Archive for Januar 2009

Guaranda

Januar 27, 2009

Am wochenende war ich also in Guaranda. das ist ein total inedliches andendörfchen etwa 4h von Guayaquil entfernt. Die Blicke sind nicht so aufdringlich, eher unschuldig wird man als Tourist angestarrt. Wir haben ein niedliches Hotel gefunden (las Flores) und eine total „hippe“ bar/restaurant/ café (7 Santos). so etwas hatten wir da gar nicht erwartet. Wir sind am freitag angekommen und dann samstag morgen früh aufgestanden, um uns auf dem Marktplatz umzusehen. Da fühlte man sich so was von fehl am platz… nur indigene Bevölkerung. Umso toller war es für uns einen so tiefen einblick zu bekommen in das Leben der menschen. In der zweiten Etage des Marktgebäudes eta 20 Stände die exakt den gleichen Käse vor sich stehen hatten. Das wirft natürlich die Frage auf, ob sih das für den einzelnen rentiert, ein so hoher Konkurrenzkampf, aber das sehen ich jetzt wahrscheincli zu sehr von meinem Blickwinkel.

Danach sind wir dann mit einem Pick-up in das etwa 45 minuten entfernte salinas gefahren. Immerschön den berg hoch! das erste mal, dass ich mich auf diese so typisch ecuadorianische weise fortbewegt habe. und das hat einen spaß100_6215 gemacht! In salinas haben wir erstmal diese lustigen deutschen poster gesehen. (kleine tipps zum würzen)…

zu sehen gab es in salinas übrigens diese fabriken von dieser kooperative. naja viel sehen konnte mannicht, aber einkaufen. was ich besonders interessant fand waren die Fußbälle:100_6225erst wird dieses material aufgeblasen, dann kommen diese schnüre da rum, bis sie mit dem lederzeug und kleber irgendwie gebacken ewrden oder so… keine ahnung war total faszinierend.

auf der rückfahrt wurde der pick-up etwas voller und die beine leicht krampfig. erzählte ich übrigens schon von der angewohnheit hier zu karneval wasserbomben zu schmeißen? ich war überrascht, dass sie damit jetzt schon anfangen und nicht darauf vorbereitet, weswegen ich nach dem ersten mal durchgeweicht nur noch paranoid nach wasserbomben ausschau gehalten habe, weil ich nur noch die trockenen sachen hatte die ich am leib trug… und dabei waren es nur 14°C… argh wenn ich den erwischt hätte! alles in allem aber ien echt schöner ausflug in dem ich wieder ganz viel mitgenommen habe!

100_6233

wie zu hause fühlt man sich im 7Santos

100_6246jaja so ist das, da trägt man seine hühner spazieren. meerschweinchen haben wir übrigens auch gesehen (gegrillt) haben aber keine zeit mehr gehabt sie zu probieren und in cuenca sollen die eh am besten sein! 😛

Erfinder des Dönerkebap gestorben/ Kandidatin bei Mentalisten-show fast gestorben/ Frau (46) an Gippe gestorben

Januar 22, 2009

Alle diese MSN-Shortnews habe ich heute auf der Startseite gesehen und mir so gedacht: da will ich eigentlich gar nicht nach Deutschland zurück… Gibt es auch gute Nachrichten da? Für mich gibt es im Moment nur eine schlechte: Die Hälfte meiner Zeit ist rum. Nach alter lesebühnentradition möchte ich gerne eine dritte Hälfte!!! Wie mach ich das?

