Archive for Februar 2009

Regenzeit

Februar 26, 2009

Heute ist soviel Wasser auf den Straßen und viele Häuser stehen unter wasser, dass keine Busse und autos durch das knietiefe wasser kommen und cih zu hause bleiben muss. schade***
achso und hatte cih erwähnt dass ich auf der rückfahrt von banos den rauchenden Vulkan gesehen habe? ich vermute aus meiner karte es war der Tungurahua, aber sich er bin ich nicht, bei den ganzen vulkanen hier. also ich mach mir nen schönen tag und hoffe, dass es besser wird mit dem wasser, sodass wir wenigstens was zu sessen kaufen können und nicht bei reis pur bleiben müssen…

Erst 20 und doch sooo viel zu erzählen!

Februar 24, 2009

Bei einigen habe ich mich ja vor diesem Wochenende mit einem dicken: “ich hab euch lieb, nur dass ihrs wisst, man weiß ja nie” verabschiedet. Nachdem mein Meerschweinchen Abenteuer nicht wirklich die Kommentarfunktion sprengte, habe ich nämlich einen neuen Versuch gestartet eure Aufmerksamkeit zu erlangen, aber seht selbst:

 http://www.youtube.com/watch?v=hI58BXpfdAc

 Mein Wochenende begann am Freitag, nachdem ich rechtzeitig meiner Arbeit entflohen bin, um nicht wie am Vortag karnevalsmäßig bei einer wasserschlacht wieder klitschnass zu werden… Wir sind kurz nach Elf zum Terminal, nachdem wir schon wegen einer Baustelle um unseren Ausflug gebangt hatten, weil es hieß es führen keine Busse… Wir haben am Terminal zwar etwa ne stunde gewartet, während wir “ich sehe was was du nicht siehst” spielten, aber letztendlich saßen wir in dem Bus nach Ambato. Mehr oder weniger schlafend… 8:00uhr war es als wir uns in Ambato aus dem Bus schoben und begannen hungrig ein Hotel zu suchen. Nach ewigem laufen haben wir dann das Hotel Nürnberg gewählt!!! Von dort aus haben wir dann Ambato erkundet. Wir sind ja hauptsächlich wegen des “Festes der Blumen und Früchte” (Fiesta de las Frutas y las Flores FFF) dorthin, also haben wir auf den Aktionsplan geschaut und versucht die unterschiedlichsten sachen zu finden. Sehr amüsant war das Schokoladenfestival, welches aus vier ständen bestand an denen man Schokoüberzogene und kandierte Früchte kaufen konnte. Dann waren wir bei einer Kochschule, da wurde “fritada” (quasi gebratenes schwein) in der größten Pfanne der welt gemacht mit riesenspachteln und drei leute auf einmal rühren. Das eigentlich tolle war dort aber die tanzvorführung mit den typischen tänzen, die barfuss von engagierten Indigenas verschiedensten Alters aufgeführt wurde. Danach wollten wir auf dem markt noch die Krönung der Königin Amatos (also die Gewinnerin der Misswahl quasi) sehen, aber das fiel aus oder wurde verschoben. Also sind wir etwas essen gegangen und schließlich kurz zum Hotel um uns auszuruhen. Doch Shelly und ich hielten nicht viel von einem Nickerchen, also haben wir uns auf gemacht in den Park. Zum rumsitzen, Leute beobachten und fotografieren. Nachdem wir mühevoll einige Kinder abgewimmelt hatten die uns Alles mögliche verkaufen wollten, haben wir uns mit zwei Kindern unterhalten und ein wenig Quichua gelernt. “imaschutikanki” (ich schreibe wie ich es hört) heißt “wie heißt du”! war echt ne witzige sache, weil alle anderen Kinder gucken kamen, was wir uns denn mit denen unterhielten und die leute die vorbei liefen wirkten sehr irritiert beim anblick der von Kindern umringten gringas. Was noch viel wichtiger war, passierte vorher. Wir sehen also auf der anderen seite des parkes dieses Museum. Und als wir so darauf zulaufen, nur um mal zu sehen was es ausstellt, fahren vor uns die ganzen polizeifahrzeuge vorbei und alle leute strömen in unsere Richtung und wir so: haha das is bestimmt papa correa in dem auto da. Und so ist der ecuadorianische Präsident, von jubelnden Menschenmassen verfolgt an uns vorbeigefahren… Am Nachmittag wollte ich unbedingt dieses Nationale musikfestival sehen, dass vor der Kathedrale stattfand. Wir also dorthin und haben das große bild von Jesus bewundert mit dem spruch “bekämpfe Armut, mach Frieden”, dass aus Blumen, Früchten und Brot zusammengestellt war.

