Archive for April 2009

die Wahl liegt hinter uns

April 27, 2009

heute morgen war die große Wahl und schon um 17Uhr wurden die wahlergebnisse bekanntgegeben. Correa hat gesiegt und wir (vielleicht) weitere 4 jahre im Amt bleiben. Er ist der erste Präsident seit einiger zeit, der es schaffte seine 4 Jahre zu beenden ohne vorher abgesetzt zu werden. mal sehen wie es jetzt weitergeht…

Wer die Wahl hat, hat die Qual…

April 21, 2009

Das mein ich im Moment gar nicht nur in Hinsicht auf die Entscheidung, sondern es gibt noch andere Gründe:

1) in Ecuador muss man Wählen! Wer bei seiner nächsten bewerbung, kreditbitte,… den Wahlnachweis nicht vorzeigen kann hat sehr schlechte karten!!! (gewählt wird ab 16)

2) um das Wahlwochenende herum herrscht Alkoholverbot! Ab freitag heißt es trocken bleiben…

3) man darf auch nicht einfach da Wählen wo man jetzt wohnt und gemeldet ist. man muss dahin reisen wo man herkommt. geht wohl auch für einiges Geld zu ändern… meine Familie muss dann jedenfalls wieder nach libertad. Achso das gleiche gilt natürlich auch für alle die im Ausland sind… also die können zwar auch briefwahl machen, aber wenn sie gar nicht wählen gitb es da wohl auch auf’n Deckel…hm, aber so genau weiß ich auch nicht.

4) die Wahlplakate… in Deutschland sprühen eben diese ja auch nicht gerade vor Charm und charisma, aber immerhin kann man sie als seriös betrachten. Was ich hier manchmal sehe, da lässt sich jeder abfotografieren und auf so ein Plakat mit raufquetschen. Die Prolls mit rosa Polohemden, natürlich ne silber aufschrift und goldkettchen! manchmal noch mit basecap!!! Aber das schärfste war das mit den ganzen regenbogenfarben. An sich gibt es da viele weil der regenbogen das Symbol der indigenen Bevölkerung ist, aber normalerweise haben die Abgeodneten die diese Zielgruppe erreichen wollen nur einen bunten Schal um. In diesem Plakat waren im Hintergrund Berge zu erkennen. Diese allerdings auch in Regenbogen fareben. ein regenbogen war aber zusätzlich noch drauf und auch eine lachende (!) Sonne. ich habe lieber gleich zweimal hingeguckt, weil ich beim ersten mal noch dachte das könnte auch nen Teletubbie-werbung sein! uiuiui ich hatte echt angst mir springt gleich noch ein gestreiftes kaninchen entgegen.

Ansonsten geht das dividieren und Worte mit …. heute waren es c und l … ausschneiden und aufschreiben und naja, hausaufgaben halt, aber ich finds toll!

Bin gekommen um zu bleiben, ich geh hier nicht mehr weg…. gekommen um zu bleiben, wie ein perfekter Fleck…(wir sind helden)! Im ernst ich wüsste im Moment nicht was die „mami Miriam“ ohne mich machen würde. Die wär sonst ganz schön allein. Aber warum weiß ich noch nicht. wo sind denn die ganzen anderen Mitarbeiter hinverschwunden???

kakerlakenholocaust

April 21, 2009

Ihr kennt doch diese Filme, in denen die Schriftsteller immer in ihren zerknüllten Entwürfen verschwinden, oder? Ich versinke gerade in zerknüllten Studienfachideen… Ja, ich versuche tatsächlich mich zu entscheiden. Und bin schon auf 10 runter. Na gut, aber auf 11 immerhin. Also es wird langsam. Wusstet ihr, dass die wirklich interessant klingenden Studiengänge alle erst für den Master sind? Ich will mir dieses bekloppte Grundstudium einfach sparen… aber was solls

Heute war übrigens mein erster Tag nach drei Wochen im HIF. Man, wie sich alle gefreut haben. Und ich erst! Nen Kullerkeks hab ich mir gefreut so toll war das!