Wie auch immer, im Moment ist bei uns sehr viel los! Wir haben besuch von meiner Gastschwester, die mit ihrem mann und ihren zwei Kindern in Houston, Texas, wohnt. Die zwei sind ja soooo süß! Am Wochenende waren wir also alle zusammen am strand Noelias geburtstag feiern. Wir hatten ein volleyballnetz dabei, aber leider nur einen fußball, weswegen das volleyballspielen ganz schön anstrengend war, aber wir haben dann auch noch ein wenig im sand fußball gespielt. ich war mit angel ein team und Raquells Mann Pepe spielte mit seinem Sohn Brian, der so alt ist wie Angel, während Frankie (7) und Noelia (4) mit Shelly und Raquell am Wasser waren. Fußball scheiterte dann daran, dass Angel sich nicht bewegen konnte/ wollte. wenn man zu zweit ein Team bildet kann manschlecht einen im Tor stehen lassen! Das heißt wenn man mehr draufhat Fußballmäßig als ich, dann geht das vielleicht, naja, ein tor hab ich gemacht und da angel dann schlapp gemacht hat habe ich endlich gemerkt, dass ihc mich an einer der muscheln oder glasscherben ziemlich tief geschnitten hatte und bin schnell ins wasser um es auszuwaschen. abends sind wir dann pizza essen gegangen (shelly, LeeAna, Angel und ich) und da wir nicht wussten wie groß eine Pizza mediana oder familiar war, haben wir eine familiar und eine mediana für uns alle bestellt. naja, wir mussten uns um unser mittag amnächsten morgen wenigstens keine gedanken mehr machen… danach gingen wir noch am strand lang, aßen mal wieder kandierte äpfel und als shelly und leeAna gerade den Ausguck der rettungsschwimmer erklimmen wollten und ihre schuhe unten stehen ließen. dann kam das meer und wir versuchten unsere schuhe zu retten, doch das meer schnappte sich LeeAnas einen Flipflop. Wir suchten und lachten eine weile darüber, doch dann kam er mit dem meer zurück und wir rannten danach, damit er nicht wieder verschwand. alles in allem ein schönes wochenende mit der ganzen familie.

am montag waren shelly und ich dann in einem Café, wo es so super lecker war… eigentlich hatten wir jeder ein stück bestellt und wollten dann nach der hälfte tauschen, aber wir schafften kaum jeder unsere hälfte. wir blieben dann allerdings zie´mlich land sitzen und aßen doch noch nen großen teil…

Am Wochenende geht es nach Guaranda, einer kleinen Stadt weiter in der Sierra. Mit einer deutschen Studentin. Das wird bestimmt großartig! freu mich schon drauf und lass euch weiterhin in euerm seltsamen Deutschland warten!  😛

Obsttag

Januar 13, 2009

Samstag war bei uns lustiger obsttag. wir haben zum mittag nur obst und gemüse gegessen und damit meine gastbrüder ganz schön gequält *hihi* angel kann das ganze grünzeug ja eh nicht ab und ernsesto hat auch die ganze zeit über hunger geklagt- aye war das lustig!

im HIF is gerade Landunter. aufgrund der bauarbeiten sind die wasserabflüsse auf dem hof verstopft und das wasser fließt nur sehr langsam ab… die mädchen haben natürlich ihren spaß! doch noch viel schöner ist es ja diese grillen in anderer leute kleidung zu stopfen oder sie durch die gegend zu werfen. wenn mädchen nur nicht so laut schreien würden***

die Post – Chaos des wartens, wie ich fast der unorganisierten bürokratie zum opfer fiel!!!

