nach diesem stalking brauchten wir Pause und sind auf diese Chivatour. Den Vulkan haben wir wieder nicht gesehen, aber die feuerjongleure haben das wettgemacht und wir den abend genossen. Und danach, obwohl wir eigentlich tanzen gehen wollten nur noch ins bett gefallen.
Wir haben dann beschlossen am nächsten tag wandern zu gehen, also haben wir uns eine karte bei der Touriinfo unseres Vertrauens besorgt und sind losgestiefelt. Wir hatten erst angst, dass wir alleine durch die wildnis wandern müssten, aber es waren so viele Pilger unterwegs, dass es sich schon staute auf dem wanderrundweg. aber einen schönen blick hatten wir trotzdem. Weil wir aber schneller waren als erwartet, ahben wir gleich die Wasserfallshivatour um 10:20 Uhr noch gemacht. das war seeeeeehr lustig! Warum? Nunja, Mine ist tatsächlich von der Brücke gesprungen (aber mit Bungeeseil und nicht ohne, wie der Typ uns scherzend vorschlug, weil das ohne kostenlos wäre *haha*) nach dem Sprung stand sie dann da und unterhielt sich noch mit irgendjemandem, während ich rief und rief. da ich ihre Brille hatte, sah sie mich aber nciht wass mal wieder zu einer lustigen Misskomunikation führte. Und dann haben wir die ganze zeit nur gelacht und uns gefreut, dass wir das zusammen erleben. Wir haben uns regelmäßig die Knie und Ellenbogen oder Köpfe in der engen Chiva gestoßen, was nicht nur bei uns beiden lachflashes hervorrief. Und bei dem langen weg nach unten zu dem Wasserfall sind wir auch ganz schön ins stolpern gekommen, weil es geregnet hatte und der weg leicht rutschig geworden war. Dementsprechend wurde auch über Erdflecken auf der Hose gegrinst… Jedenfalls müssen wir auf unsere zwei Guides einen lebensmunteren/lustiges Eindruck gemacht haben. die haben uns nämlich abend s zum Bachata tanzen eingeladen (bachata is hier ne beliebte Musikrichtung). Am nachmittag sind wir dann ganz gemütlich durch die Stadt gebummelt und haben abends die Bars unsicher gemacht. unsere Guides haben wir nicht gefunden, aber auch so sehr viel getanzt. Immer wenn uns mal wieder zwei komische latinos anbaggern wollten haben wir zusammen irgendwelche Verrenkungen gemacht, das hat immer ganz gut geholfen!
Wir waren um 2Uhr morgens im bett und um 4uhr klingelte der Wecker, weil wir ja den Bus um 5Uhr nach Riobamba kriegen wollten. Ahhh was ne Quälerei. Und in Riobamba mussten wir irgendwo aussteigen und um halb 7Uhr bis zum terminal laufen und dann ne stunde aufenthalt bis wir nach Cuenca weiterfahren konnten. Die fahrt war geradezu ewig lang, wir waren ewig müde, kein film, aber die landschaft wie verzaubert schön.
In Cuenca sind wir in ein gewitter gekommen, aber das startete erst, als wir gerade über die Schwelle unseres Hostels getreten waren. Wir sind dann bei Regen durch die Stadt und beim Colombianer Essen gegangen. Da gerade Feier zur gründung Cuencas war (über 400jahre) war abends noch feier und wir haben ordentlich gerockt… naja eigentlich sind wir bei den traditionellen Tänzen, obwohl die soooo toll waren, fast abgekomat, wegen schlafmangels. Am nächsten tag sind wir auf den markt frühstücken (Morocho!!!!) weiter durch die schöne Stadt, die Jasmin beschrieb als: zu schön um darum zu wohnen. Wir haben dann noch einem Straßentheater zu gesehen und viel gelacht (wir waren die hauptatraktion) und als wir danach noch eis essen wollen (also eigentlich wollte mine) haben wir statt zwei kugeln in einer waffeln. zwei waffeln mit je einer kugel bekommen und dann hatte auch ich noch ein eis!
Abends sind wir durch eine galerie bei der puente roto (kaputten Brücke). das war total genial, wir wir ewig for einem Bild standen und alles Mögliche dort hinein interpretierten (wir stranden teilweise so lange vor einem Bild wie andere in der ganzen galerie verbrachten). Die nacht haben wir dann mal wieder im Bus verbracht. Wir waren um 5Uhr morgens in ambato mitten in der Stadt und mussten uns mal wieder durchfragen bis zu einer Bushaltestelle, aber die sind ja alle total nett! So sehr gefroren wie in dieser Nacht in ambato (30 -45min haben wir da gestanden) habe ich noch nie in Ecuador!
