Den Freitag verbrachte ich in Baltimore, am Inner Harbour, der jedes Touriherz höher schlagen lässt
Ich war erst im Aquarium um mir mal wieder Schulklassen Fisch anzusehen. Das war beeindruckend. Es gab ein großes Haifisch/ Rochen-Becken in der Mitte des Gebäudes, welches man von allen Etagen von oben einesehen konnte. Darin schwammen viele Tierchen herum, es wurde also nciht langweilig. Man fuhr mit Rolltreppen darüber hinweg in die nächsten Etagen. Schlau schlau konstruiert. Naja und ansonsten gab es halt viele Fische zu sehen. Einige Sonderausstellungen, wie Australien und Regenwald, aber der Hit waren die Quallen. Wirklich sehr faszinierende Tiere, lassen sich einfach so von der Strömung dahin treiben, wohin sie sie bringt. Beneidenswert.
Anschließend bin ich durch die Malls getingelt, um nach Souvenirs und vor der Hitze Schutz zu suchen. Da ich noch nicht hungrig war, beschloss ich noch vor dem Essen ins Visionary Art Museum zu gehen. Das kann ich nur jedem empfehlen! Sehr ausgefallene Ideen. Ich kann immer nichts damit anfangen und weiß nicht, was mir der Künstler damit sagen will, aber mich beeindruckt immer die Kreativität der Menschen, was sie zustande bringen können, wenn sie die richtigen Ventile finden. Favorit hier: Eine Filmcollage zum Ende des Lachens unterlegt mit dem Adagio for Strings von Samuel Barber (traumhaftes Stück, immer wieder!).
Nach dem Essen war ich in dem großen Buchladen, der in einem großen, alten Hafenspeicher seine Verkaufsräume hat. Da hab ich zwei Stunden durch Bücher gestöbert, bevor ich noch eine Weile am hafen saß. Dann hat Liz (Shellys Mitbewohnerin) mich abgeholt und wir sind zu Shellys Mutter gefahren. Dort haben wir dann noch letzte Hochzeitsvorbereitungen in Angriff genommen. Ich habe Programmhefte gestempelt und Herzchen angemalt… außerdem hab ich viele von Shellys Freundinnen schonmal kennengelernt. Da ich Schokolade aus Deutschland mitgebracht hatte, haben sie mich freundlich aufgenommen