Januar 13, 2009

Ja es war einmal ein kleines Paket, obwohl so klein war es schon gar nicht mehr, es brachte gute 3,5 kilo auf die waage. darum wurde es im dunklen bürokratiedschungel der Post guayaquils festgehalten, weshalb mit hilfe einer brieftaube ein zettelchen in maikes hände flatterte, der ihr ausrichten sollte sich doch bitte ins centrum guayaquils zu begeben und das paket den händen der ecuadorianer zu entreißen. Nun begab es sich also, dass Maike sich aufmachte zur post. sie verlief sich auch gleich im gewirr der häuser und straßen, doch dank zwei netterwanderer in uniform fand sie auf den rechten weg zurück. auf den rat dieser hin mit zwei ausweiskopien bewaffnet wagte sie sich nun in das große postgebäude. doch als sie schon tapfer die treppe hochstürmen wolltze wurde sie aufgehalten. „wohin des wegs“ wollten die wachsamen wächter wissen. „zu meinem paket“ stotterte maike auf spanisch. der blick der beiden erichte auf sie in die reihe der wartenden zu drängen. wiederwillig ließ sie sich registrieren (woher soll ich denn wissen dass man sich an der „information re´gistrieren lassen muss?). nach erfolgreichem abschluss dessen erklom sie die stufen bis in den ersten stock. dort blickten sie viele düstere augenpaare, vom warten ausgemergelt an. doch voller tatendrang fragte sie erneut einen uniformierten, wo sie denn jetzt ihre nummer ziehen solle. der wies ihr einen stuhl zu, auf den sie sich wartend setzte und sich mit leidensgefährten unterhielt. dann wurde sie endlich zu einem schalter gerufen. dieser hatte nur eine keisförmige öffnung oben zum sprechen und eine unten für die aufwandsgebühren und die lieferscheine. die fleißige postfrau die ihren alltag hinter dem dunklen schlater fristen muss gab maike ein rätsel zu lösen auf, ohne dessen lösung sie nicht näher zu ihrem paket kommen würde. der empfänger des paketes lautete nicht fielder sondern campoverde. . .  maike musste also erfolglos wieder abziehen.

Am nächsten Tag holte sie sich tapfere Gefährten. Auch diese bewaffneten sich mit einer Ausweiskopie und erneut wurden sie registriert und ließen sich oben auf den sogenannten heißen stuhl nieder. stuhl um stuhl rückten sie dem schalter näher, doch immer wieder drängelten sich höherrangige, oder bekannte vor, die sich zu fein für den heißen stuhl waren (blöder nepotimus, 1 1/4 stunde bin ich da rumgerückt). endlich zu dem schalter gekommen entrichtete maike 1$ als dank für die mühen und durfte sich wieder setzten. ihr gefährte unterschrieb einige rollen pergament und gesellte sich zu ihr, während sie nun darauf warteten dass ihre nummer gezogen wurde, dabei waren sie sich schon sicher, dass nach der 89 die 91 aufleuchten würde. wie durch ein wunder durften sie endlich durch eine weitere bewachte tür. doch was dort wartete war ein weiterer rückschlag. erneut zum warten einladende stühle, wenn auch nur 5. nach einigen minuten konnte sie das wartende päckchen schon ängstlich fiepen hören. als sie endlich gemeinsam den nächsten raum betraten wurde das paket ohne große umschweife aufgeschlitzt. maike hielt den atem an, doch da es nichts erkennbar wertvolles enthielt, wurde es schnell wieder geklebt und es blieb nur eine kleien narbe. nun warteten sie erneut um eine rechung ausgestellt zu bekommen. anschließend warteten sie noch kurz auf den ausdruck dieser und rannten dann mit ihren siebenmeilenstiefeln zur post. dort musste maike sich erneut mit einer schlange abkämpfen. als diese besiegt war gaben die zwei ihr letztes und stürmten erneut die treppen hinauf. dort griff sich maike das paket und wollte schon zur tür rausschleichen, als sie nocheinmal aufgehalten wurde um zu prüfen, dass es der richtige empfänger und das richtige paket war. dann waren sie endlich frei.
und die moral von der geschicht:
schickst du ein päckchen, mach das fein,
schreib maike drauf und tu nur 1 kilo rein!
und weil ich gefragt wurde will ich noch kurz was zu den jahreszeiten sagen. es gibt nur zwei: sommer und winter. obwohl es im moment wärmer ist als sonst, ist wegen des regens, der angenehm abkühlt, „winter“.

Beobachtungen im Alltag

Januar 11, 2009

Heute gibt es mal einen Bericht von gesammelten beobachtungen:

1.kaffee: alle trinken hier kaffee. sogar die kleinsten meiner mädchen bekommen zum frühstück kaffee. doch wenn man meint ma ist hier im kaffee paradies, so wird man schnell feststellen, dass anstatt des kaffees aus ecuador aus kostengründen viel instantkaffee aus kolumbien verwendet wird…

2. liebe grüße an meine oma irene und meine tante  yvonne, ich habe hier die erste tupperzentrale gesehen!!!