Ach und neben Papier versinken wir im Moment in Kakerlaken. Ja gruselt euch nur ich bin auch tierisch am sterben. Heute, als ich nach der Arbeit ins Bad wollte, für so ne schöne erfrischende Dusche (wir hatten letztens um die 40°C) will ich gerade die Tür schließen als irgendwas von oben runterfällt und sich blitzschnell in alle Himmelsrichtungen verteilt. ahhhhh ich bin nur aus dem bad rausgerannt. Und dann habe ich meinen Schuh geholt und habe Terminator gespielt (ich weiß nicht wer sich noch an diesen Theresientag erinnert in dem ich in goldener Hose den Terminator spielen musste?! haha). Wie auch immer. Ich hatte dann schon drei Tote. Als ich aus der Dusche wieder raus wollte, seh ich dieses andere Vieh (das größte mit geschätzer 10cm länge (is vermutlich übertrieben, aber 7cm hatte das garantiert *brrrr*) an der Tür sitzen. Das ist so tierisch creepy wenn ihr wisst die können die Wände und alles hoch (die sitzen ja auch oft mal bei mir im Bett *nicht drüber nachdenken*). Jedenfalls will ich dann mit dem Schuh draufhauen da fliegt die direkt auf mich zu *heul* naja nach viel gekreische (Leeana hat sich nicht aus ihrem Zimmer getraut) kam Patti mir noch zu Hilfe und gemeinsam haben wir auch diese noch erledigt. insgesamt habe ich heute 5 Kakerlaken umgebracht. Daher sprechen wir im Moment vom Kakerlakenholocaust.

Nun aber noch etwas anderes was mich ein wenig bedrückt: Politik

Am Sonntag sind Präsidentschaftswahlen auf Grund der neuen Verfassung. Alle machen Werbung, alle werden dafür aus der Staatskasse bezahlt, Bauarbeiten auf wichtigen Strecken werden auf Grund von Geldmangels stillgelegt. Es wird viel spekuliert, auch wenn eine EU-Kommission die Wahlen kontrolliert wird gemunkelt Correa (jetziger Präsident) würde eventuell versuchen zu manipulieren.

Den könnte ich im Moment ja auch für verrückt erklären lassen. Da ihm die Gefängnisse zu voll sind, hat er in seiner neuen Konstitution ja eh schon alles gelockert was Bestrafungen für Diebstähle angeht, was dazu führte, dass der Großteil der indigenen Bevölkerung sich im Moment stark der Selbstjustiz bedient. Immerwieder hört man von verprügelten Indios irgendwo in den Anden, die eine Kuh geklaut haben sollen. Habe sogar was von Verbrennungen gehört (aber da bin ich mir nicht hunter pro sicher, zutrauen würd ich es ihnen ja schon). Letzte Woche hat Correa dann das Gesetz erlassen was besagt, dass jemand, der einem anderen ein Handy ohne Waffengewalt entwendet nicht dafür bestraft wird, solange das Handy nicht mehr als 600$ gekostet hat. Soviel kostet hier nur ein iPhone und wer kann sich das schon leisten…

Bis demnächst, wenn mich die Kakerlaken nicht fressen *brrrrr*

Mit Mine in Ecuador II / Dschungelcamp

April 17, 2009

nach diesem stalking brauchten wir Pause und sind auf diese Chivatour. Den Vulkan haben wir wieder nicht gesehen, aber die feuerjongleure haben das wettgemacht und wir den abend genossen. Und danach, obwohl wir eigentlich tanzen gehen wollten nur noch ins bett gefallen.

Wir haben dann beschlossen am nächsten tag wandern zu gehen, also haben wir uns eine karte bei der Touriinfo unseres Vertrauens besorgt und sind losgestiefelt. Wir hatten erst angst, dass wir alleine durch die wildnis wandern müssten, aber es waren so viele Pilger unterwegs, dass es sich schon staute auf dem wanderrundweg. aber einen schönen blick hatten wir trotzdem. Weil wir aber schneller waren als erwartet, ahben wir gleich die Wasserfallshivatour um 10:20 Uhr noch gemacht. das war seeeeeehr lustig! Warum? Nunja, Mine ist tatsächlich von der Brücke gesprungen (aber mit Bungeeseil und nicht ohne, wie der Typ uns scherzend vorschlug, weil das ohne kostenlos wäre *haha*) nach dem Sprung stand sie dann da und unterhielt sich noch mit irgendjemandem, während ich rief und rief. da ich ihre Brille hatte, sah sie mich aber nciht wass mal wieder zu einer lustigen Misskomunikation führte. Und dann haben wir die ganze zeit nur gelacht und uns gefreut, dass wir das zusammen erleben. Wir haben uns regelmäßig die Knie und Ellenbogen oder Köpfe in der engen Chiva gestoßen, was nicht nur bei uns beiden lachflashes hervorrief. Und bei dem langen weg nach unten zu dem Wasserfall sind wir auch ganz schön ins stolpern gekommen, weil es geregnet hatte und der weg leicht rutschig geworden war. Dementsprechend wurde auch über Erdflecken auf der Hose gegrinst… Jedenfalls müssen wir auf unsere zwei Guides einen lebensmunteren/lustiges Eindruck gemacht haben. die haben uns nämlich abend s zum Bachata tanzen eingeladen (bachata is hier ne beliebte Musikrichtung). Am nachmittag sind wir dann ganz gemütlich durch die Stadt gebummelt und haben abends die Bars unsicher gemacht. unsere Guides haben wir nicht gefunden, aber auch so sehr viel getanzt. Immer wenn uns mal wieder zwei komische latinos anbaggern wollten haben wir zusammen irgendwelche Verrenkungen gemacht, das hat immer ganz gut geholfen!