Am morgen in banos haben wir dann darauf gewartet, dass das erste Restaurant aufmacht um ein wenig zu frühstücken vorm Dschungel. Und dann sind wir zu unserer Tourioffice. Dort haben wir uns durch alle Gummistiefelgrößen durchprobiert bis wir die hatten mit denen wir hätten Salsa tanzen können. versucht ihr mal in Gummistiefeln salsa zu tanzen!!!
Wir haben dann auch die zwei israelis kennen gelernt, die uns auf unserer Tour begleiten würden. Die meinten auch es würden noch 4 andere Leute zu uns stoßen. Und wir hatten schon befürchtet wir müssten das ganz allein machen *freu* Als wir dann mit unserem Gepäck zu der Chiva sind die uns nach Puyo bringen sollte saßen da schon die vier anderen drin und … das glaubt ihr mir nie. Nein nicht die Norweger. Wir hatten am Freitag abend in Banos in einem restaurant leslie und manny kennengelernt. leslie besucht ihn une er zeigt ihr sein land. Und wir haben uns super unterhalten und ihnen noch erzählt, dass wir diese Dschungeltour machen und so. Und dann sitzen die in der chiva und können ebenfalls ihren Augen nicht trauen!!! die welt is echt übelst klein! Wir haben uns auf dem Weg zum Dschungelcamp also gut kennengelernt. Die Chemie in der gruppe stimmte einfach! besser hätte es nicht laufen können! Wir hatten viel Spaß mit verschiedenen Affen in einer auffangstation. wir konnten sie anfassen und haben über sie eine menge gelernt! Im Camp angekommen gab es lecker Mittag. So gut hjatten wir das gar nicht erwartet!!! und dann ging es mit dem kanu den Fluss runter. Da das wasser aber ganz schön tief stand setzten wir ab und zu auf steinen auf und das wasser schwappte ordentlich ins boot rein, sodass unsere hosen ganz schön nass waren, aber immer noch besser als die vier in dem andere kanu, die locker einen wet-t-shirt-contest hätten gewinnen können. Wir sind dann noch ne weile gelaufen und einen berg erklommen. Wir sind immer wieder stehen geblieben um pflanzen zu betrachten und die hans.guck.in.die.lufte mine und ich sind ab und zu gestolpert, wie immer. von oben hatten wir einen atemberaubenden, unbeschreiblichen blick auf die Flüsse Puyo und Pastaza, die in einem verzauberten Flussdelta zusammen fließen und später in den Amazonas münden. Nur der Schrei von iyal konnte uns wieder auf den Boden zurückholen, der sich beinahe in eine Hängematte voll mit Riesenkillerameisen gesetzt hätte! *haha* leider mussten wir uns wieder von diesem Blick lösen, sind dann aber mit dem Pickup zurück gefahren und haben zusammen im Camp gechillt und flechten mit palmenblättern gesehen! nachts haben wir noch einen Ausflug gemacht um in Kleinen Tümpeln caimane zu sehen. Wow. Wie die sterne über uns leuchteten und was für insekten wir gesehen haben. Von den caimanen habe ich zwar nur die reflektierenden Augen gesehen, aber das drumherum war schon so wahnsinnig toll, dass ich mal wieder nicht glauben konnte, dass mir das alles geschieht. (ich möchte immer und immer wieder nur danke sagen!!!!). Das zu bett gehen gestaltete sich nur ein wenig schwierig. Sobald man diese bunte Dschungelkakerlake an der wand der kopfseite seines bettes aus seinen gedanken verdrängt hat schläft man wie ein baby… vor allem bei dem schlafpensum der vorangegangenen nacht…
am nächsten morgen sind wir nach einer kalten dusche in regenstiefeln losgelaufen. erst war der weg ne gute straße, doch dann ging es rein in die wildnis mit matsch und allem. wer hier nicht aufpasste wo er hintritt sank schnell ein und musste mit vereinten kräften wieder rausgezogen werden! besonders lustig war der eine sumpf den man nur überqueren konnte, in dem man auf den holzstamm trat. der war aber dünn und rutschig und leichter als gesagt, weil man ihn nicht so richtig sehen konnte unter dem ganzen matsch. aber wir haben es alle überlebt. irgendwie *haha* nach einer weile laufen kamen wir zu einem fluss. dort mussten wir unsere sachen ausziehen (wir hatten zum glück badezeug drunter), weil es so tief wurde, dass wir fast bis zum bauchnabel unterwasser waren. mine und ich haben vorsichtig unsere gummistiefel übers wasser getragen und uns noch geärgert, dass sie umgefaalen waren und wasser reingelaufen war… als wir durch diese tiefe gewatet sind, erhob sich vor uns ein überflutetet Gässchen mit hohen Flswänden rechts und links, welches man durchschwimmen musste um zum Wasserfall zu gelangen. Wir also