3. während der twilight/ bis(s) zum morgengrauen-film bei euch erst diese woche in die kinos kommt habe ich ihn bereits gesehen, doch meine lippen bleiben erstmal noch versieglt…

4. gestern waren wir mal wieder auf diesem großen markt, wo man alles kaufen kann, das geschlachtete fleisch durch die gegend hängt und sich das gemüse stapelt. wir haben auch ganz viel obst gekauft und dabei haben mir meine gasteltern auch pechiche (sah aus wie kirsche, aber kirsche heißt cereza) gezeigt. und dann wollten sie mir erzählen dass das ganz gut schmeckt wenn man das zu brei macht und wollten ernsthaft einen teller mitnehmen. warum ich das so abwertend schreibe? nunja, ich hätte diesen brei aus angefaulten, mit schimmel besprenkelten früchten nicht essen wollen. vielleicht gehört das ja zum reifeprozess dazu, was weiß ich, aber da bleib ich lieber bei meiner mango…

5. auslandsschulden: wie ihr vielleicht mitbekommen habt, hat der präsident ecuadors beschlossen auf grund von geldmangel seine auslandsschulden nicht weiter abzubezahlen und sie für illegal erklärt. inzwischen hat er allerdings schon wieder geld geborgt, na hoffentlich haben die genau geprüft ob der vertrag wasserdicht ist…

und demnächst: die Post – Chaos des wartens, wie ich fast der unorganisierten bürokratie zum opfer fiel!!!

Salinas II

Januar 10, 2009

Also haben wir versucht ihn weiterhin zu unterhalten. das heißt eine hat immer babysitter gespielt, während die andere sich in ihr buch flüchtete. nebenbei haben wir dann immer die verkäufer abgewimmelt. am strand kann man ja alles kaufen von meeresfrüchten, über mango bis hin zu holzschiffchen, gemälden und strandtischen. um diesen einen verkäufer mit schiffchen abzuwimmeln hat michelle dann was auf englisch gesagt, da konnte er leider mithalten. also habe ich ihm auf deutsch was an den kopf geworfen. verdammt, auch darauf hat er was zu erwiedern gewusst. mit meinem russisch konnte er dann odch nichts anfangen, begann aber uns auf italienisch und französisch zuzuschnattern. sehr lustig! wir konnte uns vor lachen nicht halten. bervig wurde nur dieser eine typ der ständig versuchte was für uns zu kaufen. er schickte uns limonade, gemälde und was weiß ich was er uns alles kaufen wollte, aber ignorieren hat noch immer geholfen. das wasser hat angel übrigens gut gefallen, obwohl er nicht schwimmen kann. abends sind wir dann pizza essen gegangen *mhhh* als wir danach noch ein wenig den malecón runterspazierten, fing angel beim anblick des internetcafes feuer und flamme *uiuiui* wir konnten ihn dann mit dem argument, dass wir dafür kein geld haben überzeugen das zu lassen. wir hatten tatsächlich relativ wenig geld geplant für das wochenende… weil angel dann schon so die beine schmerzten sind wir noch schnell wasser und kekse für die nacht kaufen gegangen und haben ihn zum hotel zurückgebracht. weil es erst um kurz nach neun war haben wir ihn, trotz seiner proteste dort allein zurückgelassen (er hatte noch hausaufgaben und wegen seiner beine konnte er eh nicht mehr laufen). dann sind wir noch schön am strand spazieren gegangen, haben am wasser gesessen, uns straßentheater angesehen und mitgemacht, haben kandierte äpfel gegessen und uns über die ecuadorianischen Männer ausgelassen und viel spaß gehabt mit dem zurückzischen! beim volleyball und fußball habe wir allerdings nur zugeguckt. nachdem diese zwei jungs (!) dann aber zu aufdringlich wurden, haben wir erzählt wir müssten jetzt zu unseren „novios“ (feste frunde) zurück. wir hatten uns bis dahin nämlich schon in eine total wirre geschichte verstrickt (wir denken uns immer mal was neues aus, ob aus afrika, zum surfen aus australien, unsere fantasie kennt keine grenzen…).