Wir waren um 2Uhr morgens im bett und um 4uhr klingelte der Wecker, weil wir ja den Bus um 5Uhr nach Riobamba kriegen wollten. Ahhh was ne Quälerei. Und in Riobamba mussten wir irgendwo aussteigen und um halb 7Uhr bis zum terminal laufen und dann ne stunde aufenthalt bis wir nach Cuenca weiterfahren konnten. Die fahrt war geradezu ewig lang, wir waren ewig müde, kein film, aber die landschaft wie verzaubert schön.

In Cuenca sind wir in ein gewitter gekommen, aber das startete erst, als wir gerade über die Schwelle unseres Hostels getreten waren. Wir sind dann bei Regen durch die Stadt und beim Colombianer Essen gegangen. Da gerade Feier zur gründung Cuencas war (über 400jahre) war abends noch feier und wir haben ordentlich gerockt… naja eigentlich sind wir bei den traditionellen Tänzen, obwohl die soooo toll waren, fast abgekomat, wegen schlafmangels. Am nächsten tag sind wir auf den markt frühstücken (Morocho!!!!) weiter durch die schöne Stadt, die Jasmin beschrieb als: zu schön um darum zu wohnen. Wir haben dann noch einem Straßentheater zu gesehen und viel gelacht (wir waren die hauptatraktion) und als wir danach noch eis essen wollen (also eigentlich wollte mine) haben wir statt zwei kugeln in einer waffeln. zwei waffeln mit je einer kugel bekommen und dann hatte auch ich noch ein eis! 🙂 Abends sind wir durch eine galerie bei der puente roto (kaputten Brücke). das war total genial, wir wir ewig for einem Bild standen und alles Mögliche dort hinein interpretierten (wir stranden teilweise so lange vor einem Bild wie andere in der ganzen galerie verbrachten). Die nacht haben wir dann mal wieder im Bus verbracht. Wir waren um 5Uhr morgens in ambato mitten in der Stadt und mussten uns mal wieder durchfragen bis zu einer Bushaltestelle, aber die sind ja alle total nett! So sehr gefroren wie in dieser Nacht in ambato (30 -45min haben wir da gestanden) habe ich noch nie in Ecuador!

Am morgen in banos haben wir dann darauf gewartet, dass das erste Restaurant aufmacht um ein wenig zu frühstücken vorm Dschungel. Und dann sind wir zu unserer Tourioffice. Dort haben wir uns durch alle Gummistiefelgrößen durchprobiert bis wir die hatten mit denen wir hätten Salsa tanzen können. versucht ihr mal in Gummistiefeln salsa zu tanzen!!!

Wir haben dann auch die zwei israelis kennen gelernt, die uns auf unserer Tour begleiten würden. Die meinten auch es würden noch 4 andere Leute zu uns stoßen. Und wir hatten schon befürchtet wir müssten das ganz allein machen *freu* Als wir dann mit unserem Gepäck zu der Chiva sind die uns nach Puyo bringen sollte saßen da schon die vier anderen drin und … das glaubt ihr mir nie. Nein nicht die Norweger. Wir hatten am Freitag abend in Banos in einem restaurant leslie und manny kennengelernt. leslie besucht ihn une er zeigt ihr sein land. Und wir haben uns super unterhalten und ihnen noch erzählt, dass wir diese Dschungeltour machen und so. Und dann sitzen die in der chiva und können ebenfalls ihren Augen nicht trauen!!! die welt is echt übelst klein! Wir haben uns auf dem Weg zum Dschungelcamp also gut kennengelernt. Die Chemie in der gruppe stimmte einfach! besser hätte es nicht laufen können! Wir hatten viel Spaß mit verschiedenen Affen in einer auffangstation. wir konnten sie anfassen und haben über sie eine menge gelernt! Im Camp angekommen gab es lecker Mittag. So gut hjatten wir das gar nicht erwartet!!! und dann ging es mit dem kanu den Fluss runter. Da das wasser aber ganz schön tief stand setzten wir ab und zu auf steinen auf und das wasser schwappte ordentlich ins boot rein, sodass unsere hosen ganz schön nass waren, aber immer noch besser als die vier in dem andere kanu, die locker einen wet-t-shirt-contest hätten gewinnen können. Wir sind dann noch ne weile gelaufen und einen berg erklommen. Wir sind immer wieder stehen geblieben um pflanzen zu betrachten und die hans.guck.in.die.lufte mine und ich sind ab und zu gestolpert, wie immer. von oben hatten wir einen atemberaubenden, unbeschreiblichen blick auf die Flüsse Puyo und Pastaza, die in einem verzauberten Flussdelta zusammen fließen und später in den Amazonas münden. Nur der Schrei von iyal konnte uns wieder auf den Boden zurückholen, der sich beinahe in eine Hängematte voll mit Riesenkillerameisen gesetzt hätte! *haha* leider mussten wir uns wieder von diesem Blick lösen, sind dann aber mit dem Pickup zurück gefahren und haben zusammen im Camp gechillt und flechten mit palmenblättern gesehen! nachts haben wir noch einen Ausflug gemacht um in Kleinen Tümpeln caimane zu sehen. Wow. Wie die sterne über uns leuchteten und was für insekten wir gesehen haben. Von den caimanen habe ich zwar nur die reflektierenden Augen gesehen, aber das drumherum war schon so wahnsinnig toll, dass ich mal wieder nicht glauben konnte, dass mir das alles geschieht. (ich möchte immer und immer wieder nur danke sagen!!!!). Das zu bett gehen gestaltete sich nur ein wenig schwierig. Sobald man diese bunte Dschungelkakerlake an der wand der kopfseite seines bettes aus seinen gedanken verdrängt hat schläft man wie ein baby… vor allem bei dem schlafpensum der vorangegangenen nacht…