Die Musik war so toll, dass Shelly und ich gar nicht mehr aufhören wollten zu tanzen. Ein kleiner Junge hat mir sogar ne Blume geschenkt, die ich mir dann ins Haar steckte. So feierte ich also in meinen “deutschen” Geburtstag rein. Ein seltsames gefühl, wenn man in Deutschland schon 20 is, hier aber noch 6h warten muss. Wir haben abends Pizza gegessen und auf dem Rückweg festgestellt, dass Karneval ist. Von überall wurden wir, dass heißt ich bin irgendwe relativ gut weggekommen, mit diesem Schaum besprüht. Wir waren natürlich für den Spaß zu haben. Wir haben uns alle unsere Llama-Ponchos angezogen und shelly und leeana haben Kriegsbemalung aufgelegt und dann is “Team Llama gringa” losgezogen. Bewaffnet mit den Schaumsprühflaschen durch die Stadt und jeden der uns angesprüht oder auch nur diese bescheuerten gringabemerkungen gemacht hat, haben wir eingeschäumt!!! Wir selbst wurden daher natürlich nicht verschont. Es war eine ordentliche Schlacht und wir und die Leute haben viel gelacht!!! Als wir dann wieder im Hotel waren haben wir versucht unter dem eisigen wasser den schaum aus den haaren zu bekommen… und dann haben mir alle noch “happy birtzhday” gewünscht, weil es mittlerweile bei uns auch schon mitternacht war und dann sind wir eingeschlafen.

Schließlich hieß es Sonntag früh aufstehen, um zu frühstücken (wir haben ewig nach etwas suchen müssen) und dann wollten wir den karnevalsumzug sehen. Da aber die straßen so furchtbar voll waren, dass wir nur im restaurantfernsehen die genialen Festivitäten (wie Karneval der Kulturen)sehen konnten, beschlossen wir gleich nach Baños weiterzufahren. Wir also in den Bus und eine Stunde später saßen wir in Baños im Hotel und überlegten wie wir den tag gestalten könnten. Unser Hostel veranstaltete auch Touren, sodass wir davon so begeistert waren, dass wir gleich beide Touren für den restlichen tag gebucht haben (für insgesamt 8$). Da wir bis 15:00Uhr aber noch eine weile hatten wollten wir Mittagessen und Baños erkunden. Gleich die erste Straße wurde zu unserem Liebling. Die Süßigkeiten Spezialität dort ist Melcocha. Das sind karamelmäßige Bonbons, aber in allen Geschmacksrichtungen. Auf der Straße wurden die in vielen kleinen Läden “live” gedreht, so ne toffeemäßige konsistenz haben die. Und wenn man die straße runterließ bekam man die von allen Seiten zum probieren angeboten. Nach unserem so leckeren 1,50$ Mittagessen (Almuerzo) sind wir dann zum Chiva. Das ist ein Bus, in den man sich mit vielen anderen menschen reinquetscht, weil man auf dem dach dank der Polizei nicht sitzen darf *mist* 100_6473

 Damit sind wir dann die Wasserfälle abgefahren (was ich alles lieber mit dem rad gemacht hätte, aber war eben nicht), diese Seilbahn “tarabita” gefahren, und diesen wundervollen weg zum Wasserfall heruntergewandert. Wir mussten zwar auch wieder hochklettern, aber das war es so wert!pict0034