im hotel angekommen hat angel schon auf uns gewartet und gefragt wo wir denn so lange gewese wären. es war inzwischen schon 00.30uhr. wie er das sagte hat uns ein wenig gestört, als wäre er der verantwortliche gewesen. naja jedenfalls eröffnete er uns er habe mit seiner mutter telefoniert und die meinte wir sollten schon früher zurückfahren als um 16:00uhr, weil dann die busse so voll wären. dann haben wir überlegt ob wir nicht schon um 14:00uhr fahren sollten. woraufhin eruns eröffnete egal was wir machen würden, er würde schon um 9:00 fahren. er drückte das so aus, als würde seine mutter das so wollen, woraufhin wir uns ziemlich schlecht fühlten, weil es so rüberkam als würde sie uns ihren sohn nicht anvertrauen. daraufhin war die stimmung im raum ziemlich schlecht und wir gingen ohne weitere worte zu bett.

morgens standen wir früh auf, aßen frühstück für 1,50$, bzw. angel für 2$. am abend erzählte er uns dann dass das ja wohl ein witz gewesen wär, das frühstück. also wir zwei waren jedenfalls satt. weil patricia bis dahin noch nicht angerufen hatte gingen wir z einer telefonzelle, damit michelle ihr bescheid sagen konnte, dass wir ihr kind jetzt in den bus setzten. ich fragte ihn noch, weil er gerade sein gekld zählte, ob ich ihm geld für das taxi vom terminal nach hause leihen sollte, doch er sagte nein und kaufte sich erstmal noch ein eis. so nach dem frühstück, seine mutter würde das taxi dann vom haus aus bezahlen *argh* als er dann endlich im bus saß erzählte mir shelly was patricia gesagt hatte: er hätte nach hause gewollt, weil ihm so langweilig war. das hätte nichts mit uns zu tun und wir sollten unseren tag ohne ihn genießen.  wir fühlten uns dann besser, wenn es uns auch für ihn leid tat, dass er seine ferien nicht so richtig genießen konnte. er hat bestimmt etwas gelernt bei unserem kleinen ausfklug und für uns fing das wochenende nun an, obwohl schon 9:30 war. am strand lagen wir lesend in der sonne, waren schwimmen, wobei möwen udn pelikane immer gefährlich dicht neben uns enitauchten. wir aßen mango, eis und eine kokusnuss. so gegen 12:30uhr, nachdem dieser lustige typ uns schon ne ewigkeit angestarrt hatte, is shelly noch ein letztes mal ins wasser. das hat er genutzt. ist hinterher und hat sichmit ihr unterhalten. danach wollte shelly dann gehen, doch er musste unbedingt noch ein foto haben *lach* wir haben dann aus dem hotel ausgecheckt und in der nähe des terminals ein restaurant gesucht. reis mit huhn für mich (2,50$) und einen batido (milchshake aber sooo viel und lecker 1$) mir erdbeer. eigentlich wollten wir beide das gleiche essen, aber weil nicht mehr genug huhn da war bestellte sich shelly ihre langersehnte ceviche (fischsuppe) und auch diesen batido.sehr lustig war, dass der kellner davon ausging, dass cih kein spanisch sprach. als ich shelly die karte abnehmen wollte um zu gucken was es ncoh so gibt, zerrte er sie mir aus der hand und am ende zeigt er überdeutlich auf den preis auf der rechnung… jedenfalls musste wir lachen, als dann mein arroz con menestre y pollo kam und genug huhn für fast drei auf dem teller war. iuch traute mich dann gar nicht was davon übrigzulassen und versuchte so viel zu essen wie ging, aber hui war ich voll. danach standen wir etwa ne viertelstunde für den bus an, nahmen dafür aber den etwas billigeren für 3$ anstatt 3,30$ (das ist immerhin eine busfahrt, ich rechne ja hier alles in die 25cent-busfahrten um, so wie mechti alles in ihre bananen). im bus kam uns dann die tolle geschäftsidee, im bus halbe filme zu zeigen und die dvds dann am terminal zu verkaufen. wir sahen nämlich „police story“ nur zu hälfte. da ich ihn aber schon kannte nicht schlimm. die stehen ja hier voll auf diese kungfu filme mit jackie chan und so.