am nächsten morgen sind wir nach einer kalten dusche in regenstiefeln losgelaufen. erst war der weg ne gute straße, doch dann ging es rein in die wildnis mit matsch und allem. wer hier nicht aufpasste wo er hintritt sank schnell ein und musste mit vereinten kräften wieder rausgezogen werden! besonders lustig war der eine sumpf den man nur überqueren konnte, in dem man auf den holzstamm trat. der war aber dünn und rutschig und leichter als gesagt, weil man ihn nicht so richtig sehen konnte unter dem ganzen matsch. aber wir haben es alle überlebt. irgendwie *haha* nach einer weile laufen kamen wir zu einem fluss. dort mussten wir unsere sachen ausziehen (wir hatten zum glück badezeug drunter), weil es so tief wurde, dass wir fast bis zum bauchnabel unterwasser waren. mine und ich haben vorsichtig unsere gummistiefel übers wasser getragen und uns noch geärgert, dass sie umgefaalen waren und wasser reingelaufen war… als wir durch diese tiefe gewatet sind, erhob sich vor uns ein überflutetet Gässchen mit hohen Flswänden rechts und links, welches man durchschwimmen musste um zum Wasserfall zu gelangen. Wir also alles an klamotten noch an die seite auf die mehr oder weniger trockenen steine gelegt und losgeschwommen. was für ein großartiges gefühl im dschungel in einem wasserfall zu schwimmen. Hinter dem wasserfall war filmreif eine höhle und wir sind von dortaus durch den wasserfall in den „see“ gesprungen. danach konnten wir entscheiden, ob wir weiterlaufen wollten zu einem anderen wasserfall oder ob wamp zurück wir zum camp zurückwollten.  wir haben uns entschieden weiter zugehen. da wir schon ein wenig hungrig waren, zeigte uns Polo (der guide) welche Ameisen die Indigenen hier essen. Die heißen Limonenameisen, weil sie auf den LImonenbäumen leben. ich musste erst drei essen bis ich verstande habe, wie ich sie richtig zerbeißen muss um den limonengeschmack zu bekommen. die haben besser geschmeckt als diese komische frucht, die die affen immer essen, die wir natürlich auch probieren durften. Inzwischen hatten wir uns unsere sachen alle so hoch wie möglich um den körper geschlungen, sodass wir die hände freihatten zum balancieren und festhalten. gereicht hat es nciht wirklich, mine und ich sind gefallenn und gerutscht als ob es kein morgen gäbe, aber es ist zum glück nichts passiert außer dass wir noch nasser geworden sind, was eigentlich nicht mehr möglich war. wer sich jetzt übrigens noch erinnert dass wir so tiereische angst um die gummistiefel hatten von wegen wasser könnte reinlaufen dem sei gesagt, wir haben sie nach dem wasserfall wieder angezogen und sind einfachdurch alles damit durchgelaufen, auch wenn uns das wasser wieder bis zum bauchnabel stand. Die Stiefel wurden zwar schwerer mit dem Wasser drin , aber das haben wir dann regelmäßig ausgeleert. Der Weg zurück war auch total schön. Durch die vielfältige natur. Wir haben noch eine maske für die gesichtshaut bekommen aus reichhaltiger Erde und mit Atschote (oder so) Gesichtsbemalungen oder haarfärbungen bekommen. Inzwischen sind meine haare aber wieder blond, keine angst. Wir freuten uns riesig über Dusche und Essen. Danach packten wir unsere Koffer und fuhren zu einer Kichwa-gemeinschaft, die für die touris offen steht und einiges von ihrem leben preigibt. Wir konnten selbstgemachte keramik kaufen und durch ein Blasrohr schießen. Diese Prüfung haben Mine und ich im gegensatz zu einigen anderen sogar mit Bravour bestanden!!! man die Dinger sind ganz schön riesig und groß. wenn man sich vorstellt, dass die damit kleine beutetiere in 50 m entfernung noch erwicschen können… hammer!