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Nach dem Abendessen, dass vom service her so schlecht war, dass shelly und leeana das auf der Rechnung vermerkte Trinkgeld nicht bezahlen wollten (haben wir dann auch nicht gemacht) sind wir also wieder in eine Chiva, um einen Blick auf den Vulkan zu bekommen. Wir haben irgendwo im Stockdunlen gehalten. Alle ein schön warmes Getränk bekommen und sind dann zu einem platz geführt worden, auf dem an einem Lagerfeuer mit Livemusik leute mit Feuer jonglierten. Genial, und witzig waren sie auch. Wir haben alle die münder nicht mehr zubekommen und haben uns gewünscht es würde nie enden. Den Vulkan konnten wir unter dem nebel zwar nicht sehen, aber die Lichter von baños. Wieder zurück haben wir noch Geburtstagstorte gegessen (so gegen 23:00Uhr). Als wir wieder heil im Hotel angekommen waren haben wir uns fertig gemacht, um noch ein wenig tanzen zu gehen. Wir sind also mit unserem restlichen Schaum auf die suche nach bars und Diskos. Dabei haben wir tatsächlich einen Döner Imbiss gesehen (aber nicht so wie unser Döner). Nachdem wir dann voll eingeschäumt wurden haben wir viel spaß dabei gehabt zu tanzen und aufdringliche Ecuadorianer mit deutschem Vokabular (“spielen, dass die karten fliegen”, “frühstück”) abzuwimmeln. Da das einschäumen bei jedem barwechsel erneut anfing und es auch begann zu regnen, haben wir uns um 2:00uhr dann doch auf den Rückweg begeben. Als wir um 3:00 endlich schliefen hatten wir nur noch 4h schlaf bis zum nächsten morgen. Da mussten wir früh aufstehen, frühstücken und dann auf in den bus nach Puyo und aussteigen an Der Brücke. Die Brücke von der Leeana und ich uns stürzen wollten. Wir haben uns das erstmal von diesem Tyüen vormachen lassen. Man sah das leicht aus. Bevor ich auch nur darüber nachdenken konnte einen Rückzieher zu machen, aber ich einfach gesagt, okay ich machs. Hier hast du die 15$. Mein leben hat also einen wert von 15$… ahhhhh. Ich habe mich also von diesem sypatischen Typen (das war er nur, weil er ein Berlin-basecap hatte) in die Ausrüstung kleiden lassen und bin dann los auf die brücke. Inzwischen bekam leeana die als erste springen sollte schon die ersten Anweisungen und eine menge leute hatten sich versammelt. Leeana kletterte zitternd auf das Geländer und der Berlin-Typ begann zu zählen. one…two…three und Leeana setzt an und bricht ab. “Moment”. und die ganze masse schreit aufmunternde worte. noch mal 1…2…3 leeana setzt an und “ich kann das nicht” und ich schon ganz hibbelig reiß noch mein maul auf: klar. Mach einfach, nicht nachdenken. Und dann 1…2…3 und leeana springt. Oh mein gott. Und dann hab ich die Anweisungen bekommen, während leeana da unten rumbaumelte… also mit dem kopf zuerst, das ist das wichtigste und ich noch so “wie in nen Pool, oder” – “genau”. und dann haben wir noch diskutiert, ob der stein der berliner mauer, den er besitzt, echt ist oder nicht, während ich versuchte dieses Brückengerüst zitternd zu erklimmen und hab mich dann auf seinem kopf (dem Berlin-cap, abgestützt, bringt glück, hab ich gedacht). Und dann fing er auch schon an zu zählen. Ich musste grinsen, weil er auf deutsch zählte und bei drei hab ich schwung geholt und dann ging mir rasend schnell durch den kopf: “ das kann ich ncht, wie gruselig, aber du willst keinen Rückzieher machen wie leeana, nachdem du so großspurig sie angefeuert hast” und dann war ich schon am fliegen. Ich hörte “mein Publikum” nur so von fern jubeln und sah den Grund auf mich zurasen. Und mein gedanke dabei war “du musst jetzt schreien” also hab ich geschrieen (zumidest habe ich das gedacht, später wurde mir erzählt ich hätte nicht geschrien, aber Rauls video hat ja leider keinen ton). Man ne echt geniale Erfahrung! Und das für einen Bruchteil des geldes, dass ich in Europa gezahlt hätte. Wir haben dann noch ein wenig den anderen springern zugesehen. Den feiglingen und den mutigen. Danach sind wir nach baños zurück (die Busfahrt war schlimmer als der sprung), haben ausgecheckt und sind noch ein wenig bummeln und mttagessen bevor es auf die 7h Busfahrt ging… ay das war anstrengend, aber das Wochenende war so genial… ich bin so dankbar, dass ich das alles erleben darf. Jetzt möchte ich noch allen schon mal für ihre Glückwünsche danken, persönlich kommt, wenn ich wieder ein wenig zeit habe!