im großen und ganzen jedenfalls ein schönes, lehrreiches wochenende! aufgrund eines paketes fällt dieses wochenenede der strand flach, dabei wollte cih nach playas, mal was anderes sehen, aber das ist eine geschichte für den nächsten eintrag!

Salinas I

Januar 8, 2009

Das erste Wochenende des neuen jahres wollten Michelle und ich am Strand verbringen. Auf grund der Hitze war das auch gar nicht anders auszuhalten. Wir haben dann am Freitagabend unserem kleinen Gastbruder, Angel (13), vorgeschlagen mitzukommen. Er sitzt n#mlich normalerweise nur zu hause rum, ist noch nie ohne seine eltern verreist und langweilt sich immer so furchtbar. Da er noch Hausaufgaben zu erledigen hatte von denen seine mama nichts wusste, hat er dann auch eingewilligt.

Wir sind dann also morgens früh aufgestanden, um möglichst viel Zeit am Strand zu haben. Da fragte Angel, bevor wir noch das Haus verließen, ob wir denn unsere Laptops auch mitnehmen würden. Wir dann so geschaut wie Autos: äh, nein… Dass wir dann auch den Bus zum Terminal nehmen und nicht das Taxi, weil uns das etwa 2,50$ spart war ihm auch komisch. Dann mussten wir dreimal nachfragen, welches der Schalter nach Salinas ist (das Terminal ist riesig!!!). Im Bus haben wir dann ca. 3h vor uns hin gebraten, bis wir endlich salinas erreicht hatten. das hotel, dass wir normalerweise belegen wollten kostete aber 20$, weil feiertage waren. Also haben wir Patricia angerufen was wir jetzt am besten machen können. Während die also nach einer Lösung suchte haben wir beschlossen uns ebenfalls vor ort um ein günstigeres Zimmer zu bemühen. Angel wollte gerne in dem Hotel sitzen und auf den anruf seiner mutter warten… und als wir ihn dann endlich auf die suche gezerrt hatten hatte er hunger *** ja wir haben dann alles an hotels abgeklappert was wir so finden konnten, aber alles teurer oder belegt. Im endeffekt hatte patty dann noch eine lösung. eine freundin in einer ferreteria hat eine tante die hat ein hostel für 13$! die ferreteria ist hinter der Banco Pichincha. Angel wollte dann gleich ein taxi nehmen, aber da habe icherstmal gefragt wie weit es denn überhaupt sei, weil wer weiß, die nehmen touris ja gern mal aus. zu angels leidwesen leuchtete mir nach einer erklärung auf wo sich diese bank befand und ich machte mich auf den weg. die andern beiden hinter mir. weil angel mir aber nicht vertraute fragten wir noch dreimal nach dem weg, der nur geradeaus ging. Endlich an dem hotel angekommen wäre der kleine am liebsten im hotel geblieben (dabei gab es noch nicht mal TV), aber der hunger trieb ihn mit uns mit. sein handtuch war schon ganz schön schwer zu tragen, kein wunder, dass ihm dann der rücken weh tat, als wir im restaurant ankamen. Dort bestellten wir und bereits 5 minuten später beschwerte sich angel beim kellner warum das denn so lange dauern würde. shelly und ich sind fast im boden versunken… am strand haben wir dann unsere handtücher ausgebreitet und wollten gerade anfangen zu lesen als es hieß: „na ihr könnt wenigstens lesen.“ Was hat er denn gedacht was wir am Strand machen würden??? 