Als wir zurück in Banos waren wollten wir eigentlich am Abend zurück nach guayaquil, aber weil wir uns echt nicht nach Reisen fühlten haben wir beschlossen lieber die Nacht noch hier zu verbringen und uns ein zimmer genommen. Der nette Portier hielt sich für den Komiker überhaupt. Wir hatten unsere Koffer bei den Israelis zwischengelagert, weil wir ja eigentlich abends schon wegfahren wollten, uns dann aber umentschieden. und der portier grinste breit und wollte uns erklären er habe kein zimmer mehr frei, wir sollten uns doch mit den israelis ein zimmer teilen… wären wir nicht der meinung gewesen wir sind so müde, wir brauchen jeder ein eigenes bett um besser schlafen zu können hätten wir das auch gemacht! er hat uns dann doch noch eins gegeben und wir konnten glücklich schlafen.

am nächsten tag sind wir um 13uhr zurückgefahren nach guayaquil und obwohl die landschaft ecuadors uns mal wieder in ihren bann zog konnten wir nach etwa 8h ohne bad nichts mehr davon genießen. wunderts wen!?

den donnerstag haben wir mit souveniershoppen verbracht, noch empanadas gegessen, die leider nicht so gut waren wie sonst (bekloppter vorführeffekt) und abends noch mit manny und leslie die bootstour gemacht. die haben uns noch nach haus gefahren und dann ging es auch schon zum flughafen. der abschied wurde nicht sonderlich traurig, weil wir zu beschäftigt damit waren zu verstehen was da abging. man muss nämlich 28$ steuer zahlen wenn man hier abfliegen will. da wir das nicht wussten mussten wir dann noch was abheben, weil wir soviel nicht mithatten! ahhh was ne hektik! aber am ende is alles noch gutgegangen und mine is in der luft. dh, jetzt schon fast in madrid. drei wahnsinnig tolle erlebnisreiche wochen. danke!

und montag geht es in den alltasg zurück. aber darauf freu ich mich auch schon riesig!

liebe grüße nach deutschland und in die welt!!!

Mit Mine in Ecuador I / Frohe ostern

April 13, 2009

Dann beginne ich gerade mal schnell mit ein paar Berichten, damit ihr nicht wieder ne halbe deutsch-abiklausur lesen muesst.

Als wir aus peru zurueckkamen haben wir zwei schoene tage in guazaquil verbracht. wir sind Las Peñas hochgestiegen und haben im Cafe Peru revue passieren lassen. dann wollten wir noch zum Parque Historico, der leider zu war, aber dafuer sind wir ins Rio Centro zum Mittag und haben den Italienern beim Teller und Pfannen jonglieren zugeguckt. Die wollten uns wohl beeinfrucken… was uns wirklicgh beeindruckte war, dass nur ein teller dabei zu bruch ging und die Blicke ihrer weiblichen Kollegen ***

Anschliessend sind wir noch zum Stadtfriedhof. Der ist soooo schoen. Der Friedhof wirkt wie eine Geisterstadt, weil die ihre Toten hauptsaechlich nicht in der Erde begraben sondern in Gebaude schieben. Die Geisterstadt war ganz weiss und auch einiges an Baeumen wie Parks zum durchlaufen. Abends haben wir dann noch letzte Ueberlebensmittel (Kekse und Wasser und Mango) fuer die Fahrt nach Quito gekauft.