Warte nicht auf große Wunder, sonst verpasst du viele kleine

Februar 18, 2009

Als ich heute morgen (endlich wieder gesund nebebei) mit dem Bus zur Arbeit fuhr, habe ich die ganzen Menschen beobachtet wie sie aus ihren Häusern kommen und denTag begrüßen. Wie sie ihre Geschäfte und Restaurants kundenbereit machten. All diese Menschen, die ein Leben haben wie ich. Dabei ist mein Leben doch schon riesig. Wie passen die leben von so vielen millarden Menschen auf die Erde? Es ist so schwer vorstellbar, aber wir sind klein, wir sind so winzig und unbedeutend…

Mit meinen Mädchen habe ich heute lustige Sachen gemacht. Ismael, die nicht sitzenbleibt, dank unseres lernens, hat mir den Kopf massiert. Ibeth hat mir eine cshönheitsbehandlung angedeihen lassen udn sämtliche Leberflecke mit Abziehbildern überklebt. Außerdem haben wir Servietten zurecht geschnitten, Ball gespielt und wie immer versucht die Mädchen davon abzuhalten die immer noch vorhandenen Arbeiter zu stören.

Alles in allem also ein einfacher, aber dafür umso schönerer Tag!

Danke

Feliz dia de san valentin!

Februar 15, 2009

ich hoffe ihr hattet alle einen schönen tag der liebe und freundschaft? außer das man im radio den ganzen tag grüße und schnulzen gehört hat und tausende telefonate mit freunden und verwandten geführt wurden ging es hier wie üblich zu!
Mein fieber ist weg, dafür habe ich jetzt mal wieder Magenkrämpfe *argh* was ist das nur für ein wochenende!
nichtsdestotrotz noch herzliche glückwünsche an meinen onkel zum geburtstag (nachträglich, weil bei euch ja schon morgen is)!!!

Cuenca, Ingapirca und cuy

Februar 14, 2009

Eigentlich war der Artikel schon zur hälfte fertig am mittwoch, aber da dann das internet weg war musste ich bis heute warten, da mein fieber gestern so hoch war, dass ich nicht mehr denken konnte…

Nachdem Leeana und Amy am donnerstag noch ziemlich lange und feuchtfröhlich aus waren, standen wir um 6 uhr (also shelly und ich ) auf und weckten leeana ne dreiviertel stunde später. amy trafen wir dann gegen 7:10 vor der bank, weniger verkatert als leeana. aber am verhungern, weswegen es am terminal erstmal mcDonalds für die beiden gab. „como se dice McNuggets“ jetzt als schönen insider! im bus waren außer uns nur etwa 6 leute, was gut war, denn als sich Amy übergab war da wenigstens nicht sooo viel publikum. Shelly und ich hatten ja gleich so ein komisches gefühl. Naja die ganze busfahrt ging dann ziemlich interessant vorüber. wir wunderten uns übr die komische rute die der bus nahm und als wir dann nach 3 1/2 stunden immer nich nicht in cuenca waren, fanden wir heraus, dass es zwei routen gibt. die ein für 3 1/2, die wir nehmen wollten und die anderefür 5 1/2 stunden, die durch die ganzen kleinen Dörfer zieht… naja und wir haben natürlich die falsche erwischt. Nach dieser Fahrt haben wir dann am Bahnhof ein hostel gefunden. wie? naja da war dieser typ, der hat uns die broschüre von seinem hotel vor die nasen gehalten udn da das nur 5 $ kosten sollte und ziemlich gut aussah und wir die fahrt dahin nicht bezahlen mussten sind wir erstmal mitgefahren. das hostel war dann so genial, dass wir gleich da geblieben sind. Wir haben dann also erstmal was zu essen gesucht… aber da es so zwischen 3 und 4 war, war es ziemlich schwierig was zu finden.im endeffekt sind wir aber ncht verhungert. wir mussten allerdings feststellen, dass die information, bei der wir diese kulturtour buchen wollten schon zu hatte, also beschlossen wir am nächsten tag einfach auf gut glück zu kommen, um zu sehen ob sich wer versammelt. also haben wir unseren tag durch die stadt bummelnd verbracht. waren in der buchhandlung und in der WunderBar.ja, die heißt tatsächlich so und ist fest in deutscher hand. es gibt sogar importiertes Bier! Am samstag sind wir dann früh aufgestanden und zu dieser Kulturtour gegangen, aber kein glück gehabt, war keiner da. also habe wir auf dem indigenen markt gefrühstückt. lecker morocho (ähnelt stark milchreis) und brot mit Käse (pan con queso). dann haben wir die touriinfos abgeklappert was wir heute und morgen noch so machen könnten. zur auswahl standen ingapirca (inca ruinen) und el cajas (nationalpark). wir entschieden uns für ingapirca und verbrachten auch diesen tag mit dem umherstreifen, wasserbomben ausweichen und lesen (also ich las während die anderen schilefen), achso und wir waren noch in diesem genialen museum, wo ganz viel über die kulturen zu sehen und lesen war. Am Abend gab es lecker sanduches und Eis!