Da ich vor müdigkeit gerade fast auf die tastatur falle erzähl ich morgen weiter. zur entschuldigung reiche ich jetzt noch die bilder vom weihnachtsessen nach. (relleno)

img_0736

ui das war silvester, das unten is das rellenoimg_0591

oh und heute begann endlich, nachdem ich schon 5 tage drauf gewartet habe, der große regen!

Feliz Año Nuevo II

Januar 5, 2009

Ja nach 00:00Uhr fühlten wir uns dann wie auf Straßenkrawallen. Überall offene Feuer in die dann einfach auch einige Knaller geschmissen wurden und aus denen es daher ganz schön knallte. Raketen gab es auch einige, aber nicht soooo viele. war aber schön und warm.

img_0709

Man konnte neben den feuern aber auch noch Leute mit Koffern um die Häuser rennen sehen (das machen die, die im nächsten jahr verreisen wollen) und andere die das geld in ihrer hand kneten (die, die nächstes jahr immer was zum ausgeben in der tasche haben wollen).

Wer sich jetzt fragt ob ihc den Countdown weggelassen habe, der hat zwar aufgepasst, aber umsonst, weil der nicht war… wer aber noch aufmerksamer war wird festgestellt haben, dass es in meiner Erzählung jetzt 00:30 Uhr ist und ich noch nichts von essen erzählt habe. Richtig! ich bin also am verhungern. Erst heißt es also die Weintrauben essen. 12 Stück. Pro Monat eine und jede versieht man mit einem Wunsch. So schnell habe ich noch nie Weintrauben gegessen *grins*

img_0724

danach haben wir dann für franki, den enkel meiner gasteltern ein geburtstagslied gesungen und allen ein frohes neues jahr gewünscht. meine gastmutter war ganz begeistert. das ding war nur. die familie meiner „gastschwester“ lebt in Texas, USA, und die waren ne stunde hinterher, weswegen wir ne halbe stunde später nochmal singen mussten. wir hatten dann beim essen jedenfalls die ganze zeit shellys laptop auf der couch, über den wir Raul, der auch in Texas war, sehen konnten, als wäre er dabei gewesen. *weird*

img_0734

dann waren wir so voll, dass wir nicht schlafen gehen wollten und sind auf die straße noch ien paar knaller zänden. für eine silvesternacht war es ungewöhnlich ruhig. ein wenig so, als würden sie jetzt alle essen. wir haben aber geknallt. shelly hat das erste mal knaller angezündet und immer geschrien, wenn sie was weggeworfen hat. einfach super witzig. ich wurde dann ganz groß angeguckt als ich meinte ich will auch. und dann wollte mein gastbruder erst, dass ich das feuerzeug anmache und er dann den knaller wegscheißt, den er in der hand hat. ich durfte dann nach einigem überzeugen feuerzeug und knaller gleichzeitig bedienen. der clou war aber, dass die zwar schön gebrannt haben, aber nicht explodierten. kein boum kein nix…. ich habe drei probiert. dann hat shelly mir den tipp gegeben, doc zu schreien, also habe ich dann auch lustig geschrien, als ich den knaller von mir wegschleuderte und tataaaa, er explodierte. da konnte das neue jahr losgehen. währenddessen haben wir es uns niht nehmne lassen mit unserem kleinen gastbruder ein wenig die straße runterzurennen, hatten gerade keinen koffer zur hand und auf der straße zu tanzen. alles in allem also ein gelungener start in das jahr 2009!

Feliz Año Nuevo I

Januar 3, 2009

Erst mal ein frohes neues jahr euch allen! 2009 kann nur gut werden! warum? hab ich beschlossen! Hab ne Menge zu berichten vom 31.12. und 01.01.:

Nachdem ich am 30.12. noch arbeiten war, weil es hieß: wir gehen in die Mall! bin ich am 31.12. ganz zu Hause geblieben. Doch was heißt zu hause! ich habe mich bereits vorm Mittag mit Shelly auf den Weg zum Malecón 2000 gemacht, wo es eine große Party geben sollte. Davon war um 13:00uhr allerdings noch nichts zu sehen. Also haben wir Shawarma (Dönerähnliches iranisches essen) gegessen und sind dann ein wenig durch die gegend gebummelt. nachdem wir dann ewig unterwegs waren wollten wir ien eis. die verkäuferinnen an dem eisstand schienen schon leicht genervt, weil wir ne gefühlte ewigkeit brauchten um uns für zwei kugeln zu entscheiden! als wir dann so 100m von dem stand weg waren, fiel shellys eis… und da lag es dann. einen moment starrten wir nur voll mitleid auf das arme, schmelzende häufchen elend Eis. dann mussten wir seeeeehr lange lachen. die passanten hatten mal wieder ihren spaß mit den komischen „gringas“. naja nach einigem überlegen sind wir dann zurück und haben die geschichte dem eisteam (drei leute: eine macht nichts, eine die kasse, die musste dann auch extra aufstehen und die andere das servieren *total bekloppt*) erzählt. die die nichts macht hat das auch dehr amüsiert, der rest guckte nur gelangweilt… na was solls shelly hat sich ein neues gekauft und wir haben dann in ruhe unser eis gegessen! danach sind wir dann, weil es endlich um 16:00uhr war zur großen straße gelaufen die komplett gesperrt war. es gab im abstand von etwa 50 metern viele bühnen. die straße is so 1, 2 km lang… kommt das hin? naja jedenfalls versuchten die sich natürlich alle zu übertönen und es war furchtbar laut! aber genial! wir haben dann auch den vielen clowns zugeguckt die mit neidlichen kindern tanzwettbewerbe machten oder die eltern auf die bühne zwangen… es war super witzig. am ganzen malecon verteilt standen diese riesigen „monigotes“ die das alte jahr verkörpern.100_6136

Wir sahen unter anderem auch die show von „Mr. Jackson“. so nennt er sich weil er so tanzen kann wie sein namensvetter aus den USA. war auch richtig genial da zuzuschauen. dann wollten wir eigentlich unbedingt die vorstellung der breakdancer sehen, doch weil unsere familie dann anrief mussten wir uns auf die suche nach ihnen machen. vorher haben wir allerdings eben jenen „Mr. Jackson“ getroffen und uns mit ihm unterhalten. Im endeffekt haben wir uns gefragt wie wir da wieder reingeraten sind, aber wir haben um 18:00uhr mit limonade auf das neue jahr in deutschland angestoßen! alle anderen haben komisch geguckt und auf dem weg dann nochmahr gestarrt als sonst schon. der typ war auch krass bekannt. ständig kamen leute und haben ihn angequatscht. dann hat er immer uns als seine manager vorgeschickt. pfff, naja wir haben dann zum Glück mit unserer Gastfamilie zusammengefunden und konnten uns wegschleichen. mit denen sind wir dann in die gegend mit den richtig großen Monigoten gefahren! so die Titanic mit 35 m!!! konnte man sogar raufgehen (50 centavos) und die ganze zeit dudelte „my heart will go on“ aber auch madagaskar 2 war dabei: 100_6138

Als wir dann wieder zu hasue waren haben wir noch die letzten vorbereitungen fürs essen getroffen. inzwischen war es so gegen 21:00uhr. dann haben wir uns unterhalten, uns noch ausgeruht und um 23:00Uhr wurde es dann plötzlich hektisch! die familie in den usa musste noch schnell unsere selbstgemachten Monigotes sehen (skype sei dank) und die 12 trauben für jeden für die neujahrswünsche mussten auf den tisch und und und… dann kurz vor 24:00 uhr haben wir die monigotes nach draußen getragen, aus dem Autop dröhnte musik. weiterhin dank w.lan mit den usa telefoniert und getanzt. dann 3 vor zwölf sind ernesto jr. und angel mit unseren monigotes zum „scheiterhaufen“ gerannt. schließlich gehören die ja ins alte jahr! daher muss man sie vor 24:00 uhr verbrennen.100_6160

Das sind se auch schon „Papaito“ Correa und der Sänger von Slipknot!

demnächst: was nach 00:00 uhr geschah!