Wir mussten auf den Bus ne halbe stunde warten, aber ansonsten ging alles gut. wir konnten sogar zwischendurch mal schlafen, wenn nicht so viel geschnarcht wurde oder wieder jemand Albtraueme hatte, sodass der Bus von schreien halte, oder wenn nicht mal wieder alle Passagiere den Busfahrer schreiend dazu belehren mussten doch bitte nicht bei regen so schnelñl zu fahren. Achso und als wir in den Bus stiegen wurde unser Gepaeck kurz kontrolliert und weil wir die ganzen kekse oben liegen hatten meinte der Kontrolleur schmunzelnd: „Ihr habt ja nen ganzen Minimarkt dabei“. Auf der Strasse wureden wir dann nochmal kontrolliert mit Paessen und so und dann auch wieder der Rucksack und dann sagt der Polizist so zu mir:“ na dann packen sie doch bitte mal alles aus.“ und ich so unglaeubig:“wie, alles?!“ und dann habe ich den rucksack aufgemcht und ihm quollen schon so die kekse entgegen und da fragte er erstmal, was wir denn alles so dabeihaetten. und dann habe ich ihm erklaert, dass wir da alles an essen und den ganzen kram reinhaben, der nicht mehr in die grosse tasche passte, die wir unten reingelagert hatten. und weil ich dann ganz unschuldig mit den augen geblinzelt habe, hat er mich gewaehren lassen und wir konnten mines taschenmesser ganz unten behalten *haha*

In Quito haben wir voll das schoee Hostel gehabt *danke LonelyPlanet* und sind gleich zum Teleferiqo gegangen. da haben wir uns tiereisch aufgeregt, weil die Touripreise das doppelte kosteten, wie die fuer einheimische. dank meines visums bin ich dann wenigstens billiger hochgekommen *argh* echt ein schoener eindruck, den das land da macht. naja von oben konnten wir jedenfalls gar nichts sehen, weil es so furchtbar neblig war.

Dafuer hatten wir von der „Basilica del Voto nacional“ einen tolen ausblick. da sind wir unter hoechstanstrengungen bis auf die Tuerme rauf, aber e hat sich echt gelohnt. Nach weiteren Stadterkundungen sind wir erschoepft noch Zutaten fuers Abendessen einkaufen gegangen und uns dann beim Kochen und Essen gut mit unseren Mitbewohnern unterhalten. man lernt echt voll spannende Leute kennen… Doch danach sind wir echt nur noch ins Bett gefallen.

Am naechsten tag sind wir nach Mindo. Ein kleines Andendoerfchen, das bekannt ist fuer Natur, Schmetterlinge uuuund Kolibris. nachdem wir am Terminal also eeeewig nach dem richtigen Schalter gesucht haben, sind wir nach zwei Stunden vom freundlichen Busbegleiter herausgewinkt worden. Wir waeren sonst vorbei gefahren, eil man da erst noch ne halbe stunde mit nem pickup durch die gegend faehrt. da haben wir dann die kolibris und schmetterlinge ausgenutzt. man war das schen. wir wollten aus den haengematten gar nicht mehr aufstehen, von denen man so einen tollen blick auf die kolibris hatte. und so nen schmetterling auf der hand hat nicht jeder mal… zurueck haen wir ne weile auf den bus gewartet und dann von dem vorschlag der gruppe jugendlicher, die in einem bus vorbeifuhren, doch bei ihnen mitxzufahren abgelehnt. Als unser Gefaehrt dann ihres Ueberholte, gab es nochmal schoenes Gegroehl und so ne halbe Laolawelle fuer uns!!!Bei der unterhaltung, die wir im Auto fuehrten gab es noch ordetnlich Spanischunterricht fuer Mine. Das schoenste war, als es um ihr Studium ging und sie gefragt wurde, ob sie „abogado“ also Anwalt werden wolle. Mine wollte aber nicht gerne Avokado werden *hahaha* Anschliessend haben wir nur noch kochen und uns ein wenig unterhalten koennen… zu muede…

Am naechsten tag sind wir noch ein wenig durch Quito. Durch einen grossen Park und durch die „Casa de la Cultura“, welches geniale Gemaelde beihnhaltete. ich sage nur: unser neuer Lieblingsmaler ist A. Chudschenko!

Nachdem wir aus dem Hotel ausgecheckt sind, ging es zum Terminal und nach Baños. das war lustig, weil wir die Tickets zwar regulaer am Schalter kauften, dann aber zu einem Hinterausgang geschmuggelt wurden, sdass wir um die 20 cent(!) terminalgebuehren herumkamen… na hauptsache wir hatten den busplatz.