der sonntag gehörte also ingapirca. wir wurden von unserem „guide“ abgeholt. ein sehr… spezieller typ. wir unterhielten uns englisch mit ihm, aber so sehr redselig war er nicht. Wir haben uns dann die ruinen der incas und der cañari angesehen und viel gelernt. auch das Incagesicht haben wir gesehen. wer auf dem bild übrigens später noch ein zweites, schreiendes gesicht erkennt hat sehr viel deutsche fantasie. (unser guide erklärte, eine deutsche habe ihn vor einiger zeit auf dieses aufmerksam gemacht)

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am abend wurde es dann aebr erst richtig spannend, denn da wir schon in cuenca waren, welches berühmt ist für sein cuy, wollten wir das natürlich auch probieren. auf dem weg zu der „cuy-straße“ schlechthin (Don Bosco) wurden wir nur so bombadiert mit wasserbomben, ja, mal wieder! Aber schließlich und endlich haben wir dann unser langersehntes cuy, frisch vom grill erhalten. Nun ich denke ihr ahnt alle schon was sich denn nun hinter „cuy“ verbrigt, aber seht selbst.

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ja meerschweinchen schmeckt wie hühnchen und ich hätte gedacht, dass es mehr überwindung kostet das zu essen, aber so schlimm war es echt nicht.

alles in allem ein schäner ausklang für das super wochenende in cuenca! dieses wochenende darf ich mal wieder grippe auskurieren, danke an brenda und christina, die mich ansteckten, und nächstes planen wir dann Ambato!

fehlt nur noch zu erzählen, dass cih letztens hier im radio erst rammstein (auf deutsch natürlich) und dann tokio hotel (auf englisch) gehört habe *gruselig*

achja und neben den kakerlaken haben wir auch ratten in unserem kleinen hof… beruhigend nicht war…

Cuenca – Internetcafe

Februar 7, 2009

okay ich sitze also gerade in diesem cafe und versuche die buchstaben aus dem kopf zu tippen, weil das kerboard soooo abgenutzt ist. ich wollte nur weil ich eh gerade hier bin und auf die anderen warte eine kleine nachricht hinterlassen. wir werden morgen nach ingapirca fahren… bin noch nicht komplett gluecklich mit der idee, aber ich werde sehen. wir bleiben daher auch ungeplant bis montag, weswegen ich einen weiteren arbeutstag verpasse an dem ich mit ismael lernen wollte, aber naja genaueres dann mit funktuonienrendem keyboard

Musik und Tipp

Februar 5, 2009

Die Musik die man hier so zu hören bekommt ist durchmischte als man annimmt. Neben den „einheimischen“ Rhythmen wie Salas und Reggaeton hört man hier das ganze Jahr über die Englischen weihnachtslieder weil die hier keiner versteht und das demnsách auch ein tolles lied sein könnte. Außerdem so schöne 80er und alles in richtung o-Zone „dragosta din tei“ oder so, für alle die das erfolgreich verdrängten.
Jetzt noch mein Tipp: Kantinenlesen im Februar! Besonders der 7.2. und 21.2. sind zu empfehlen. wobei am 21. auch gerne auf das B’Burn Rovers vs. ManUnited match ausgewichen werden kann.

