendig war. Ines legte einen sehr schoenen Sprung hin, ich betone: nich wie ein nasser Sack! und auch Nina schaffte nach einiger Zeit den Sprung! Marili machte lieber die kleine Schjaukeltour. Ich also schon fast auf dem Weg zurueck zum Bugy, da spricht mich der Typ an: „Na du auch nochmal“ und Marili gleich so:“fuer umsonst?“ und der Typ nickt und ich so innerlich nur: Sch***!!! aber fuer umsonst konnte ich mir das natuerlich nicht nehmen lassen. Ich muss sagen entweder habe ich das erstemal vergessen oder das zweite war tatsaechlich um einiges schlimmer. spaeter wieder da video, mit meinem beeindruckenden, aber befreienden Schrei!!! freut euch drauf! Auf dem Weg zum naechseten Wasserfall geht dann der reifen des einen Gefaehrts zu Bruch und wir muessen uns aufteilen. waehrend Ines und Marili zurueckfahren warten Nina und ich auf unsere Rettung. Wir sitzen bestimmt 1 1/2 stunden da rum und werden von Einheimischen im auto ausgelacht, von wegen: Frau am steuer= Bugy kaputt…

Aber wir sind gut wieder angkommen und auch gut wieder nach Guayaquil zurueck und damit begann: meine letzte Woche!

Galapagos – die letzte

Juli 3, 2009

Ihr merkt ich schreibe gerade ein wenig runter, wiel ich soviel aufzuholen habe, aber bald auch wieder da bin und so koennt ihr euch das lesen besser einteilen. also scrollt nach unten, falls ihr den vorigen eintrag noch nicht kennt.

Der letzte tag begann mit einem ruehen Weckruf, weil es schon um kann michnicht erinnern, vielleicht 6:00uhr zur Charles darwin- Station ging. Dort haben wir nochmal einiges ueber die Schildkroeten gelernt ud ein paar Lnadleguane gesehen. Natuerlich auch den „einsamen George“ beguckt…

Beim Anblick von sechs fressenden Riesenschildkroeten sind mir dann einge Gedanken in den Sinn gekommen: Schildkroeten sind komsche Geschoepfe. Eine kroete, viel Fleisch mit ledriger haut, eingesperrt in einen schweren Panzer durch einen genetischen Code, der auf einer winzigkleinen DNA-Spirale aufgereiht ist. Warum erschafft Gott so ein Geschoepf, was fuer ein gemeines Spiel spielt die Evolution mit diesem armen Tier? so gut wie wehrlos ist das wahrscheinlich friedlichste Tier der Erde verdammt dazu diese absolut unpraktische Huelle fuer immer mit sich rumzutragen. (Glaubt mir ich habe es ausprobiert und das ding wiegt ewig viel!) Wie speichert sich dieses Wissen um die Konsistenz dieseer harten Schale in einem so zerbrechlichen faden!? Ungalublich.

Nach dem ruehstueck hies es dann auch schon abschiedehmen. alle rein in den bus und ab zum flughafen. Guten Flug gehabt und dann schnell nach Hause, weil es sollte ja gleich weitergehen, aber dazu im naechsten Eintrag.

Galapagos 3

Juli 3, 2009

Ewig kommt es mir vor, dass der dritte Galapagostag anfing. noch wie im Traum, weil ich es immer noch nicht glauben konnte machten wir uns am morgen auf zur „Tortuga Bay“ (Schildkroeten Bucht). Der Weg schlaengelte sich endlos durch Riesenkakteen, mit immer wieder vor uns Touris fluechtenden Eidechsen. Fotofotofoto!!! Als wir endlich am schneeweissen Strand ankamen, stand die Sonne schon sehr hoch und weit und breit kein Schatten. Die Vorstellung nun also barfuss auf den aufgeheizten Sand zu laufen war nicht der Hit! Doch wasd eine Ueberraschung als der Guide uns erklaerte der Strand waer organisch und daher nicht aufgeheizt und siehe da! tatsaechlich! Der Sand war angenehm kuehl. Als wir den Strand entlangliefen sahen wir dann auch wieder ganz iele Meeresechsen! total riesig!!! Als wir dann an der eigentlichen „tortuga bay“ angekommen waren machten wir doch leicht enttaeuschte Gesichter, weiol wir keine Schildkroeten sehen konnten.  Also ich erstmal meine eigene in den sand gebaut und Fotografiert.  Danach dann beschlossen den Rundgang mit mehr Meereseidechsen zu machen. Hat sich auch sowas von gelohnt. Mal wieder den Traenen nahe vor Glueck habe ich sogar noch eine im meer schwimmende Meeresschildkroete entdeckt.

Der Rueckweg zumn Hotel streckte sich in der Mittagshitze ewig hin. Wir krochen den letzten Rest des Weges mehr als dass wir ihn liefen.

Nach dem Mittag ging es dann zu einer ranch grosse Landschildkroeten anzusehen. Die Galapagosschildkroeten. Galapagos heisst uebrigens „sattel“ und bezieht sich natuerlich auf die Panzer. Die Viecher waren sowas von beeidruckend gross!

Anschliessend sind wir dann noch durch einen lavatunnel. Bei dem man sich i letzten Stueck ganz schoen klein machen musste, weil der Spalt nur noch 1m hoch war. Platzangst garantiert! haha

Am abend haben wir lieber noch ein wenig geshoppt als der komischen Abschiedsparty mit Cocktail beizuwohnen… die uns noch bis 1:00uhr morgens wach hielt.