Als wir endlich in baños ankamen sind wir in das Hotel, das wir gebucht hatten und haben uns darin verliebt und gleich beschlossen eine Nach laenger zu bleiben. Wir sind dann durch die Stadt gebummelt und wollten was essen und Die CHivatour fuer dich nacht buchen (shiva war dieser bus, wo man theoretisch auch oben sitzen kann, praktisch aber nicht … wer erinnert sich?). Auf dem Weg sorgte dann eine lustige Begebenheit fuer Lachen. auf dem Weg von mancora, Peru nach Guayaquil, Ecuador befanden sich in unserem Bus noch zwei weiter „Tourigruppen“ Ein britisches Ehepaar und eine Gruppe aus drei Jungs ueber deren Herkunft wir ewig spekulierten (zwei waren norweger, der dritte, haben wir nie rausgefunden). Jedenfalls sehen wir beim bummeln durch Baños die Typen und kriegen den Mund nicht mehr zu! Die Welt ist so klein! Spaeter stellte sich heraus, dass sie im selben Hotel sind wie wir *stalker* und abends haben wir uns gerade ein restaurant ausgsucht (glaubt mir bei uns ist das echt schwierig!), da merken wir, dass die da auch drinsitzen… man fuehlt sich echt wie so ein stalker, aber wenn wir uns erstmal was ausgesucht haben braucht das ewig bis wir was neues finden und da haben wir entschieden uns trotzem da hinein zu setzen. Am naechsten tag, uebrigens, kommt jasmin vom PC ganz aufgeregt in mein Zimmer und ich denke schon der Tungurahua  bricht aus, da hat sie geradedas britische Ehepaar aus dem Hostel auscheken sehen *ahhhhhhh Paranoia*

„Verliebt in mancora“- die soap; „Friss oder stirb“- die Realityshow; Angriff der Killerameisen- Discovery Channel und Lost

April 6, 2009

nachdem ich den Sonntag mit Mine in Guayaquil verbracht habe und ihr die Stadt vorstellte, die ich schon so sehr in  mein herz geschlossen habe, ging es Montag früh nach perú.  ich verabschiedete mich schweren herzens von Shelly und trottete, Mine hinter mir in die Apotheke, um noch Reisetabletten zu besorgen. Die Busfahrt war laaaaaaaang und ohne Film!!! An der grenze war es leicht unspektakulär. Formular hier, Pass dort. einmal ausreise, einmal einreise… Danach wurde es allerdings umso spannender. Wir waren nämlich neben einem Pärchen aus Italien die einzigen verbleibenden eisenden. über der zerklüfteten Wüstenlandschaft perús sahen wir die Sonne untergehen und schmetterten dazu Lieder, für die uns jeder, der deutschen Sprache mächtige schräg von der Seite angeschaut hätte, aber wir hatten unseren Spaß (jasmin hat mir gerade einen smiley auf den Fuß gemalt). Vom terminal aus haben wir ein Mototaxi genommen, dass uns zum Hotel bringen sollte. Zwei Jungs haben uns gefahren und mir blieb doch kurz die Luft weg, als sie in diese dunkle gasse einbogen… umso erleichterter war cih als wir adnn tatsächlich vor einem Hotel mit namen „las Olas“ stehen blieben. Bevor wir die Rezeption ausfindig gemacht hatten um nach mareike fragen zu können, sind wir, dank Jasmin, die immernoch do erfrischend laut lacht, schon entdeckt worden von den uns erwartenden. Abends haben wir beim mexicaner lecker gegessen und sind dann auch wahnsinnigh schnell eingeschlafen.

Dienstag haben wir die nähe zum meer (keine 30m)  genutzt und sind gleich am morgen in die Wellen gehüpft. Dann leckeres Frühstück und den tag mit meterdicken schichten sonnencreme am strand liegend verbracht. wir haben auch noch einen strandspaziergang gemacht, aber weil das dann versifft wurde mit dem ganzen müll haben wir den abgebrochen. mittags waren wir beim Vegetarier essen *yummy* am abend wollten wir ein leckeres restaurant suchen und sind dann durch zufall bei einem schweizer gelandet. der war total nett und die nudeln super lecker!

Mittwoch sind wir auch viel im Wasser gewesen, haben unseren strandspaziergang in die andere richtung fortgesetzt, uns unterhalten und erst wieder umgedreht, als uns gesagt wurde, es werde zu gefährlich für Touristen. Da haben wir lieber einen Obstsalat zum mittag gegessen und dann in den Liegen im Schatten gechillt.

Donnerstag sind wir über den markt geschlendert, um noch nach Souveniers zu schauen und sind dann zwei Hippies begegnet. Der eine bot jasmin an ihr eine Strähne ins Haar zu flechten. Da er das kostenlos machte, weil er üben müsse nahm sie das angebot an. Weil ich nichts zu tun hatte wartete ich auf jasmin und wurde promt von seinem Freund angestellt ihm beim knoten einer Blume zu helfen. Die Krönung dieses total wirren Gesprächs über einen Affen, der „schlampe“ genannt wurde und über Jasmins haare, die abzuschneiden seien, war, das halbe Kilo Marihuana das uns angeboten wurde, welches wir dann aber doch nicht wollten. Eine lustige Begegnung und mal wieder eine andere Sichtweise kennengelernt. Danach haben wir noch eine Weile im Wasser verbracht uns zur Belohnung „food-hopping“ gegönnt. also erst der leckere kuchen und dann die crepes und dann haben wir noch ein stück bananenbrot zum abendessen mitgenommen. abends haben wir dann vollgefuttert in den liegestühlen gesessen und die sterne beobachtet und versucht fotos zu machen. hahaha