Carmen- Flamenco ballet

Februar 1, 2009

„Auf in den Kampf die Schwiegermutter naht, siegesgewiss klappert ihr Gebiss.“ Ein Großteil von euch dürfte sich jetzt an diese Melodie aus Carmen erinnern. Ursprünglich von George Bizet war glaub ich nicht mehr allzuviel vom Original übrig, wobei ich nur einmal den Film dazu gesehen habe (im Musikunterricht vor 5 (?) jahren). Aber es war genial! nachdem ich da erstmal angerufen habe, ob noch plätze frei sind, musste ich nochmal nachfragen wann es beginnt, da es verschiedene Zeitangaben gab. Im endeffekt waren wir (Shelly und ich) froh drum, weil es zu der früheren zeit anfing und die die erst zu acht kamen haben sich garantiert geärgert. Es war einfach nur genial! schon die hinfahrt dehnte sich zu einer schiffstour aus. als wir endlich ein taxi gefunden hatten, welches wusste wo wir hinwollten, regnete es so stark, dass sämtliche Straßen geflutet waren. wir pflügten uns also unseren Weg durchs Guayaquilenische Kanalsystem, dass Venedig Konkurrenz machen könnte! Dann haben wir fast zwanzig minuten gewartet, bis wir unsere karten hatten hatten, obwohl nur drei leute vor uns standen *** Ecuador! leicht komisch wurde mir bei dem anblick der ausgestellten Geige, deren Steg abgebrochen und tot zwischen den unnatürlich verrutschten Seiten hing… Und eine andere Sache waren die Leute, die mit diesen Toilettenpapierrollen im Theater saßen. Die Geschichte ist vermutlich folgende: wir haben gleich beim reinkommen diese Toilettenpapierpyramide gesehen und uns da schon halb totgelacht. wahrscheinlich gab es das zu nem günstigen preis, vielleicht sogar umsonst und niemand hat uns das gesagt… war jedenfalls ein ungewohnter anblick. Nachdem wir die show genossen hatten haben wir noch einmal ne halbe stunde auf ein taxi gewartet. Zwei freundlich wirkende Herren ließen sich im Taxi abholen und boten uns an, wir könnten da mit reinhüpfen. Da mussten wir erstmal drüber nachdenken. Ich meine, gerade hier is so was eigentich absolutes No-Go! Aber da  kein Taxi in sicht war haben wir es letztendlich doch gemacht und so diese zwei „wir werden das wasch-Gewerbe Ecuadors erneuern“-Unternehmer aus Canada und noch irgendwo anderes her kennengelernt und mussten netterweise noch nicht mal das Taxi bezahlen. Total nett!!! Aber ein wenig unheimlich war es uns schon und wir werden es nciht unserer gastfamilie erzählen. Die würden uns für diese Aktion ausschimpfen.

Was sonst noch so passiert ist der öftermal nicht vorhandene Strom. Das häuft sich im Moment. Ich vermute aufgrund der Unwetter, obwohl anfang Januar einmal 60% oder so Ecuadors keinen Strom hatte auf Grund eines radios dass in einem der Energiekraftwerke irgendwas kaputtmachte. Hab die Story nicht ganz verstanden, da die Nachrichten immer so schweres Spanisch und dann noch schön schnell bringen. Ist dann jedenfalls immer tierisch witzig bei kerzenschein alle zusammen zu sitzen, sich von Mosquitos fressen zu lassen und Ligretto zu spielen.

Diese Woche

Februar 1, 2009

Toll, meine Philosophischen Gedanken alle weg… nur weil ich Quickpress benutze und die nicht gespeichert weren wie die nirmalen artikel *argh*

also nochmal: Diese Woche war irgendwie besonders schlimm. Ich weiß nciht woran es liegt, dass die Mädchen so furchtbar frech sind und einfach keinen respekt zeigen. Okay, ich veralgemeinere, aber dass eine alleien es schafft mich so aus der Ruhe zu bringen dass ich das HIF noch vor dem Mittag verlasse hat mich irgendwie ganz schön nachdenlich gemacht. ich weiß nicht warum, aber ich merke dass ich von woche zu woche weniger geduld mit bestimmten sachen zeige. ich dachte ich hätte mehr einfluss auf die mädchen und sie würden einige der sachen verstehen die ich ihnen versuche beizubringen, aber wie es scheint habe ich mich in meiner milchglas-Seifenblase da mal wieder geirrt. Zu viel Optimismus verklärt halt doch irgendwie die Realität. Ich bin im Moment echt froh Shelly hier zu haben, die mit mir auch nachts um 9 noch eis essen oder Torte essen geht 😀

Ja im moment planen wir auch unsere reisenfür die nächsten wochen. da könnt ihr euch schon auf schöne berichte freuen.