alles an klamotten noch an die seite auf die mehr oder weniger trockenen steine gelegt und losgeschwommen. was für ein großartiges gefühl im dschungel in einem wasserfall zu schwimmen. Hinter dem wasserfall war filmreif eine höhle und wir sind von dortaus durch den wasserfall in den „see“ gesprungen. danach konnten wir entscheiden, ob wir weiterlaufen wollten zu einem anderen wasserfall oder ob wamp zurück wir zum camp zurückwollten. wir haben uns entschieden weiter zugehen. da wir schon ein wenig hungrig waren, zeigte uns Polo (der guide) welche Ameisen die Indigenen hier essen. Die heißen Limonenameisen, weil sie auf den LImonenbäumen leben. ich musste erst drei essen bis ich verstande habe, wie ich sie richtig zerbeißen muss um den limonengeschmack zu bekommen. die haben besser geschmeckt als diese komische frucht, die die affen immer essen, die wir natürlich auch probieren durften. Inzwischen hatten wir uns unsere sachen alle so hoch wie möglich um den körper geschlungen, sodass wir die hände freihatten zum balancieren und festhalten. gereicht hat es nciht wirklich, mine und ich sind gefallenn und gerutscht als ob es kein morgen gäbe, aber es ist zum glück nichts passiert außer dass wir noch nasser geworden sind, was eigentlich nicht mehr möglich war. wer sich jetzt übrigens noch erinnert dass wir so tiereische angst um die gummistiefel hatten von wegen wasser könnte reinlaufen dem sei gesagt, wir haben sie nach dem wasserfall wieder angezogen und sind einfachdurch alles damit durchgelaufen, auch wenn uns das wasser wieder bis zum bauchnabel stand. Die Stiefel wurden zwar schwerer mit dem Wasser drin , aber das haben wir dann regelmäßig ausgeleert. Der Weg zurück war auch total schön. Durch die vielfältige natur. Wir haben noch eine maske für die gesichtshaut bekommen aus reichhaltiger Erde und mit Atschote (oder so) Gesichtsbemalungen oder haarfärbungen bekommen. Inzwischen sind meine haare aber wieder blond, keine angst. Wir freuten uns riesig über Dusche und Essen. Danach packten wir unsere Koffer und fuhren zu einer Kichwa-gemeinschaft, die für die touris offen steht und einiges von ihrem leben preigibt. Wir konnten selbstgemachte keramik kaufen und durch ein Blasrohr schießen. Diese Prüfung haben Mine und ich im gegensatz zu einigen anderen sogar mit Bravour bestanden!!! man die Dinger sind ganz schön riesig und groß. wenn man sich vorstellt, dass die damit kleine beutetiere in 50 m entfernung noch erwicschen können… hammer!
Als wir zurück in Banos waren wollten wir eigentlich am Abend zurück nach guayaquil, aber weil wir uns echt nicht nach Reisen fühlten haben wir beschlossen lieber die Nacht noch hier zu verbringen und uns ein zimmer genommen. Der nette Portier hielt sich für den Komiker überhaupt. Wir hatten unsere Koffer bei den Israelis zwischengelagert, weil wir ja eigentlich abends schon wegfahren wollten, uns dann aber umentschieden. und der portier grinste breit und wollte uns erklären er habe kein zimmer mehr frei, wir sollten uns doch mit den israelis ein zimmer teilen… wären wir nicht der meinung gewesen wir sind so müde, wir brauchen jeder ein eigenes bett um besser schlafen zu können hätten wir das auch gemacht! er hat uns dann doch noch eins gegeben und wir konnten glücklich schlafen.
am nächsten tag sind wir um 13uhr zurückgefahren nach guayaquil und obwohl die landschaft ecuadors uns mal wieder in ihren bann zog konnten wir nach etwa 8h ohne bad nichts mehr davon genießen. wunderts wen!?
den donnerstag haben wir mit souveniershoppen verbracht, noch empanadas gegessen, die leider nicht so gut waren wie sonst (bekloppter vorführeffekt) und abends noch mit manny und leslie die bootstour gemacht. die haben uns noch nach haus gefahren und dann ging es auch schon zum flughafen. der abschied wurde nicht sonderlich traurig, weil wir zu beschäftigt damit waren zu verstehen was da abging. man muss nämlich 28$ steuer zahlen wenn man hier abfliegen will. da wir das nicht wussten mussten wir dann noch was abheben, weil wir soviel nicht mithatten! ahhh was ne hektik! aber am ende is alles noch gutgegangen und mine is in der luft. dh, jetzt schon fast in madrid. drei wahnsinnig tolle erlebnisreiche wochen. danke!
und montag geht es in den alltasg zurück. aber darauf freu ich mich auch schon riesig!
liebe grüße nach deutschland und in die welt!!!