Freitag haben wir, überraschung, noch mal voll das Meer genutzt. Außerdem auch mit Ricardo und Daniél gespielt. zwei 4 und 5 jährige. voll niedlich. Wir haben den ganzen Tag auch über die anderen Mithotelbewohner sprkuliert. woher sie kommen und was ihre hintergründe sind. total spannend! als wir wieder beim vegetarier waren um süße crepes zu essen haben wir auch über die neue kellnerin spekuliert. das „ananas“ hat sie für mich als niederländerin entlarvt, neben ihrem accent und damit hatte ich auch recht! Wir waren dann nochmal beim mexicaner, als mich die 3m-Killerameise mit ihren Beißwerkzeugen mit 87cm durchmesser zu groß geratene Ameise in den Bauch bis und dabei eine klaffende Wunde in meinem Fleisch hinterließ, die für immer eine 15cm Narbe bleiben wird. Also abgesehen von dem Schreck und dem tatsächlichen Schmerz, der aber schnell vorüberging, blieb nur ein kleiner roter Fleck, der mich beim nächsten Tag im Bikini allerdings völlig entstellte… Abends erschreckten wir uns auf dem Weg zum Strand dann vor einer kleinen Kröte und wurden bei experimentellen Hüpffotos von Hippies (ich bezeichnete dises Wochenende alles und jeden als Hippie) in einem weißen Pickup unterbrochen die sich auf dem großen weiten strand natürklich ausgerechnet das fleckchen neben uns aussuchen mussten. wir verbrachten dann den restlichen abend damit die worte „wir wollen nicht weg“ vor uns hin zu murmeln und uns von den Sternschnuppen das stehenbleiben der Zeit zu wünschen.

Samstag war unser letzter tag, also haben wir noch schnell ein wenig zeit im meer verbracht und dann gepackt, noch nach letzten souveniers geschaut und die letzten klarheiten beseitigt. unsere rechnung waren völlig durcheinander, genauso wie die wäsche von mareike, die sie abgegeben hatte und dann aus allen wäschetüten zusammensuchen konnte. typisch… nach mehr essen (tacu tacu/ ceviche/ kuchen) haben wir uns noch ein wenig auf den liegestühlen ausgeruht, die kleinen jungs beschäftigt und die letzten tage revue passieren lassen. nach einer letzten partie ligretto (mit ricardo) sind wir zum abendessen aufgebrochen. dem vegetarier haben wir das halbe bropt weggekauft (aber sooo lecker das bananenbrot) und sind dann schnell zum bus. dort haben mine und ich mich ewig gefragt, woher die langen kerls kommen die hinter uns sitzen. später konnten wir durch geschicktes „auf ihren pass schielen“ norwegen erkennen. im bus lief soweit auch alles klar, auch das überqueren der grenze um kurz vor mitternacht. nur als es dann morgens um 4 uhr hieß: hey alle aufwachen, wir sind in guayaquil, da wollte ich das nicht so richtig glauben. es hieß der bus würde um 6:30 uhr ankommen. ich konnte miene gastfamilie unmöglich um diese uhrzeit schon wecken und da ich keinen schlüssel habe waren mine und ich „lost“ oder vielleciht eher „cast away“, also gestrandet… und haben dann noch drei stunden im terminal verbracht… das tat mir voll leid, aber ändern ging dann eh nicht mehr.

ach und die soap. das hotel, in dem wir gewühnt haben wurde von einer familie geführt, bei der wir die ganze zeit das gefühl haben, die kameras laufen und sie drehen eine livesoap. überwitzig! einige nicht chronologisch einztuordnende eindrücke: nebensaison war perfekt. soviel ruhe hatte ich lange nicht. mines muschelsammeln war witzig. jeden morgen: ach, die kenn ich schon *hahaha* dann war da nich der tote pelikan, der uns leidtat wir aber wegen der flut nur noch auf nem foto sehen konnten…und die bananenmilch im el faro!!! yummy.

Máncora, perú war echt ne super Idee und ich bin jasmin und Mareike total dankbar für die schöne zeit. Und vor uns liegen jetzt 1 1/2 stressige Wochen, damit wir nicht über ostern im Dschungel sind. also lasst euch überraschen. Fotos kommen, sobald mehr zeit ist.